Das Stadtmuseum Aarau ist für zwei internationale Museumspreise nominiert!

21.06.2024 | von Stadtmuseum Aarau


Stadtmuseum Aarau

21.06.2024, Die Europäische Museumsakademie nominiert das Stadtmuseum Aarau für zwei Preise.

Innovativer Umgang mit dem digitalen Wandel und herausragendes Storytelling: Das Stadtmuseum Aarau meistert für zwei internationale Museumspreise die erste Hürde. Es ist nominiert für den Luigi- Micheletti-Award, der kreatives Storytelling in Museen würdigt und den DASA-Award, der mutige museumspädagogische Ansätze auszeichnet. Das neueste Beispiel für die preisverdächtigen Museumserlebnisse im Stadtmuseum Aarau präsentiert sich dem Publikum in der aktuellen Ausstellung: «geliebt, gelobt, gehypt – eine Ausstellung über Held, Vorbilder und Idole». Mit dem schweizweit ersten KI- begleiteten Ausstellungsbesuch wird die gehypte Technologie einem breiten Publikum von jung bis alt spielerisch zugänglich gemacht.

DASA-Award: Das Stadtmuseum Aarau macht den digitalen Wandel spielerisch erfahrbar

Im Stadtmuseum Aarau entdecken, spielen und sammeln die Museumsbesucher:innen selber Erfahrungen – und erleben dabei den digitalen Wandel praktisch und nachvollziehbar. Für die mutige und innovative Umsetzung dieses Ziels wird das Stadtmuseum Aarau nun von der Europäischen Museumsakademie für den DASA-Award nominiert, der ausserordentliche museumspädagogische Ansätze auszeichnet.

In den letzten Jahren hat das Stadtmuseum Aarau innovative Ausstellungsformate und ein breitgefächertes Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm zu digitalen Themen lanciert. Mit KI-Vorträgen, Schul-Workshops zu Themen wie 3D-Druck, Minecraft und dem – in Kooperation mit dem Smart-City-Programm der Stadt Aarau angebotenen – öffentlichen Digital Labor «DigiSpace» erleichtert das Stadtmuseum Aarau einem grossen Publikum von jung bis alt den Zugang zu neuen Technologien. Im DigiSpace probieren Klein und Gross zum Beispiel Virtual-Reality- Brillen aus, zeichnen am Computer, experimentieren mit KI-Bildgenerierung oder drucken 3D-Motive aus Schoggi.

Aktuell ist dies beispielhaft in der Ausstellung «geliebt, gelobt, gehypt» erlebbar, wo das Publikum erstmals in der Schweiz die Möglichkeit hat, mit einer KI zu sprechen und sich von ihr durch die Ausstellung begleiten zu lassen: Agnata und Indigo – die zwei Persönlichkeiten der eigens für die Ausstellung konzipierten Künstliche Intelligenz – empfangen die Museumsgäste in der Ausstellung. Sie führen unterhaltsam und verständlich in die gehypte Technologie ein. Die beiden zeigen anschaulich, wie Bildgenerierung mit KI funktioniert – und verschweigen nicht, woran sie scheitert. Unterwegs in der Ausstellung begegnen die Besuchenden der KI an fünf verschiedenen Stationen und unterhalten sich über das eigene Verhältnis zu Held:innen: Wer sind deine Held:innen? Welche Superkräfte brauchen wir in Zukunft? Wen wünschst du dir auf deinem Abenteuer an deiner Seite? Aus den Antworten kreiert die KI persönliche Held:innen-Namen, erfindet individuelle Abenteuer und erzählt sie den Besuchenden – als Einkaufszettel, Rap oder Gedicht.

Die kurzweiligen Gespräche mit der KI lassen Familien die gehypte Technologie spielerisch und nachvollziehbar erfahren. Für kleine Kinder ab 6 Jahren gibt es einen KI-Rundgang, der mit Bildern funktioniert. Für Kinder ab 10 Jahren (oder in Begleitung auch schon früher) eignet sich der KI-Rundgang, bei dem direkt mit der KI gesprochen wird - und das sogar auf Schweizerdeutsch.

Luigi Micheletti Award für Storytelling: Gemeinsam mit der Bevölkerung Sammeln und Geschichte(n) erzählen

Und was hat die Vergangenheit mit mir zu tun? Der Luigi-Micheletti-Award der europäischen Museumsakademie zeichnet herausragendes Storytelling aus. Das Stadtmuseum Aarau qualifiziert sich für diesen internationalen Museumspreis, weil es mit seiner Dauerausstellung «100xAarau» die Vielfalt der Menschen, welche Aarau präg(t)en in den Vordergrund stellt und das Publikum anregt, sich mit der eigenen Geschichte auseinander zu setzen. Ausgangspunkt für die Erzählung ist die Sammlung des Museums. Die Objekte haben alle einen Bezug zu Aarau und sind Teil des gemeinsamen Gedächtnisses zur Vergangenheit und Gegenwart der Stadt. Dabei wird die Sammlung auch kritisch hinterfragt und thematisiert, wer, was, zu welcher Zeit gesammelt hat und welche Lebenswelten nicht abgebildet sind.

