EDI - Coronavirus: Treffen von Bund, Kantonen, Impfstoffherstellern und Wissenschaft zur Impfkampagne

26.03.2021 | von Departement des Innern EDI


Departement des Innern EDI

26.03.2021, Bern - In den Monaten April, Mai, Juni und Juli erhält die Schweiz insgesamt mindestens 8 Millionen Impfdosen. Eine rasche Verimpfung dieser Dosen ist entscheidend für die Bewältigung der Krise. Um dies sicherzustellen, haben sich heute Bundespräsident Guy Parmelin und Bundesrat Alain Berset mit der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren, dem Präsidenten der Konferenz der Kantonsregierungen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Science Task Force, der eidgenössischen Kommission für Impffragen und den Impfstoffherstellern Pfizer und Moderna an einer Videokonferenz über die Umsetzung der Impfkampagne ausgetauscht.

Die Impfkampagne läuft erfolgreich: Seit Beginn Anfang Januar sind 1,25 Millionen Impfdosen verabreicht worden. Wie in der Impfstrategie festgelegt, werden zuerst besonders gefährdete Personen geimpft. Das hat in den letzten Wochen in den Alters- und Pflegeheimen zu einer merklichen Entspannung geführt.

Grosse Mengen an Impfdosen werden geliefert
Die nächsten Wochen und Monate sind für den weiteren Verlauf der Epidemie entscheidend. Die Schweiz erhält bis Ende Juli 8.1 Millionen Dosen von bereits zugelassenen Impfstoffen (Moderna, Pfizer/BioNTech). Falls in der Schweiz weitere Impfstoffe zugelassen werden, könnte sich die gelieferte Menge substantiell erhöhen. CureVac und Novavax haben in der Schweiz noch kein Zulassungsgesuch eingereicht. Das Gesuch von Astra Zeneca wird derzeit von Swissmedic geprüft.

Rasche Impfung ist entscheidend
Eine rasche Verimpfung dieser Dosen ist für Gesellschaft und Wirtschaft von grosser Bedeutung: sie rettet Leben und ermöglicht, die Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie früher aufzuheben. Alle Beteiligten haben am heutigen Austausch ihr volles Engagement bekräftigt: Die Impfstoffhersteller Moderna und Pfizer/BioNTech haben die rechtzeitige Lieferung der gekauften Mengen zugesichert, der Bund wird die Impfdosen sofort an die Kantone weiter verteilen und die Kantone sind bereit, die grossen Mengen schnellstmöglich zu verimpfen. Der Bund begrüsst zudem die Bereitschaft verschiedener Firmen, selber Impfaktionen durchzuführen. Sie tragen damit – wie auch mit dem regelmässigen Testen der Mitarbeitenden – zur Bewältigung der Krise bei.

Verschiedene Szenarien: Erste Impfung bis Ende Juni
Das Bundesamt für Gesundheit hat Szenarien für die nächsten Monate erstellt. Die Dauer der Impfkampagne hängt von verschiedenen Faktoren ab: Je grösser die Impfbereitschaft ist, desto länger dauert sie, die Zulassung weiterer Impfstoffe wiederum beschleunigt sie. Allen Personen, die sich impfen lassen möchten, bis Ende Juni mindestens eine erste Impfung anbieten zu können, bleibt realistisch. Die Berechnungen beziehen sich auf die erste Impfdosis, da bereits rund zwei Wochen nach der ersten Dosis ein hoher Schutz vor symptomatischen Infektionen besteht und damit ein Einfluss auf den Verlauf der Epidemie erwartet werden kann. Für den vollständigen Impfschutz ist bei den Impfstoffen von Moderna und Pfizer/BioNTech die zweite Impfdosis jedoch unabdingbar. (Dazu: Tabelle Impfszenarien)

Impfbereitschaft entscheidet über den Erfolg
Entscheidend für den Erfolg der Impfkampagne ist neben der Verfügbarkeit der Impfstoffe und der Logistik auch eine hohe Impfbereitschaft der Bevölkerung. Umfragen deuten darauf hin, dass sich derzeit rund die Hälfte der Bevölkerung impfen lassen möchte. Rund ein Viertel ist noch unsicher und ein Viertel will sich nicht impfen lassen. Die Bereitschaft ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Allerdings können sich aufgrund der aktuellen Impfempfehlungen noch nicht alle Personen impfen lassen. Derzeit wird die Impfung für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre und generell für Schwangere nicht empfohlen.


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Generalsekretär GDK
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Dazu kommen die Kultur und das Wetter, also die Meteorologie. Zur Zeit stehen für das EDI insbesondere die Reformen der Altersvorsorge und des Gesundheitswesens im Vordergrund.

Quelle:
HELP.ch   Schweizerische Eidgenossenschaft


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