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EDA: Bundesrat Ignazio Cassis lanciert mit der Bündner Regierung die erste Ausgabe der Emna rumantscha

22.02.2021 | von Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA


Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

22.02.2021, Bern - «Rumantsch: in ferm toc Svizra» (Rätoromanisch: ein starkes Stück Schweiz): Mit diesem Motto startet das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) die erste Woche der rätoromanischen Sprache im In- und im Ausland. Am 19. Februar 2021 lädt Bundesrat Ignazio Cassis in Zusammenarbeit mit dem Kanton Graubünden und der Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) zu einem Online-Event rund um die vierte Landessprache der Schweiz ein. Gemeinsam mit den Schweizer Auslandvertretungen will das EDA die rätoromanische Sprache und Kultur bekannter machen, die beide wesentlich zum nationalen Zusammenhalt der Schweiz beitragen.

Der 20. Februar 1938 ist ein historisches Datum für die Schweizer Mehrsprachigkeit. An jenem Tag wurde Rätoromanisch offiziell als vierte Landessprache anerkannt – gleichberechtigt neben Deutsch, Französisch und Italienisch. Das EDA hat dieses symbolische Datum für die Lancierung der ersten «Emna rumantscha» gewählt. Die Woche der rätoromanischen Sprache ergänzt die Tage der Mehrsprachigkeit sowie die Veranstaltungsreihe rund um die «Settimana della lingua italiana nel mondo» und die «Semaine de la francophonie». Die Events sollen die Bedeutung der Mehrsprachigkeit für den nationalen Zusammenhalt, aber auch für die Öffnung nach aussen unterstreichen.

Die Idee der «Emna rumantscha» entstand vor zwei Jahren anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Lia Rumantscha in Zuoz. Das Projekt, das von Bundesrat Ignazio Cassis mitgetragen wird, entstand aus einer Zusammenarbeit verschiedener Akteure im In- und Ausland. «Die Schweiz besteht aus einer Vielzahl an Identitäten und Kulturen, die friedlich zusammenleben. Rätoromanisch ist ein wesentlicher Bestandteil davon. Die Mehrsprachigkeit und die Vielfalt sind Herausforderung und Bereicherung zugleich: Sie lehren uns, Konflikte durch Dialog zu lösen, eine Schweizer Qualität, die auf der ganzen Welt gefragt ist», betont Bundesrat Ignazio Cassis.

Eine Online-Veranstaltung für die rätoromanische Kultur
Die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, unter anderem mit dem Kanton Graubünden und der Lia Rumantscha, wird anlässlich der Lancierung am 19. Februar 2021 (von 11.45 bis 13.00 Uhr, live auf www.rtr.ch) deutlich. Personen aus Bern, Romanischbünden und dem Ausland suchen nach Antworten auf die Frage: Warum ist Rätoromanisch «in ferm toc Svizra»? Bundesrat Ignazio Cassis und der Bündner Regierungspräsident Mario Cavigelli tauschen sich virtuell mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule Ilanz aus und nehmen anschliessend an einer Online-Diskussionsrunde mit dem Bündner Regierungsrat Jon Domenic Parolini und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der rätoromanischen Sprache aus unterschiedlichen Bereichen teil. Zugeschaltet mit Videobotschaften sind zudem Botschafter Chasper Sarott aus Madagaskar und die Diplomatin Aita Pult aus New York.

Beitrag der Schweizer Auslandvertretungen
Die «Emna rumantscha» bietet Gelegenheit, die Schweizer Mehrsprachigkeit ins Rampenlicht zu rücken. Geschichten und Gesichter der rätoromanischen Schweiz, Interviews, Sprachkurse, Lesungen, Videos, virtuelle Treffen. Die Schweizer Auslandvertretungen werden unter Einhaltung der Covid-19- Massnahmen Veranstaltungen zur Bekanntmachung der rätoromanischen Sprache und Kultur in ihren jeweiligen Ländern durchführen. «Wir zeichnen uns in der Diplomatie gerade durch unsere langjährige Erfahrung in Bezug auf das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Identitäten und Kulturen aus», fügt Bundesrat Ignazio Cassis hinzu. «Wir stellen dieses Wissen im Rahmen unserer guten Dienste und unserer Vermittlungsbemühungen auf internationaler Ebene zur Verfügung. Die Schweiz ist also eine wichtige Akteurin für die Förderung von Frieden, Menschenrechten und Sicherheit in der Welt.»

EDA – Mehrsprachigkeit und interkultureller Dialog
Die Förderung der Minderheitensprachen in der Schweiz ist auch Teil des kontinuierlichen und strukturierten politischen Dialogs, den der Vorsteher des EDA mit den Kantonen Graubünden und Tessin führt. Im Ausland ist die Schweiz mit rund 170 Vertretungen und etwa 2300 Mitarbeitenden vor Ort präsent. Die Vielfalt der gesprochenen Sprachen, zusätzlich zu den Landessprachen der Schweiz, ist enorm. Die Förderung des interkulturellen Dialogs ist deshalb ein zentraler Punkt der Schweizer Diplomatie.

Livestream-Veranstaltung am 19. Februar 2021: www.rtr.ch



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--- ENDE Pressemeldung EDA: Bundesrat Ignazio Cassis lanciert mit der Bündner Regierung die erste Ausgabe der Emna rumantscha ---

Über Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA:
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA koordiniert und gestaltet im Auftrag des Bundesrats die Schweizer Aussenpolitik, verfolgt die aussenpolitischen Ziele, wahrt die Interessen des Landes und fördert Schweizer Werte. Departementsvorsteher ist seit dem 1. November 2017 Bundesrat Ignazio Cassis.

Das EDA verfügt über rund 170 sogenannte Aussenstellen rund um Globus. Zu diesen Aussenstellen zählen Botschaften, Konsulate, Kooperationsbüros und ständige Missionen bei internationalen Organisationen.

Die Zentrale des EDA befindet sich in Bern und ist gegliedert in ein Generalsekretariat, ein Staatssekretariat, sechs Direktorien und einzelnen, eigenständigen Abteilungen. Die Direktionen verrichten ihre Arbeit sowohl in Dienststellen an der Zentrale in Bern als auch im Aussennetz.

Quelle:
HELP.ch   Schweizerische Eidgenossenschaft


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