Galenos

AlixPartners Disruption Index 2021

10.09.2021 | von AlixPartners


AlixPartners

10.09.2021, Zürich - Schweizer Unternehmen im internationalen Vergleich skeptisch: Nur rund 30 Prozent der hiesigen Unternehmen sehen sich in der Lage, zukünftige disruptive Herausforderungen zu bewältigen. Wettbewerb, Technologie, KI und Regulierung als zentrale Herausforderungen. 48 Prozent sehen Corona als zentralen Beschleuniger – Mangel an qualifiziertem Personal sowie verstärkte Automatisierung und Nachhaltigkeitsstandards als weitere Ursachen

Covid-19, Chipmangel, politische Machtumbrüche und Naturkatastrophen – die disruptiven Herausforderungen für die Wirtschaft reissen auch nach 17 Monaten Dauerzustand Pandemie nicht ab. Ganz im Gegenteil: Unternehmen aller Sektoren – von Automotive, Financial Services bis hin zu Luftfahrt und Technologie – sehen sich sowohl mit brancheninternen als auch -übergreifenden Veränderungen konfrontiert. Disruption hat sich, nicht zuletzt bedingt durch den Brandbeschleuniger Covid-19, zur grössten strategischen Zukunftsherausforderung für Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt, die in ihrer Intensität und Reichweite auch in den kommenden Jahren zunehmen wird. Doch Schweizer Unternehmen sind darauf nur unzureichend vorbereitet: Lediglich knapp 30 Prozent der hiesigen Führungskräfte sehen sich in der Lage, etwaige disruptive Störungen rechtzeitig zu erkennen.

Das sind die zentralen Erkenntnisse aus dem diesjährigen „AlixPartners Disruption Index 2021“. Die global agierende Beratung befragt jährlich die Einstellung internationaler Führungskräfte zu den disruptiven Einflüssen auf die wirtschaftliche Situation von Unternehmen.

Beatrix Morath, Schweiz- Chefin bei AlixPartners, sagt: „Unternehmen benötigen in Zukunft mehr denn je eine klare Strategie, um negative disruptive Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Der Index zeigt, dass neue Technologien und eine schnelle Anpassung an veränderte Strukturen und Arbeitsweisen in den vergangenen Monaten die vorherrschenden Reaktionen auf den Wandel waren. Flexibilität, Agilität und ein krisenresistentes Risikomanagement werden die entscheidenden Faktoren der Zukunft sein.“

Ungenügende Vorbereitung auf den Wandel

Denn auch wenn die Unternehmen im Durchschnitt das Gefühl haben, relativ gut durch die Krise gekommen zu sein, scheinen nur die wenigsten auf beständig zunehmende Herausforderungen wie Wettbewerb, Technologie, KI und Regulierung vorbereitet zu sein. Vor allem Schweizer Unternehmen reagieren im internationalen Vergleich eher zurückhaltend: Nur 30 Prozent der hiesigen Führungskräfte sehen sich und ihre Unternehmen in notwendigem Mass auf die disruptiven Kräfte von morgen vorbereitet, im Vergleich zu grossen Wirtschaftsnationen wie China und den USA, die mit jeweils 50 Prozent und 48 Prozent künftigen Herausforderungen deutlich zuversichtlicher entgegenblicken.

Auch bei den für die Bewältigung der zukünftigen disruptiven Herausforderungen notwendigen Schritten herrscht Skepsis: Obwohl sich die Schweiz in der Vergangenheit vergleichsweise gut durch (globale) Krisen manövriert hat, sind nur 45 Prozent der befragten Führungskräfte davon überzeugt, dass ihr Unternehmen auch tatsächlich die notwendigen Schritte eingeleitet hat, um auf den bevorstehenden wirtschaftlichen Wandel zu reagieren. Insbesondere gilt das für Schweizer Manager Im Vergleich zu ihren Kollegen aus dem mittleren Management (39 Prozent) blickt die oberste Führungsspitze mit rund 57 Prozent eher besorgt in die Zukunft. Dies gilt auch für den Bereich Jobsicherheit: Geben 44 Prozent der insgesamt Befragten an, dass sie durch Disruption um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes besorgt sind, so sind es auf C-Level zehn Prozent mehr.

Corona als zentraler disruptiver Treiber, aber nicht alleinige Ursache

Auch wenn die Corona-Krise nicht als alleiniger Hauptfaktor für den fortschreitenden disruptiven Wandel der globalen Wirtschaft angesehen werden kann, sind mit 48 Prozent knapp die Hälfte der Schweizer Unternehmen davon überzeugt, dass die Pandemie diesen zumindest in signifikantem Masse beschleunigt hat. Dennoch sind die Pandemie und ihre direkten Auswirkungen dabei nicht der alleinige Treiber: Im direkten Vergleich mit dem Einfluss von weiteren potenziellen Disruptionsfaktoren schafft es die Corona-Krise mit 29 Prozent der Befragten, die ihr einen ‚sehr starken‘ oder ‚extrem starken‘ Einfluss zuschreiben, sogar nur auf Platz drei.

Den ersten Platz teilen sich die Faktoren ‚Neue und sich wandelnde Geschäftsmodelle und Wettbewerbsstrukturen‘ und ‚Technologischer Fortschritt bei Materialien und Verfahren‘, gefolgt von ‚Signifikanten Veränderungen der Verbraucherdemografie und -einkommen‘ (32 Prozent). Auf dem vierten Platz liegen mit jeweils 28 Prozent die Faktoren ‚Datenschutz und Datensicherheit‘ sowie ‚Steigende Verbrauchererwartungen hinsichtlich personalisierter Produkte, Dienstleistungen und Erfahrungen‘.

