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Der Adecco Group Swiss Job Market Index verzeichnet gegenüber dem Vorquartal (Q3 2025) einen leichten Anstieg der offenen Stellen um 1.8 Prozent sowie ein moderates Plus von 2.4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q4 2024). Dies spricht bestenfalls für eine leichte Stabilisierung des Arbeitsmarktes in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, wie auch der moderate Anstieg des KOF- Beschäftigungsindikators der ETH Zürich andeutet. Das bedeutet, dass mehr Firmen einen Stellenaufbau als einen Abbau planen. Insgesamt bleiben die Beschäftigungsaussichten jedoch verhalten.
Marcel Keller, Country President der Adecco Gruppe Schweiz, ordnet ein: «Der aktuelle Job Index zeigt, dass das Wachstum der Schweizer Wirtschaft trotz einer leichten konjunkturellen Stabilisierung Ende 2025 unterdurchschnittlich bleibt. Der private Konsum wirkt weiterhin stützend, begünstigt durch steigende Reallöhne und eine sehr tiefe Inflation, während sich Industrie, Exporte und Investitionen im angespannten internationalen Umfeld weiterhin schwach entwickeln. Entsprechend angespannt präsentiert sich die Lage am Arbeitsmarkt: Beschäftigung und Erwerbstätigkeit stagnieren und die Arbeitslosigkeit nimmt zu. Vorlaufindikatoren wie der Job Index deuten zwar auf eine gewisse Stabilisierung, bislang jedoch auf keine Trendwende hin.»
Entwicklung nach Berufsgruppen auf nationaler Ebene im Jahresvergleich
Insgesamt verzeichnet die Schweiz ein Minus von 4 Prozent der offenen Stellen gegenüber dem Vorjahr (Q1-Q4 2025 gegenüber Q1-Q4 2024). Die stärksten Zunahmen auf nationaler Ebene verzeichnen die Hochschulberufe Gesundheit (+10%; z. B. Ärzt:innen und Pflegefachkräfte), gefolgt von den Führungskräften (+6%) und den Fachkräften persönliche Dienstleistungen (+4%; z. B. Fachkräfte Geburtshilfe, Gesundheit und Pflege oder Schutzkräfte und Sicherheitsbedienstete). Die deutlichsten Rückgänge zeigen sich bei den Fachkräften KV, Verwaltung und Handel (-20%; z. B. Verkaufsfachkräfte, Fachkräfte im Rechnungswesen), den Hochschulberufen Informatik (-18%; Entwickler:innen und Analytiker:innen von Software und Anwendungen oder Datenbankentwickler:innen und -administratoren) sowie den Hochschulberufen Wirtschaft (-10%; z. B. Finanzanalyst:innen, Fachkräfte in Marketing und Werbung).
Regionen im Fokus: Im Jahresvergleich sind in nahezu allen Grossregionen rückläufige Stellenzahlen zu beobachten
Im Jahresvergleich weisen nahezu alle Grossregionen rückläufige Stellenzahlen auf. Einzig die Zentralschweiz verzeichnet mit +1% einen leichten Anstieg. Moderate Rückgänge zeigen sich in der Südwestschweiz (-1%), der Ostschweiz (-2%) und im Espace Mittelland (-3%). Deutlich stärker fallen die Rückgänge in den wirtschaftlich bedeutenden Zentren Zürich (-8%) und Nordwestschweiz (-10%) aus.
Der Schweizer Stellenmarkt bleibt Ende 2025 insgesamt unter Druck. Die Entwicklung deutet auf einen selektiveren Arbeitsmarkt hin, geprägt von strukturellem Wandel, demografischen Effekten und einer anhaltend verhaltenen konjunkturellen Dynamik.
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--- ENDE Pressemitteilung Der Job Index zeigt eine leichte Stabilisierung des Schweizer Arbeitsmarktes ---
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