BKW AG: Mehr Umsatz und operativer Gewinn


BKW Energie AG

05.09.2017, Die BKW ist auch im ersten Halbjahr 2017 weitergewachsen. Die wichtigsten Faktoren für das positive Ergebnis sind der weitere Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts, das konsequente Kostenmanagement, die aktive Bewirtschaftung der Energiepositionen und das sehr gute Handelsergebnis. Die Gesamtleistung stieg um 9 Prozent auf 1.297 Mrd. Franken*. Damit konnte der negative Strompreiseffekt erneut mehr als kompensiert werden. Der operative Gewinn (EBIT) liegt mit 182 Mio. Franken um 6 Prozent über der Vorjahresperiode.

Die BKW setzt ihre Strategie weiter zielstrebig um. Sie investiert in den Ausbau erneuerbarer Energien und baut ihr Dienstleistungsportfolio rasch aus. Alleine im Bereich der Dienstleistungen konnte der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode markant ausgebaut werden und trägt mit332 Mio. Franken bereits einen Viertel zum Gesamtumsatz bei. Der Ausbau der bereits bestehenden Kompetenzen in diesem Bereich läuft nach Plan und wird weiter fortgesetzt. Das trägt dazu bei, dass die BKW ein robustes Unternehmen bleibt und unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen sowie den Entwicklungen am Strommarkt werden kann.

Operative Ergebnisse auf allen Stufen gesteigert
Im ersten Halbjahr 2017 steigerte die BKW die Gesamtleistung um 9 Prozent auf 1.297 Mrd. Franken. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) liegt mit 182 Mio.Franken um 6 Prozent über der Vorjahresperiode. Der Reingewinn von 116 Mio.Franken liegt unter dem Vorjahreswert von 124 Mio. Franken, was jedoch ausschliesslich auf den Sondergewinn aus der Veräusserung der Romande Energie-Beteiligung in 2016 zurückzuführen ist. Ohne Berücksichtigung dieses Einmaleffekts aus der Vorjahresperiode hat sich auch der Reingewinn leicht erhöht.

Einmal mehr ist es zudem gelungen, die Kostenbasis im organischen Geschäft signifikant zu verringern. Gegenüber dem Vorjahr konnte sie um 41 Mio. Frankenverbessert werden.

Weiterer Ausbau im Bereich erneuerbarer Energien
Erwartungsgemäss ist der Bereich Energie aufgrund der weiterhin negativen Preisentwicklung leicht rückläufig. Dies trotz Stärkung des Stromhandels und des kontinuierlichen Ausbaus der erneuerbaren Energien. Es resultierte eine Gesamtleistung von 666 Mio. Franken, was einem Minus von 4 Prozent entspricht. Dennoch konnte das Betriebsergebnis um 1 Prozent auf 81 Mio. Franken gesteigert werden - mit Blick auf die weiterhin negative Strompreisentwicklung ist dies ein starkes Ergebnis. Durch optimale Bewirtschaftung der Energiepositionen, einem sehr guten Handelsergebnis und dem weiterhin konsequenten Kostenmanagement gelang es der BKW, die negativen Preiseinflüsse zu kompensieren.

Im ersten Halbjahr 2017 hat die BKW den Ausbau des Windportfolios weiter vorangetrieben. Die 2016 akquirierten Projekte in Frankreich sind derzeit im Bau. In Norwegen entwickelt sich das Projekt Fosen gemäss Zeitplan. Im Juli hat die BKW ein weiteres Windparkprojekt in Norwegen übernommen, das Ende 2018 ans Netz gehen soll. In der Schweiz schreitet der Ausbau der Kleinwasserkraft voran. Die BKW kann auch 2017 zwei weitere Anlagen plangemäss in Betrieb nehmen.

Netzgeschäft wächst dank AEK
Im Netzgeschäft stieg die Gesamtleistung um 16 Prozent auf 343 Mio. Franken. Die Zunahme ist in erster Linie auf die Übernahme der Mehrheit an der AEK im Vorjahr zurückzuführen. Im angestammten Geschäft ist es gelungen, die Kosten wesentlich (-6 Prozent) zu reduzieren.

