14.10.2009, Die Swiss Printers AG wird Anfang 2011 das Tiefdruckverfahren am Standort Zofingen einstellen. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen seine Position im Offset-Bereich und investiert rund CHF 35 Mio. in neue Hochleistungs-Anlagen. Der Rückzug aus dem Tiefdruck ist mit dem Abbau von 100 Vollzeitstellen verbunden. Im administrativen Bereich und der Vorstufe entfallen über die Gruppe weitere 30 Stellen.
Die Swiss Printers AG wird sich Anfang 2011 aus dem Tiefdruckverfahren zurückziehen. Grund hierfür sind ausgeprägte Überkapazitäten im internationalen Markt und der daraus resultierende hohe Preisdruck. Zudem stehen die Tiefdruckanlagen am Standort Zofingen vor dem Ende ihres Lebenszyklus. Sie werden durch eine neue, leistungsfähige 72-Seiten- Rollenoffset-Anlage ersetzt. Die Einstellung des Verfahrens am Standort Zofingen hat den Abbau von 100 Vollzeitstellen zur Folge. Mit dem Ziel, Doppelspurigkeiten innerhalb der Gruppe zu reduzieren, fallen in den administrativen Bereichen und der Vorstufe bis Anfang 2011 weitere 30 Stellen weg. Die Restrukturierung findet unter Einhaltung der gesetzlichen Mitwirkung und der sozialpartnerschaftlichen Regeln statt. Für die betroffenen Mitarbeitenden steht ein Sozialplan zur Verfügung.
Swissprinters investiert auch in den Bogenoffsetdruck. Am Standort Schlieren wird 2010 eine neue 10-Farben-Bogenoffset-Anlage installiert. Schon in den vergangenen zwei Jahren hat die Swissprinters Gruppe ihre Offset-Kapazitäten in St. Gallen und Zofingen modernisiert. Die Swiss Printers AG führt damit das bestehende Standortkonzept weiter mit dem Ziel, alle ihre Standorte rentabel zu gestalten. Rudolf Lisibach, Geschäftsführer der Swiss Printers AG: „Mit dem Ausbau der Rollenoffset- Kapazitäten stärken wir unsere Markt- und Wettbewerbsposition im Offsetdruck weiter.
Die Modernisierung des Maschinenparks verschafft unserem Unternehmen in technischer Hinsicht mehr Flexibilität und erlaubt uns, die Bedürfnisse der Kunden noch besser zu erfüllen. Dass dieser Schritt unumgänglich mit einem Stellenabbau verbunden ist, bedauern wir sehr.“



