Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2016
Die Swiss Life-Gruppe erzielte in den ersten drei Monaten 2016 Prämieneinnahmen von CHF 6,7 Milliarden (Q1 2015: CHF 7,4 Milliarden), was gegenüber dem Vorjahresquartal einem Rückgang von 10% in lokaler Währung entspricht. Im gleichen Zeitraum konnte das Fee-Geschäft in lokaler Währung um 3% auf CHF 332 Millionen ausgebaut werden. Treiber des Wachstums der Fee- Erträge waren die unabhängigen Beraterkanäle und Swiss Life Asset Managers. Patrick Frost: «Im anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld bleiben Profitabilität und Kapitaleffizienz die relevanten Steuerungsgrössen im Neugeschäft. Das widerspiegelt sich auch im Anteil der nicht-traditionellen Produkte im Neugeschäftsmix, der im ersten Quartal 2016 bei 89% lag.»
Im Heimmarkt Schweiz erreichte Swiss Life Prämieneinnahmen von CHF 4,9 Milliarden (Q1 2015: CHF 5,3 Milliarden), ein Rückgang von 9%. Gleichzeitig stiegen die Fee-Erträge um 15% auf CHF 61 Millionen (Q1 2015: CHF 53 Millionen). In Frankreich erreichten die Prämien mit CHF 1,1 Milliarden das Vorjahresniveau (Q1 2015: CHF 1,1 Milliarden), in lokaler Währung ein Rückgang um 2%. Die Fee-Erträge waren mit CHF 59 Millionen aufgrund turbulenter Märkte ebenfalls rückläufig (in lokaler Währung: -10%). Swiss Life in Deutschland verzeichnete in den ersten drei Monaten 2016 Prämieneinnahmen von CHF 347 Millionen (Q1 2015: CHF 355 Millionen), gegenüber der Vorjahresperiode ein Rückgang in lokaler Währung von 4%. Im gleichen Zeitraum stiegen die Fee-Erträge um 8% (lokale Währung) auf CHF 94 Millionen an (Q1 2015: CHF 85 Millionen). Die Markteinheit International erzielte ein Prämienvolumen von CHF 364 Millionen (Q1 2015: CHF 606 Millionen), was einem Rückgang um 41% in lokaler Währung entspricht. Im Fee- Geschäft erzielte die Markteinheit Einnahmen von CHF 55 Millionen (Q1 2015: CHF 55 Millionen) – in lokaler Währung ein leichter Rückgang um 3%.
Swiss Life Asset Managers verzeichnete in den ersten drei Monaten 2016 im Geschäft mit Drittkunden Nettoneugeldzuflüsse von CHF 2,3 Milliarden (Q1 2015: CHF 1,5 Milliarden). Damit erhöhten sich die für Drittkunden verwalteten Vermögen auf CHF 41,6 Milliarden. Swiss Life Asset Managers erzielte im ersten Quartal 2016 Fee-Erträge von CHF 133 Millionen (Q1 2015: CHF 129 Millionen), was einem Anstieg um 3% in lokaler Währung entspricht. Die Fee-Erträge im Drittkundengeschäft stiegen dabei in lokaler Währung um 5%.
Anlageerträge und Solvenz
Die direkten Anlageerträge im Versicherungsportfolio blieben mit CHF 1053 Millionen auf Vorjahresniveau (CHF 1057 Millionen), was einer nicht annualisierten direkten Anlagerendite von 0,7% entspricht (Q1 2015: 0,7%). Die nicht annualisierte Nettoanlagerendite kam per Ende März 2016 ebenfalls auf 0,7% zu stehen (Q1 2015: 0,9%). Patrick Frost: «Trotz Zinsen um und unter null erzielen wir dank unserem strikten Asset- und Liability- Management weiterhin robuste direkte Anlageerträge. Wir erwarten, dass wir für das Geschäftsjahr 2016 unter normalen Umständen eine Nettoanlagerendite von mindestens 3% erzielen werden.» Swiss Life wies per 1. Januar 2016 eine SST-Quote von 146% aus (bei der FINMA auf Basis des mit Auflagen genehmigten internen Modells eingereicht).
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