bonus.ch: Ein Drittel der Deutschschweiz erlebt Smartphone-Betrug

21.04.2026 | von bonus.ch SA

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21.04.2026, In der Schweiz fühlen sich 79% der Smartphone-Nutzer gut vor Betrug geschützt. Dennoch war bereits ein Drittel der Bevölkerung Opfer eines Betrugs oder mit einem Betrugsversuch konfrontiert, was deutlich macht, dass die Gefahr trotz eines hohen Sicherheitsgefühls nach wie vor sehr real ist.


Das Schweizer Online-Vergleichsportal bonus.ch hat eine Umfrage zum Thema Mobilfunk durchgeführt. Über 3'500 Personen nahmen an dieser Befragung teil und teilten ihre Meinung zu den Themen Sicherheit, 5G und der Nutzung ihres Smartphones im Ausland.

In der Schweiz fühlen sich 79% der Bevölkerung gut vor Betrug auf dem Smartphone geschützt

Das Gefühl der digitalen Sicherheit ist in der Schweiz insgesamt hoch. Eine grosse Mehrheit der Smartphone-Nutzer schätzt sich als gut vor Betrug und Hacking geschützt ein: 17% geben an, sich "sehr gut geschützt" zu fühlen, und 62% "ziemlich gut geschützt".

Etwas mehr als jede fünfte Person fühlt sich gefährdet: 17% halten sich für "wenig geschützt" und 4% für "überhaupt nicht geschützt".

Die Westschweizer zeigen sich etwas zurückhaltender, da sich 25% nicht ausreichend geschützt fühlen, gegenüber 20% in der italienischen Schweiz und 15% in der Deutschschweiz.

Auch hinsichtlich der Sicherheitswahrnehmung gibt es Unterschiede je nach Alter. Junge Nutzer zeigen sich insgesamt zuversichtlicher, was die Risiken von Betrug und Hacking auf Smartphones angeht: Nur 18% der unter 30-Jährigen sind der Meinung, nicht gut geschützt zu sein. Im Gegensatz dazu ist dieses Gefühl der Unsicherheit bei älteren Menschen stärker ausgeprägt und erreicht bei den 50- bis 59-Jährigen 27%. Dieser Unterschied lässt vermuten, dass die Vertrautheit der jüngeren Generationen mit digitalen Tools und bewährten Sicherheitspraktiken ihr Gefühl der Sicherheit stärken könnte.

Ein Drittel der Bevölkerung ist bereits Opfer eines Betrugs oder eines Betrugsversuchs geworden

Betrug über das Mobiltelefon ist für einen nicht unerheblichen Teil der Nutzer nach wie vor eine Realität. In der Schweiz geben 8% der Befragten an, bereits Opfer eines Betrugs über ihr Mobiltelefon geworden zu sein, während 25% angeben, mit einem Betrugsversuch konfrontiert worden zu sein. Umgekehrt geben 67% an, noch nie von einer solchen Situation betroffen gewesen zu sein.

In der Westschweiz geben 36% der Nutzer an, bereits Opfer eines Betrugs oder eines Betrugsversuchs über ihr Mobiltelefon geworden zu sein: dies ist der höchste Anteil im ganzen Land. In der Deutschschweiz liegt dieser Anteil bei 33%, während die italienische Schweiz mit 22% der Befragten deutlich weniger betroffene Nutzer aufweist.

Die Analyse nach Altersgruppen zeigt unterschiedliche Verhaltensmuster im Umgang mit Betrug über das Mobiltelefon. Bei den unter 30- Jährigen wurden bereits 15% Opfer eines Betrugs und 12% waren von einem Betrugsversuch betroffen, was auf eine höhere Gefährdung durch erfolgreiche Betrugsversuche hindeutet. Bei den 30- bis 39-Jährigen wurden nur 8% Opfer, aber 31% waren mit einem Betrugsversuch konfrontiert, was zeigt, dass sie zwar häufiger Ziel von Betrugsversuchen sind, aber auch wachsamer sind.

5G im Alltag: Zurückhaltende Begeisterung bei den Nutzern

Die Einführung von 5G stösst bei den Nutzern auf gemischte Reaktionen. Während 16% diese Technologie als "sehr nützlich" und 29% als "ziemlich nützlich" bewerten, hält ein grösserer Anteil (38%) sie für "wenig nützlich", und 5% sind der Meinung, dass sie "überhaupt nicht nützlich" ist. Zudem haben 12% der Befragten noch keinen Zugang zu 5G, was ihre direkte Erfahrung mit dieser Innovation einschränkt.

Die Wahrnehmung von 5G variiert deutlich je nach Sprachregion. Die italienischsprachigen Schweizer zeigen sich am enthusiastischsten: 58% halten die Technologie für nützlich, gegenüber 45% der Westschweizer und 42% der Deutschschweizer.

Unter den unter 30-Jährigen halten 58% 5G für nützlich, gegenüber nur 43% der über 60-jährigen und älteren Personen. Diese Zahlen zeigen einen deutlichen Unterschied zwischen den Altersgruppen in ihrer Einstellung zu dieser Technologie.

Reisen ins Ausland: Roaming bleibt die beliebteste Mobilfunklösung

Auf Auslandsreisen bevorzugen Schweizer Nutzer mehrheitlich das Roaming, das von 53% von ihnen genutzt wird. Alternative Lösungen spielen nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle: 6% entscheiden sich für eine eSIM, 7% für eine lokale physische SIM-Karte, während 34% sich mit einer WiFi-Verbindung begnügen. Diese Ergebnisse zeigen, dass trotz des Aufkommens flexibler Technologien wie der eSIM das herkömmliche Roaming nach wie vor die am weitesten verbreitete Lösung ist, wahrscheinlich aufgrund seiner Einfachheit und Praktikabilität, auch wenn ein erheblicher Teil der Reisenden sich dafür entscheidet, sich ausschliesslich über WiFi zu verbinden, um die Kosten zu begrenzen.

Die Verbindungsgewohnheiten im Ausland unterscheiden sich je nach Sprachregion. Die italienischsprachigen Schweizer nutzen Roaming am häufigsten: 65% nutzen es als Hauptlösung, gegenüber 52% der Deutschschweizer und 51% der Westschweizer.

Die Nutzung von Mobiltelefonen im Ausland variiert stark je nach Alter. Die unter 30-Jährigen neigen weniger zum Roaming (46%) als der Durchschnitt und bevorzugen stattdessen lokale Lösungen: 27% entscheiden sich für eine eSIM und 12% für eine physische SIM- Karte.

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