«Nachtzüge sind populär und eine hervorragende und klimaschonende Möglichkeit für innereuropäisches Reisen», hält VCS-Geschäftsführerin Stéphanie Penher fest. «Dass der Ständerat dieses Erfolgsmodell jetzt aufs Spiel setzt, ist kurzsichtig und widerspricht den verkehrs- und klimapolitischen Zielen der Schweiz.» Der heutige Budgetentscheid ist umso stossender, weil den Kürzungen beim internationalen Bahnverkehr grosszügige Vergünstigungen des Flugverkehrs gegenüberstehen, die weiterhin nicht infrage gestellt werden.
Betroffen vom Entscheid des Ständerats ist insbesondere der ab Frühjahr 2026 geplante Nachtzug von Basel nach Kopenhagen und Malmö. Der VCS warnt, dass mit der Kürzung der Mittel ausgerechnet jene neue Verbindung auf Messers Schneide steht und ohne die finanzielle Unterstützung im Rahmen des CO2-Gesetzes noch vor der ersten Fahrt bereits wieder eingestellt würde. Obwohl die Schweiz mit diesem Nachtzug erstmals seit Jahren wieder eine direkte Nachtzugverbindung nach Skandinavien erschliessen könnte.
Der VCS fordert den Nationalrat darum auf, den Fehlentscheid des Ständerats in seiner bevorstehenden Budgetdebatte zu korrigieren. Nur mit einer konsequenten Förderung klimafreundlicher Reiseformen kann die Schweiz ihre Klimaziele im Verkehr erreichen.
Offener Brief an das Parlament
Um die Mitglieder der Grossen Kammer an ihre
Verantwortung zu erinnern, wird der VCS noch heute einen offenen Brief, der von rund 25 000
Personen unterschrieben wurde, beim Parlament einreichen. Die Forderung
Für weitere Auskünfte stehen zur Verfügung:
- Stéphanie Penher, VCS- Geschäftsführerin, 079 711 19 15
- Medienstelle VCS, 079 708 05 36,
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