27.02.2013 | 09:35 Uhr
| Schweizerischer Factoringverband (SFAV)
Lesedauer: 2 Minuten
27.02.2013, Mit Factoring, d.h. mit der Abtretung von offenen Rechnungen, verbessern Unternehmen ihre
Liquidität, schützen sich vor Zahlungsausfällen und reduzieren den Zeitaufwand für das
Debitorenmanagement. Die dem Verband angeschlossenen Factoring-Institute haben im Jahr
2012 für ihre Kunden Rechnungen im Wert von 3,5 Milliarden Schweizer Franken abgewickelt.
2012 geht als ein Jahr der Restrukturierung in die Geschichte des Schweizer Factoringmarkts ein, meint Daniel Trochsler, Präsident des Schweizerischen Factoringverbands. Die schwierigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben bei zahlreichen Kunden zu weniger Umsatz geführt. Ferner hat das grösste Verbandsmitglied sein Kundenportfolio hinsichtlich Risiken optimiert. Beides zusammen liess den Factoringumsatz in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent sinken.
Die Schweizer Factoringinstitute konzentrieren sich seit 2011 hauptsächlich auf den Heimmarkt. Das Exportgeschäft, das heisst die Bearbeitung von Schweizer Rechnungen gegenüber ausländischen Abnehmern, macht mit 93 Mio. Schweizer Franken noch 2,7% des Umsatzes aus.
Stabil blieben die Umsätze bei den kleineren spezialisierten Factoringinstituten, wie zum Beispiel der Zahnärztekasse AG. Diese Anbieter stellen insbesondere seitens Klein- und Mittelunternehmen eine unverändert hohe Nachfrage nach Finanzdienstleistungen fest.
Medienkontakt:
Schweizerischer Factoringverband (SFAV)
Daniel Trochsler
Präsident
Im Silberturm
Rorschacherstrasse 150
9006 St. Gallen
Tel. 052 203 21 33
info@factoringverband.ch
www.factoringverband.ch
--- ENDE Pressemitteilung Schweizerischer Factoringverband: In der Schweiz werden Rechnungen im Wert von 3,5 Milliarden über Factoring abgewickelt ---
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Über Schweizerischer Factoringverband (SFAV):
Am 8. Juni 2004 ist der Schweizerische Factoringverband mit Sitz in Winterthur gegründet worden, den zurzeit fünf auf Factoring spezialisierte Mitglieds- Gesellschaften tragen.
Factoring dient der Liquiditätssicherung und -verbesserung von Unternehmen und ist eine Alternative zum herkömmlichen Betriebskredit der Banken. Als Finanzierungsgrundlage dienen beim Factoring Debitorenforderungen aus Lieferungen oder Dienstleistungen, die an die finanzierende Factoring- Gesellschaft abgetreten werden. Der Bedarf nach bankunabhängigen Finanzierungslösungen nimmt in der Schweiz stark zu, nicht zuletzt aufgrund der risikoabhängigen Preisgestaltung der Banken, die sich inzwischen auf breiter Front durchgesetzt und zu teilweise beträchtlichen Korrekturen der Zinskonditionen geführt hat. KMU, die mit Preiserhöhungen oder beschränkten oder gar reduzierten Kreditlimiten ihrer Bank konfrontiert sind, schauen sich vermehrt nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten um.
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