Um Vielstimmigkeit in der eigenen Geschichtsschreibung zu verankern, sammelt das Stadtmuseum Aarau im Projekt «collecting stories» gemeinsam mit Alltagsexpert:innen der Migrationsgesellschaft und im Projekt «we are memory» mit Jugendlichen Geschichten und Objekte, die für die Zukunft im Museum bewahrt werden. Diese partizipative Geschichtsschreibung sowie der reflektierte Umgang mit der eigenen Sammlung ist seit April 2023 fester Bestand der Dauerausstellung «100xAarau».

Idole des Publikums in der der Heldothek

Wer sind die Held:innen der Bevölkerung? Auch in «geliebt, gelobt, gehypt» sind die Geschichten Vieler sichtbar. So erzählen Schüler:innen, Personen aus dem Senior:innen-Verein Forära und die interkulturellen Guides des Museums, die auch in ihrer Erstsprache durch die Ausstellung führen, wer ihre Held:innen, Vorbilder und Idole sind. Und alle sind zum Mitgestalten eingeladen, eigene Fan-Objekte und Erinnerungsstücke, die in Zusammenhang mit persönlichen Held:innen stehen, ins Museum zu bringen. Diese werden in der Heldothek, einem überdimensionalen Setzkasten in der Ausstellung präsentiert.

Wie geht es weiter?

Ob sich das Stadtmuseum bald Best European Museum in Storytelling 2024 nennen darf oder den DASA-Award der europäischen Museumsakademie gewinnt, entscheidet sich an der Preisverleihung im Herbst 2024 auf Zypern.

KURZBESCHRIEB:

Das Stadtmuseum Aarau ist für zwei Preise der europäischen Museumsakademie nominiert. Es geht ins Rennen, um den Luigi Micheletti Award der kreatives Storytelling in Museen auszeichnet und den DASA-Award der mutige museumspädagogische Ansätze auszeichnet. Das Publikum erlebt die preisverdächtige Arbeit des Stadtmuseums Aarau einerseits in der Dauerausstellung «100xAarau», wo die Sammlungsarbeit des Museums thematisiert wird und im engen Dialog mit Schulklassen und der Migrationsgesellschaft neue Objekte gesammelt und die Geschichte weitergeschrieben wird. Andererseits erlebt es den digitalen Wandel mit innovativen Ausstellungsrundgängen, Workshops und Veranstaltungsformaten wie zum Beispiel in der aktuellen Wechselausstellung «geliebt, gelobt, gehypt – eine Ausstellung über Held:innen, Vorbilder und Idole» (bis 27. April 2025). Dort animiert der erste KI- begleitete Ausstellungsbesuch Gross und Klein zum Entdecken der gehypten Technologie.

Meret Radi
Teamleiterin Stabsdienst
Stadtmuseum Aarau
Schlossplatz 23
5000 Aarau
T direkt 062 836 02 54
Stadtmuseum.ch



--- ENDE Pressemitteilung Das Stadtmuseum Aarau ist für zwei internationale Museumspreise nominiert! ---

Über Stadtmuseum Aarau:
Die Sammlung des Stadtmuseum umfasst rund 60'000 Objekte von sehr unterschiedlicher Qualität: Möbel, Fotografien, Plakate, Grafiken, Preziosen, Gebrauchsgegenstände und technisches Kulturgut, hauptsächlich aus dem 18. bis 20. Jahrhundert. Aufgrund seiner früheren Geschichte als Wohnmuseum bilden Möbel einen Schwerpunkt.

Das Stadtmuseum Aarau ist seit 1939, anfänglich unter dem Namen «Alt Aarau» im vormals so genannten «Schlössli» untergebracht. Der mächtige, aus grossen Steinblöcken gemauerte Turm aus dem 13. Jahrhundert, der ausserhalb der Stadt steht, erhielt zu verschiedenen Zeiten An- und Aufbauten. 1971 wurden vorgelagerte alte Wohn- und Gewerbebauten abgebrochen, um eine Terrasse zu schaffen, die dem «Schlössli» eine freie Stellung im Stadtbild verschafft. Sein Eingang aber befand sich abseits des Schlossplatzes, etwas verborgen, am Ende der Terrasse. Das Stadtmuseum bestand zum grösseren Teil aus eingerichteten, historisierenden Räumen. Für Ausstellungen gab es kaum Platz. Darum war die Gesellschaft zur Förderung des Stadtmuseums seit ihrer Gründung 1992 bestrebt, diesen Mangel durch eine Erweiterung zu beheben. Dabei sollten die Aufgaben des Stadtmuseums weiter gefasst werden. Auf ein entsprechendes Gutachten hin wurden 2006 fünf Architekturbüros zum Studienauftrag eingeladen. Als Standort der Erweiterung war die genannte Terrasse vorgesehen.

Mit dem Erweiterungsbau und der Wiedereröffnung 2015 begann für das Stadtmuseum Aarau eine wichtige Neupositionierung: Die Leitmedien des 20. Jahrhunderts – Fotografie und Film – und die neuen digitalen Bildwelten, stehen im Zentrum von Ausstellungen, Vermittlungsangeboten und Kooperationen. Teil dieser Neuausrichtung ist die Kooperation mit dem Staatsarchiv Aargau. Das Herzstück der Zusammenarbeit ist der «Fokus Ringier Bildarchiv».

Quellen:
news aktuell   HELP.ch


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