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Gotthard-Basistunnel: SBB ist für die Inbetriebnahme am 11. Dezember 2016 bereit

15.11.2016 | von Schweizerische Bundesbahnen SBB


Schweizerische Bundesbahnen SBB

15.11.2016, Die SBB wird den Gotthard-Basistunnel in 27 Tagen in Betrieb nehmen und einen sicheren und zuverlässigen Bahnbetrieb gewährleisten. Der Probebetrieb hat gezeigt, dass das Angebot 2017 im Güter- und Personenverkehr fahrplanmässig umgesetzt werden kann.

Der laufende Probebetrieb hat aufgezeigt, dass die Personenzüge die derzeit geplante Geschwindigkeit von 200 /h im GBT erreichen und dass die Güterzüge mit 100 km/h und der vorgesehenen Anhängelast von maximal 1600 Tonnen in Nord-Süd-Richtung bzw. 1400 Tonnen in Süd-Nord-Richtung verkehren können. Die geplanten Reise beziehungsweise Trassenzeiten können somit eingehalten werden. Seit Mitte Oktober wird jeweils donnerstags und freitags der Mischverkehr (Personen- und Güterzügen in regelmässiger Abfolge) erfolgreich getestet. An diesen Tagen sind jeweils bis zu 16 Personen- und bis zu 90 Güterzüge pro Tag im längsten Eisenbahntunnel der Welt statt auf der Gotthard-Panoramastrecke unterwegs.

Bis zur Inbetriebnahme des GBT am 11. Dezember wird die SBB rund 5000 solcher kommerzieller Fahrten mit Güter- und Personenzügen durchgeführt haben. Für die Aufnahme des Betriebs benötigt die SBB die entsprechende Bewilligung des Bundesamts für Verkehr BAV.

Weitere Entwicklungsschritte stehen bevor
Mit dem GBT nimmt die SBB nicht einfach ein Bauwerk in Betrieb, sondern ein komplexes Gesamtsystem. Der Gotthard-Basistunnel wird ab 11. Dezember 2016 die derzeitige Nachfrage im Güter- und Personenverkehr abdecken. Es sind aber weitere Entwicklungsschritte nötig, damit der Gotthard-Basistunnel und die gesamte Gotthardachse Ende 2020 die volle Leistungsfähigkeit erreichen.

Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 wird sich die Reisezeit im Personenverkehr je nach Bestimmungsort um bis zu rund 35 Minuten verkürzen. Im Güterverkehr steigt die Trassenkapazität von heute 160 auf 210 Trassen pro Tag. Die volle Leistungsfähigkeit der NEAT wird auf der Gotthard-Achse Ende 2020 erreicht, wenn auch der Ceneri-Basistunnel und der 4- Meter Korridor in Betrieb sind. Das Resultat sind weitere Reisezeitverkürzungen auf insgesamt bis zu 60 Minuten und mehr Verbindungen sowie eine Trassenkapazität von 260 Trassen pro Tag im Güterverkehr.

Erster Schwerpunkttag
Im Rahmen des Probebetriebs führt die SBB heute einen so genannten Schwerpunkttag durch. Von morgens um 5.46 Uhr bis abends um 24 Uhr verkehren 48 Personenzüge und rund 40 Güterzüge durch den Gotthard-Basistunnel statt über die Gotthard-Panoramastrecke (Flüelen-Göschenen-Airolo-Biasca und umgekehrt). Aufgrund der schnelleren Verbindung werden die IC- und EC-Reisenden früher in Bellinzona beziehungsweise in Arth-Goldau ankommen. An beiden Orten warten die Züge während rund 20 Minuten, damit der Fahrplan eingehalten wird. Die Interregio-Züge hingegen verkehren heute normal über die Gotthard- Panorama-Strecke . Auswirkungen auf die Reisenden an diesem Schwerpunkttag können nicht ganz ausgeschlossen werden. Da heute Montag ist, konzentriert sich das Güterverkehrsaufkommen auf die Abendstunden. Am heutigen Schwerpunkttag beobachtet die SBB das Funktionieren des Gesamtsystems bei hohem und beständigem Verkehrsaufkommen. Am 1. Dezember 2016 ist ein weiterer Schwerpunkttag geplant, dann auch mit höherem Güterverkehrsaufkommen tagsüber.


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--- ENDE Pressemitteilung Gotthard-Basistunnel: SBB ist für die Inbetriebnahme am 11. Dezember 2016 bereit ---

Über Schweizerische Bundesbahnen SBB:
Wir bringen täglich über 1,25 Millionen Reisende und 205'000 Tonnen Güter ans Ziel. Aber wir sind mehr als nur die Eisenbahn: 32'300 leidenschaftliche Mitarbeitende machen uns zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und arbeiten mit uns an unserer Vision für die Mobilität der Zukunft.

Im Jahr 1902 begann die bewegte Geschichte der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Die Züge der Schweizerischen Centralbahn (SCB) verkehrten zwar schon seit 1. Januar 1901 auf Rechnung des Bundes, die gesetzlichen Voraussetzungen zur Gründung der SBB mussten aber erst noch geschaffen werden.

In der denkwürdigen Abstimmung vom 20. Februar 1898 hatten die Stimmberechtigten mit 386 634 Ja gegen 182 718 Nein dem «Bundesgesetz betreffend Erwerbung und Betrieb von Eisenbahnen für Rechnung des Bundes und die Organisation der Verwaltung der Schweizerischen Bundesbahnen» zugestimmt. Der Abstimmungskampf war äussert heftig: Die Befürworter argumentierten unter dem Motto «Die Schweizer Bahnen dem Schweizer Volk» für die Vorteile einer Vereinheitlichung des Bahnwesens unter der Kontrolle des Bundesstaates. Die Gegner der Vorlage warnten vor einem zusätzlichen Beamtenheer, das die Macht des Bundes vergrössern und gleichzeitig seine Finanzen zerrütten würde.

Bereits im Oktober 1900 konstituierte sich der Verwaltungsrat der SBB; er umfasste damals nicht weniger als 25 durch den Bundesrat gewählte Mitglieder, dazu kamen weitere 25 durch die Kantone und Halbkantone gewählte Mitglieder sowie vier durch die Kreiseisenbahnräte gewählte Mitglieder.

Schon im November 1900 kam ein Vertrag über den freihändigen Ankauf der Schweizerischen Centralbahn (SCB) durch den Bund zustande, und am 14. Dezember 1900 gab die Bundesversammlung ihre Zustimmung zu diesem Ankauf. Nun war Eile geboten, denn schon aufs Neujahr 1901 sollte dieser Handel rechtskräftig werden. So kommt es, dass der erste am Neujahrsmorgen 1901 in Bern aus Zürich–Aarau–Olten eingetroffene Zug um 2.00 Uhr vor seiner Weiterfahrt nach Lausanne–Genf festlich begrüsst wurde.

Der Betrieb der SCB-Linien erfolgte aber zunächst noch mit SCB-Personal, aber auf Rechnung des Bundes. Mitte 1901 löste dann die Generaldirektion der SBB das Eidgenössische Eisenbahndepartement als Aufsichtsbehörde der SCB ab.

Da auf den 1. Januar 1902 auch die Schweizerische Nordostbahn (NOB) unter die «Fittiche» der SBB kam, gilt dieser 1. Januar 1902 als «offizielles» Geburtsdatum der Schweizerischen Bundesbahnen.


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