SBB - Zürich Altstetten: Ab Oktober über Passerelle zu den Zügen

02.08.2018 | von Schweizerische Bundesbahnen SBB


Schweizerische Bundesbahnen SBB

02.08.2018, Seit Anfang 2018 modernisiert die SBB den Bahnhof Zürich Altstetten. Zudem verbreitert sie die mittlere Unterführung, damit Reisende mehr Platz haben. Reisende gelangen ab Anfang Oktober über eine provisorische Passerelle, die ab August errichtet wird, zu den Zügen und auf die andere Bahnhofseite.

Die im Januar 2018 gestarteten Bauarbeiten am Bahnhof Zürich Altstetten sind auf Kurs. Die neuen und renovierten Ladengeschäfte sind seit Frühling 2018 eröffnet und schon bald können die Reisenden ihre Billette an modernsten Automaten lösen.

Letzte Woche haben die Vorarbeiten an der provisorischen Passerelle begonnen, die zwischen dem Bahnhof und der Europabrücke erstellt wird. Dafür werden in den kommenden Wochen zuerst vier Treppentürme errichtet, bevor Ende August die Querelemente während mehreren Nächten mit einem Kran eingehoben werden. Anfang Oktober wird die mittlere Unterführung gesperrt, damit sie von heute 4 auf 12,5 Meter verbreitert werden kann.

Der Zugang zu den Zügen, Trams und Bussen wird über die provisorische Passerelle und die stufenfreie Unterführung im Westen gewährleistet. Voraussichtlich im Herbst 2020 wird die neue Unterführung samt neuer Lifte eröffnet, so dass der Weg zu den Zügen stufenfrei wird. Dank der Umbauarbeiten profitieren die Reisenden von mehr Platz und Komfort in der Unterführung und am Bahnhof Zürich Altstetten.

Über Schweizerische Bundesbahnen SBB:
Wir bringen täglich über 1,25 Millionen Reisende und 205'000 Tonnen Güter ans Ziel. Aber wir sind mehr als nur die Eisenbahn: 32'300 leidenschaftliche Mitarbeitende machen uns zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und arbeiten mit uns an unserer Vision für die Mobilität der Zukunft.

Im Jahr 1902 begann die bewegte Geschichte der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Die Züge der Schweizerischen Centralbahn (SCB) verkehrten zwar schon seit 1. Januar 1901 auf Rechnung des Bundes, die gesetzlichen Voraussetzungen zur Gründung der SBB mussten aber erst noch geschaffen werden.

In der denkwürdigen Abstimmung vom 20. Februar 1898 hatten die Stimmberechtigten mit 386 634 Ja gegen 182 718 Nein dem «Bundesgesetz betreffend Erwerbung und Betrieb von Eisenbahnen für Rechnung des Bundes und die Organisation der Verwaltung der Schweizerischen Bundesbahnen» zugestimmt. Der Abstimmungskampf war äussert heftig: Die Befürworter argumentierten unter dem Motto «Die Schweizer Bahnen dem Schweizer Volk» für die Vorteile einer Vereinheitlichung des Bahnwesens unter der Kontrolle des Bundesstaates. Die Gegner der Vorlage warnten vor einem zusätzlichen Beamtenheer, das die Macht des Bundes vergrössern und gleichzeitig seine Finanzen zerrütten würde.

Bereits im Oktober 1900 konstituierte sich der Verwaltungsrat der SBB; er umfasste damals nicht weniger als 25 durch den Bundesrat gewählte Mitglieder, dazu kamen weitere 25 durch die Kantone und Halbkantone gewählte Mitglieder sowie vier durch die Kreiseisenbahnräte gewählte Mitglieder.

Schon im November 1900 kam ein Vertrag über den freihändigen Ankauf der Schweizerischen Centralbahn (SCB) durch den Bund zustande, und am 14. Dezember 1900 gab die Bundesversammlung ihre Zustimmung zu diesem Ankauf. Nun war Eile geboten, denn schon aufs Neujahr 1901 sollte dieser Handel rechtskräftig werden. So kommt es, dass der erste am Neujahrsmorgen 1901 in Bern aus Zürich–Aarau–Olten eingetroffene Zug um 2.00 Uhr vor seiner Weiterfahrt nach Lausanne–Genf festlich begrüsst wurde.

Der Betrieb der SCB-Linien erfolgte aber zunächst noch mit SCB-Personal, aber auf Rechnung des Bundes. Mitte 1901 löste dann die Generaldirektion der SBB das Eidgenössische Eisenbahndepartement als Aufsichtsbehörde der SCB ab.

Da auf den 1. Januar 1902 auch die Schweizerische Nordostbahn (NOB) unter die «Fittiche» der SBB kam, gilt dieser 1. Januar 1902 als «offizielles» Geburtsdatum der Schweizerischen Bundesbahnen.


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