KI bleibt ungenutzte Chance für viele Unternehmen in der Schweiz | European Payment Report 2026

21.04.2026 | von Intrum AG

Uhr Lesedauer: 3 Minuten


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21.04.2026, Der heute veröffentlichte European Payment Report 2026 von Intrum zeigt: Verspätete Zahlungen setzen Unternehmen zunehmend unter Druck. Gleichzeitig bietet Künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten – wird jedoch noch nicht konsequent genutzt.


Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick

  • 57 % der Unternehmen erreichen ihre Wachstumsziele aufgrund verspäteter Zahlungen nicht

  • 61 % sorgen sich um die Zahlungsfähigkeit ihrer Kundschaft

  • 38 % erwarten eine wirtschaftliche Abschwächung

  • 55 % berichten von rückläufigen Kreditausfällen

  • 53 % haben Schwierigkeiten, interne KI-Kompetenzen aufzubauen

  • 39 % sehen Risiken beim Einsatz von KI, insbesondere im Bereich Datenschutz

Zahlungsverzug bleibt zentrale Herausforderung

Intrum hat am 21. April 2026 den European Payment Report 2026 veröffentlicht. Die Studie basiert auf einer Befragung von über 8’000 Unternehmen in Europa und zeigt, dass verspätete Zahlungen zunehmend über ein nachhaltiges Niveau hinausgehen und damit Wachstum bremsen.

Auch in der Schweiz bestätigt sich dieses Bild. Unternehmen starten zwar mit einer vergleichsweise stabilen Ausgangslage ins Jahr 2026, doch der operative Druck nimmt zu.

Verspätete Zahlungen wirken sich direkt auf die Liquidität aus und erschweren Investitionen sowie Expansionen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen gibt an, ihre Wachstumsziele deshalb nicht zu erreichen. Zahlungsmanagement entwickelt sich damit zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor.

Unternehmen reagieren, bleiben aber unter Druck

Viele Unternehmen ergreifen bereits Massnahmen, um Zahlungsrisiken zu reduzieren, etwa durch strengere Zahlungsbedingungen, Bonitätsprüfungen oder datenbasierte Analysen.

Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen: Ein grosser Teil der Unternehmen sieht sich weiterhin mit verspäteten Zahlungseingängen konfrontiert. Das belastet die Planungssicherheit und bindet interne Ressourcen.

KI bietet Potenzial, Umsetzung bleibt ungleich

Künstliche Intelligenz gewinnt im Zahlungsmanagement an Bedeutung. Unternehmen erkennen insbesondere Potenziale bei Effizienzsteigerungen, der Automatisierung von Prozessen und der besseren Vorhersage von Zahlungsverhalten.

Gleichzeitig zeigt sich ein klarer Umsetzungsrückstand: Mehr als die Hälfte der Unternehmen verfügt nicht über die notwendigen internen Fähigkeiten, um KI effektiv einzusetzen. Zusätzlich bestehen Unsicherheiten hinsichtlich Risiken und regulatorischer Anforderungen.

Wettbewerbsvorteil durch konsequente Umsetzung

Der European Payment Report 2026 zeigt deutlich, dass Unternehmen zunehmend auf eine Kombination aus besserem Zahlungsmanagement und technologischen Lösungen setzen. Wer Zahlungsprozesse aktiv steuert und KI gezielt einsetzt, kann Liquidität sichern und Wettbewerbsvorteile erzielen.

Die zentrale Erkenntnis: Nicht das Potenzial von KI ist die Herausforderung, sondern die konsequente Umsetzung im Geschäftsalltag.

Download & weitere Informationen

Der vollständige Report steht unter intrum.ch/epr zur Verfügung. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von 8'385 Führungskräften in Europa, darunter 500 in der Schweiz.

Jaël Fuchs

Head of Marketing & Communications
Mobile +41 76 366 56 53

Intrum AG | Eschenstrasse 12 | CH-8603 Schwerzenbach



--- ENDE Pressemitteilung KI bleibt ungenutzte Chance für viele Unternehmen in der Schweiz | European Payment Report 2026 ---

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Gegründet in 1923 in Schweden, beschäftigt die Gruppe heute rund 3’300 Mitarbeiter in 24 Märkten, mit mehr als 90'000 zufriedenen Kunden. Wir verfügen zudem über ein weltumspannendes Netzwerk, das über 160 Länder abdeckt. Seit Juni 2002 ist Intrum Justitia an der Stockholmsbörsen kotiert (Stockholm Stock Exchange, Symbol: IJ, Valor: 1430137).


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