Die geflüchteten Kinder suchen Schutz in Camps, Schulen und anderen Notunterkünften sowie bei Verwandten. Allein zwischen Anfang Oktober und dem 15. November wurden schätzungsweise 350'000 Kinder vertrieben, einige von ihnen zum wiederholten Mal. Eltern fliehen mit ihren Kindern, um diese vor sexueller Gewalt, Entführung, Rekrutierung, Verstümmelung und dem Tod zu schützen. Auch während der Flucht sind sie Gefahren ausgesetzt: Bei einem Angriff auf ein Vertriebenencamp in Darfur wurden 1300 Menschen, darunter auch Kinder, getötet.
"Im Sudan herrscht ein schreckliches Ausmass an Gewalt", sagt Arif Noor, Länderdirektor von Save the Children im Sudan. "Es gibt anhaltende, schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen – trotzdem wird diese Krise völlig ignoriert. Kinder sind gezwungen zu fliehen, manchmal mitten in der Nacht, um zu überfüllten Sammelplätzen zu gelangen. Dort erhöht sich das Risiko der Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Wir haben es hier mit einer akuten Notsituation zu tun, die eine entschiedene Reaktion der internationalen Gemeinschaft erfordert. Wir brauchen dringend mehr finanzielle Mittel, um Kinder und Familien auf ihrer Flucht und an ihren Zufluchtsorten zu schützen."
Insgesamt trieb der
Konflikt seit seinem Beginn Mitte April 6,3 Millionen Menschen in die Flucht. Fast 25 Millionen
Menschen im Sudan sind auf Hilfe angewiesen sind, sie brauchen Nahrung, Unterkünfte und Schutz.
Trotz des immensen Bedarfs an Hilfe gibt es nur wenig politische Aufmerksamkeit und finanzielle
Unterstützung für die Menschen im Sudan. Der
Save the Children leistet im Sudan unter anderem psychosoziale und medizinische Hilfe und bietet Kindern Schutzräume. Die Kinderrechtsorganisation ist seit 1983 im Sudan tätig und hat allein seit Beginn des aktuellen Konflikts 220'000 Menschen, darunter 120'000 Kinder, erreicht.
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In der Schweiz und auf der ganzen Welt sorgen wir dafür, dass Kinder gesund aufwachsen, zur Schule gehen können und geschützt sind. Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um ihr Leben und ihre Zukunft positiv zu beeinflussen - auch im Not- und Katastrophenfall.
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