Der Versicherer Axa Winterthur hat im vergangenen Jahr von weniger Grossschäden profitiert. Der operative Gewinn stieg um 4,7 Prozent auf 896 Millionen Franken, während die Bruttoprämien im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken sanken.
Unter dem Strich verzeichnete das Unternehmen einen Reingewinn von 929 Millionen Franken, wie Axa Winterthur heute mitteilte. Das ist ein Rückgang von 5,6 Prozent.
Den grössten Teil des Gewinns generierte Axa Winterthur in der Schadenversicherung. Aufgrund von weniger Grossschäden stieg das operative Ergebnis in dieser Sparte um rund 12 Prozent auf 543 Millionen Franken. Der Schaden-/Kostensatz verbesserte sich um 3,1 Prozentpunkte auf 86 Prozent. Die Bruttoprämien gingen um 1,3 Prozent auf 3,4 Milliarden Franken zurück.
Rückgang im Neugeschäft
In der nach Geschäftsvolumen grössten Sparte Kollektivleben verringerten sich die Bruttoprämien um 3,6 Prozent auf 6,54 Milliarden Franken. Aufgrund einer selektiveren Zeichnungspolitik habe Axa Winterthur im schwierigen Anlageumfeld einen Rückgang im Neugeschäft um knapp 18 Prozent verzeichnet.
Im teilautonomen Geschäftssegment erhöhte sich das Neugeschäft von 13 Millionen Franken im Vorjahr auf 46 Millionen Franken im 2015. Im Einzelleben verringerte sich das Geschäftsvolumen um 14 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Franken. Der operative Gewinn in dieser Sparte legte um knapp 8 Prozent auf 229 Millionen zu.



