Im ersten Halbjahr 2011 setzten die RBA-Banken ihren Kurs weitgehend stabil fort. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.4 % auf CHF 47.8 Mrd. Die Kundengelder nahmen um CHF 0.4 Mrd. oder im Vorjahresvergleich 1.1% auf 33.8 Mrd. zu. Die Kundenausleihungen stiegen um CHF 0.6 Mrd. auf CHF 41.5 Mrd. und damit gegenüber dem Vorjahr um 1.4%. Der im Branchenvergleich hohe Deckungsgrad der Kundenausleihungen durch Kundengelder ging leicht, um 0.4 Prozentpunkte, auf 81.4% zurück. Die Anleihen und Pfandbriefdarlehen verzeichneten ein Plus von 1.5% oder CHF 0.1 Mrd. auf insgesamt CHF 8.7 Mrd.
Die Eigenmittel liegen mit CHF 3.7 Mrd. auf hohem Niveau und konnten gegenüber dem Vorjahr um 8.3% gesteigert werden. Sie entsprechen 7.8% der Bilanzsumme. Die risikotragenden Substanz erreichte sogar CHF 4.4 Mrd.
Mit den erreichten Halbjahreserträgen behaupten sich die RBA-Banken trotz hoch volatiler Märkte und einem anhaltend tiefen Zinsniveau leicht über dem Vorjahresbetreffnis. Während der Erfolg aus dem Zinsengeschäft gegenüber dem Vorjahr um 3.5% auf CHF 309.9 Mio. sank, nahm das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 2.3% auf CHF 63.2 Mio. zu. Auch die Erträge aus dem Handelsgeschäft stiegen, und zwar um 2.1% auf CHF 15.1 Mio. Insgesamt fiel der Betriebsertrag gegenüber dem Vorjahr um 0.3% höher aus und lag bei CHF 409.4 Mio.
Der kontinuierlich gestiegene Margendruck hinterlässt seine Spuren auch in der Cost-Income- Ratio der RBA-Banken. Diese stieg auf 59.5% (Vorjahr 58%) an. Der Geschäftsaufwand (Personalaufwand und Sachkosten) nahm um 2.9% auf insgesamt CHF 243.4 Mio. zu. Aufgrund der höheren Aufwände und der gegenüber Vorjahr nur leicht gestiegenen Gesamterträge reduzierte sich der Bruttogewinn um 3.3% oder 5.6 Mio. auf 166.0 Mio. Insgesamt fiel der Halbjahresgewinn um 4.1% niedriger aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres und lag bei CHF 107.9 Mio.
In diesem Ergebnis enthalten sind auch Aufwendungen für den planmässig verlaufenden Wechsel der Informatikplattform der RBA-Banken. Im Jahr 2011 werden insgesamt 28 Banken auf die neue IT-Plattform Finnova migrieren. Das anspruchsvolle Projekt wird mit der Migration der verbleibenden 10 RBA-Banken im Jahre 2012 seinen Abschluss finden.
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