12.08.2009, Auch im 1. Semester 2009 konnte Valiant Ihre erfolgreiche Strategie umsetzen und bleibt auf Kurs. Aufgrund der Fusionen mit der Obersimmentalischen Volksbank und der Banque Jura Laufon verzeichnet Valiant ein überaus starkes Wachstum. Gleichzeitig fallen durch die Integration der beiden Banken im ersten Jahr Fusionskosten an, während Effizienzgewinne erst in den Folgejahren zum Tragen kommen. Dies führt dazu, dass der vorliegende Halbjahresabschluss kaum mit jenen der Vorjahre zu vergleichen ist.
Die Valiant Holding AG weist für das erste Halbjahr einen deutlichen Zuwachs der Kundengelder (+ CHF 1'744,7 Mio., + 12,8 Prozent), der Kundenausleihungen (+ CHF 2'219,6 Mio., + 13,3 Prozent) und damit auch der Bilanzsumme (+ CHF 2'536,5 Mio., + 13,0 Prozent) aus. Der Nettoneugeldzufluss in der Vermögensverwaltung betrug CHF 443 Mio. oder 5,2 Prozent. Dank dem wiederum starken Zinsengeschäft (+ CHF 13,2 Mio., + 8,4 Prozent) hält sich der Konzerngewinn (CHF 74,1 Mio., - 4,8 Prozent) fast auf dem Niveau des ausgezeichneten Vorjahresergebnisses.
Valiant führt die organische Ausdehnung fort: Nach Baden im Mai und Bulle im Juni erfolgt am 1. September die Eröffnung einer Geschäftsstelle in Lausanne. Ende 2009/Anfang 2010 ist die Reihe an Basel und im Frühjahr 2010 Biel. Ausserdem will Valiant in Richtung Westschweiz wachsen und ihre Geschäftstätigkeit in der Romandie ausbauen. Um dieser Strategie auch im Banknamen Ausdruck zu verleihen, wird die Banque Jura Laufon in Banque Romande Valiant umbenannt.
Der Umbruch und die Konsolidierung im Bankensektor werden sich in allen Bankengruppen weiter akzentuieren, auch innerhalb der Regionalbanken. Valiant ist als Plattform bereit, weitere Partner aufzunehmen.



