Nach Medienberichten zu Augenspritzen: Fachgesellschaft fordert separate Vergütung von Medikamenten

17.03.2026 | von IMK Institut für Medizin und Kommunikation AG

Uhr Lesedauer: 2 Minuten


17.03.2026, In den vergangenen Tagen wurde in den Medien über mögliche Auswirkungen der neuen ambulanten Pauschalen auf die Behandlung von Netzhauterkrankungen berichtet. Dabei wurde unter anderem thematisiert, dass die Vergütungssystematik Einfluss auf die Wahl bestimmter Medikamente haben könnte.


Nach Medienberichten zu Augenspritzen: Fachgesellschaft fordert separate Vergütung von Medikamenten

In den vergangenen Tagen wurde in den Medien über mögliche Auswirkungen der neuen ambulanten Pauschalen auf die Behandlung von Netzhauterkrankungen berichtet. Dabei wurde unter anderem thematisiert, dass die Vergütungssystematik Einfluss auf die Wahl bestimmter Medikamente haben könnte.

Die Schweizerische Ophthalmologische Gesellschaft (SOG) hält dazu fest, dass therapeutische Entscheidungen ausschliesslich auf Grundlage medizinischer Evidenz sowie der individuellen Situation der Patientinnen und Patienten getroffen werden.

Vor diesem Hintergrund hat die SOG bereits 2025 im Rahmen der Weiterentwicklung des ambulanten Tarifsystems beantragt, dass in der Pauschale zur Injektion von Medikamenten ins Auge die Medikamente nicht inkludiert werden, sondern ab 2027 separat abgegolten werden.

Dabei muss sichergestellt werden, dass ärztliche Leistungen für sich angemessen abgegolten werden – unabhängig von Medikamentenpreisen. Dies insbesondere, wenn die Medikamentenkosten einen grossen Anteil der Pauschale ausmachen. Das sichert die Systemintegrität, wofür eine saubere Trennung von ärztlicher Leistung und Medikamentenkosten zur Erhöhung der Transparenz und Nachhaltigkeit des Pauschalensystems erforderlich ist.

Damit soll sichergestellt werden, dass medizinische Innovationen und evidenzbasierte Therapien nicht durch tariftechnische Fehlanreize beeinflusst werden.

Vorbehältlich der Genehmigung durch den Bundesrat ist vorgesehen, diese Anpassung im Rahmen der Weiterentwicklung der Tarifstruktur ab 2027 umzusetzen.

Die Schweizerische Ophthalmologische Gesellschaft (SOG) setzt sich gemeinsam mit weiteren Fachgesellschaften für eine medizinisch sachgerechte und patientenzentrierte Tarifstruktur ein.

Schweizerische Ophthalmologische Gesellschaft SOG
c/o IMK Institut für Medizin und Kommunikation AG
Münsterberg 1
CH-4001 Basel
Phone: +41 61 561 53 53
www.sog-sso.ch
sog@imk.ch



--- ENDE Pressemitteilung Nach Medienberichten zu Augenspritzen: Fachgesellschaft fordert separate Vergütung von Medikamenten ---

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über IMK Institut für Medizin und Kommunikation AG:

Die IMK AG ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit gut 25 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die über Erfahrung in folgenden Bereichen verfügen:

Volks- und Betriebswirtschaft; Naturwissenschaften; Geisteswissenschaften; Journalismus & Kommunikation; Pharmamarketing; Kongress- und Eventmanagement; Psychologie; Grafik und Design sowie Informatik.

Unser mehrsprachiges Team kümmert sich professionell um den Erfolg Ihrer Fachgesellschaft – mit Herzblut und Stil.

Wir sind ein Team, das sich am Ergebnis orientiert und in dem sich jeder aktiv mit viel Engagement und Selbständigkeit einbringt. Wir stehen regelmässig unter Termindruck, was uns nicht davon abhält, miteinander und auch einmal über uns selbst zu lachen.


Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Quellen:
news aktuell   HELP.ch


Weitere Informationen und Links:




Help.ch

Ein Angebot von HELP.ch


Swiss-Press.com ist ein Angebot von www.help.ch und die spezialisierte Plattform für Pressemitteilungen aus der Schweiz. HELP.ch sorgt für hohe Reichweite, professionelle Veröffentlichung und maximale Sichtbarkeit Ihrer Unternehmensnews.

Medienpräsenz mit «Aktuelle News»: Nutzen Sie das Netzwerk von «Aktuelle News», um Ihre Presse- und Medienmitteilungen, Events und Unternehmensnews gezielt zu verbreiten.

Ihre Inhalte werden über News-Sites, Google, Social Media und Online-Portale einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zum Netzwerk gehören führende Presseportale wie Aktuellenews.ch, News.help.ch, Swiss-Press.com und Tagesthemen.ch, Eventportale wie Eventkalender.ch und Swisskalender.ch sowie Online-TV-Plattformen wie Aktuellenews.tv und Handelsregister.tv. Insgesamt stehen über 30 Publikationskanäle zur Verfügung, um Ihre Mitteilungen optimal zu platzieren.