Klare Strukturen im Dienstleistungsgeschäft
Die BKW geht im Aufbau des Dienstleistungsgeschäfts weiter zügig vorwärts. Dem Umsatzplus von 37 Prozent auf 332 Mio. Franken steht ein Betriebsergebnis gegenüber, das überproportional gesteigert werden konnte. Trotz weiteren akquisitionsbedingter Kosten resultiert ein EBIT von 15 Mio. Franken, was einem Plus von 40 Prozent entspricht. Das Wachstum erfolgt weiterhin zum grössten Teil akquisitorisch. Insgesamt hat die BKW im ersten Halbjahr zehn Gesellschaften aus den Bereichen Gebäudetechnik, Netzinfrastrukturen sowie Engineering übernommen.

In der Gebäudetechnik konnte die BKW ihre geografische Präsenz erweitern und ist nun auch in der Westschweiz vertreten. Das Netzinfrastrukturgeschäft wurde mit dem Erwerb der Hinni AG im Frühjahr erneut spürbar ausgebaut. Am stärksten gewachsen ist in den letzten Monaten BKW Engineering. Mit Assmann sowie der Grunder- Gruppe gelang es in den Bereichen Infrastrukturplanung und Vermessung wesentliche Kompetenzen weiter zu stärken und die Marktposition zu festigen.

Parallel zum wachsenden Geschäft werden auch die Führungs- und Supportfunktionen ausgebaut, um das Geschäft zu unterstützen. Das gilt namentlich für die Bereiche HR, IT und Beschaffung. Auch organisatorisch konkretisieren sich die Strukturen. Bei der Gebäudetechnik wurde schweizweit eine regionale Organisationsstruktur mit drei Kompetenzzentren West, Mitte und Ost eingeführt. Auch für BKW Engineering sind passende Strukturen im Aufbau, welche über Kollaborationsplattformen erlauben, die Zusammenarbeit wesentlich zu erleichtern und die Kompetenzen der einzelnen Gesellschaften dem gesamten Netzwerk zugänglich zu machen. Das erlaubt es, die Kompetenzen breiter als bisher einzusetzen, sich gegenseitig zu stärken und dadurch komplexere und grössere Infrastrukturprojekte planen und begleiten zu können.

BKW erwartet stabiles Ergebnis 2017
Die BKW kann ihren bisher kommunizierten finanziellen Ausblick für das laufende Jahr bestätigen. Für 2017 erwartet sie ein operatives Betriebsergebnis, das im Bereich des erzielten Ergebnisses 2016 (ohne Sondereffekte) liegt.


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Viktoriaplatz 2
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Tel. 058 477 51 07
medien@bkw.ch

Über BKW Energie AG:
Die BKW-Gruppe ist eines der bedeutendsten Schweizer Energieunternehmen. Sie beschäftigt mehr als 3’000 Mitarbeitende und deckt alle Stufen der Energieversorgung ab: von der Produktion über den Transport und Handel bis hin zum Vertrieb.

Direkt und indirekt über ihre Vertriebspartner versorgt die BKW mehr als eine Million Menschen mit Strom. Der BKW-Produktionspark umfasst Wasserkraftwerke, Kernkraftwerke, Gaskombikraftwerke und Anlagen mit neuen erneuerbaren Energien in der Schweiz und im Ausland.

Das Aktienkapital von 132 Millionen CHF ist grösstenteils im Besitz des Kantons Bern (52,54%). Die restlichen Beteiligungen: Groupe E AG (10,0%), E.ON Energie AG (7,03%), BKW FMB Energie AG (9,68%, Eigenbestand), Übrige (20,75%).

Führend bei der Wind- und Solarenergie

In sieben eigenen Wasserkraftwerken, im Kernkraftwerk Mühleberg bei Bern sowie in Kern- und Wasserkraftwerken von 18 Partnergesellschaften und mittels Bezugsrechten in Partner-Kernkraftwerken produziert die BKW praktisch CO2-frei Strom.

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