Alle Geschäftsbereiche der Helvetia lieferten im ersten Halbjahr solide Resultate. Mit einem Periodenergebnis von CHF 170.4 Mio. konnte die Helvetia in einem weiterhin turbulenten wirtschaftlichen Umfeld an das erfolgreiche Vorjahr anknüpfen. Dazu haben die soliden versicherungstechnischen Ergebnisse ebenso beigetragen wie die umsichtige Anlagepolitik. Die Helvetia wuchs im Heimmarkt und in den meisten Auslandmärkten über dem Marktdurchschnitt. Insgesamt betrug das Wachstum in Originalwährung 12.6 Prozent (in CHF wechselkursbedingt 8.1 Prozent). Sowohl das Leben- wie auch das Nicht-Lebengeschäft überzeugten in Originalwährung mit ansehnlichen Wachstumsraten.
Hohe Profitabilität und stabiler Anlageertrag
Die Helvetia steigerte die Ergebnisbeiträge im Lebengeschäft auf CHF 62 Mio. (plus 7.1 Prozent) und im Nicht-Lebengeschäft auf CHF 89 Mio. (plus 3.9 Prozent). Die ausgezeichnete Combined-Ratio von 92.6 Prozent zeugt von einer weiterhin hohen Profitabilität des Nicht-Lebengeschäfts. Sie ist ferner Ausdruck sowohl des erreichten Wachstums als auch einer konsequenten Kostendisziplin. Zum soliden Gewinn im Leben- Geschäft trugen die versicherungstechnischen Resultate und das gute Anlageergebnis bei.
Dank der bewährt umsichtigen Anlagetaktik gelang es, das Semesterergebnis vor Wechselkursverlusten und wesentlichen Wertberichtigungen zu schützen. Dies, obschon im ersten Halbjahr 2011 das Geschehen an den Anlagemärkten in zunehmendem Masse von der Schuldenkrise in Europa und der Euroschwäche bestimmt wurde. Die Qualität der Anlagebestände ist unverändert hoch und der Anlageertrag stabil. Das Ergebnis aus Finanzanlagen und Liegenschaften der Gruppe betrug im ersten Halbjahr 2011 CHF 453 Mio. (Vorjahr CHF 457 Mio.). Dies entspricht einer annualisierten Rendite von 3.0 Prozent.
Hohe Solvenz und komfortable Eigenkapitaldecke
Die Helvetia verfügt über eine nachhaltige Kapitalstärke, die darauf ausgerichtet ist, die Wachstumsambitionen zu tragen und Kapitalmarktschocks abzufedern. Das Eigenkapital hat sich seit Jahres-beginn trotz der Schwäche des Euros und der Dividendenausschüttung an die Aktionäre kaum verringert. Mit einer Eigenkapitaldecke von CHF 3.4 Mia. und einer Solvenz I von 214 Prozent beweist die Helvetia weiterhin Kapitalstärke und Werthaltigkeit. Die annualisierte Eigenkapitalrendite (Return on Equity) lag bei 10.4 Prozent.
Starker Heimmarkt
Der Heimmarkt Schweiz war mit einer Ergebnissteigerung von 13.3 Prozent auf CHF 123 Millionen ein treibender Faktor für den Gewinnzuwachs der Gruppe. Insbesondere das Nicht- Lebengeschäft überzeugte erneut mit einer hervorragenden Combined Ratio von 81.3 Prozent. Die Integration der beiden 2010 neu erworbenen Versicherungsgesellschaften Alba und Phenix verläuft planmässig. Nach der Zusammenführung des Vertriebs im ersten Halbjahr 2011 steht nun per 1. November die rechtliche Fusion auf der Agenda.
Stefan Loacker, CEO der Helvetia Gruppe, kommentiert: «Das Halbjahresergebnis 2011 dokumentiert eindrücklich, dass sich die Helvetia nachhaltig erfolgreich entwickelt. Unsere Gruppe ist gut aufgestellt, die Risiken des turbulenten Umfelds abzufedern und neu aufkommende Chancen zu nutzen.»
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