Auch der vorherrschende Mangel an qualifiziertem Personal und langfristige wirtschaftliche Trends wie zunehmende Automatisierung und strengere Nachhaltigkeitsstandards gelten als signifikante Herausforderungen für Unternehmen in der Zukunft.

Disruption bewältigen: Technologischer Wandel ist essentiell, aber keine Universallösung

Die Studie zeigt, dass rund die Hälfte aller befragten Unternehmen (53 Prozent) für die Bewältigung von Disruption auf Investitionen in neue Technologien setzt, insbesondere in den Bereichen Datenaggregation und -analyse – oft sind es grosse Unternehmen, da sie entsprechend mehr Kapital zur Verfügung haben. Die Strategie ist also nicht für jedes Unternehmen darstellbar; zudem müssen entsprechende technologische Lösungen effektiv in die Unternehmensprozesse integriert werden, oftmals gegen Widerstand im Unternehmen selbst. Weitere beliebte Strategien sind die Expansion in eine neue, vielversprechende geografische Region oder einen Sektor bzw. der Austritt aus nicht mehr profitablen Märkten (42 Prozent) sowie die Anpassung von operativen Kosten (39 Prozent).

Über den AlixPartners Disruption Index

Der AlixPartners Disruption Index 2021 ist eine Befragung des globalen Beratungsunternehmens hinsichtlich der Einstellung von Führungskräften zu den disruptiven Einflüssen auf die wirtschaftliche Situation von Unternehmen. Für die Umfrage wurden im Zeitrahmen von November 2020 bis Januar 2021 mehr als 3.000 Führungskräfte in den USA, Kanada, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, der Schweiz, China und Japan befragt und stammen überwiegend aus den Branchen Luft-, Raumfahrt und Verteidigung, Automotive, Konsumgüter, Finanzdienstleistungen, Medien und Unterhaltung, Detailhandel, Technologie sowie Telekommunikation. Alle Befragten waren zwischen 25 und 65 Jahren, waren in einer führenden Director- oder höheren Position und arbeiteten in einem Unternehmen mit einem Umsatz von über 50 Mio. US-Dollar.

www.alixpartners.com

Weitere Informationen

IWK Communication Partner

Florian Bergmann

T +49 (0)89 2000 30-30

F +49 (0)89 2000 30-40

AlixPartnersCh@iwk- cp.com

www.iwk-cp.com



--- ENDE Pressemeldung AlixPartners Disruption Index 2021 ---

Über AlixPartners:
AlixPartners arbeitet seit über vierzig Jahren mit Klienten rund um den Globus, wenn für diese alles auf dem Spiel steht – von der dringend notwendigen Performanceverbesserung bis zu komplexen Restrukturierungsprogrammen, vom Management kritischer Risiken bis zur beschleunigten Transformation.

Jedes einzelne Projekt und jede Klientensituation ist anders, aber alle weisen eine Gemeinsamkeit auf: die Notwendigkeit zu entschlossenem, informiertem und oft dringendem Handeln. Und weil diese Notwendigkeit der Kern von allem ist, was wir tun, prägt diese jeden Aspekt unserer Beratungstätigkeit.

Unsere Arbeitsweise macht uns zu einem bevorzugten Partner sowohl für erfolgreiche als auch für sich in schwieriger Lage befindende Unternehmen – when it really matters.

ERFAHRUNG VON ANFANG AN

Quellen:
news aktuell   HELP.ch


Weitere Informationen und Links:



Newsletter abonnieren
Auf  diesem Link abonnieren Sie unseren Newsletter und sind stets aktuell informiert.


Eigene News publizieren
Haben Sie eine aktuelle Firmen­infor­mation oder ein Angebot, dass Sie hier publizieren möchten?
Auf  diesem Link erfassen Sie die entsprechenden Informationen.

Swiss-press.com

Der Onlineverlag HELP Media AG publiziert seit 1996 Konsumenten­in­for­mationen für Schwei­zerinnen und Schweizer.

offene Jobs
Referenzen
  Online-Shop

HELP Media AG in Social Networks
Facebook Twitter Instagram LinkedIn Pinterest Flickr

Aktuelle News

Hillary Clinton feiert heute Geburtstag - Promi-Geburtstag vom 26.10.2021
Promigate News und Geburtstage von Prominenten, 26.10.2021

Wilo und Schneider Electric vertiefen ihre Zusammenarbeit
Schneider Electric (Schweiz) AG, 25.10.2021

Siehe mehr News

Schweizer Medien

Ihre Werbe­plattform

HELP.CH your e-guide ® ist ein führendes Ver­zeich­nis für Wirt­schafts- und Handels­register­daten so­wie von Firmen­adressen, 2'500 eige­nen Schweizer Web­adressen (Domains) und 150 eigen­ständigen Infor­mations­por­talen.

www.help.ch

Kontakt

Email:
info@help.ch

Adresse:
HELP Media AG
Geschäftshaus Airgate
Thurgauerstrasse 40
8050 Zürich


Zertifikat:
Sadp.ch


Copyright © 1996-2021 HELP Media AG, Geschäftshaus Airgate, Thurgauer­strasse 40, CH-8050 Zürich. Alle Angaben ohne Gewähr. Im­pres­sum / AGB, Nut­zungs­bedin­gungen, Daten­schutz­er­klärung