Im Jahr 2008 haben 33 Deutschschweizer, 20 Romands und 2 Tessiner den Titel eines Sicherheitsingenieurs erlangt. Die neu Diplomierten haben einen Ausbildungslehrgang abgeschlossen, der für die Sicherheit innerhalb der Betriebe unseres Landes eine zentrale Stellung einnimmt. Diese Ausbildung umfasst namentlich die Erstellung einer Risikoanalyse in einem Betrieb: eine entscheidende Voraussetzung, um die Anforderungen der ASA-Richtlinie über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit zu erfüllen.
Der Mensch im Mittelpunkt Obwohl sich die Mehrheit der zukünftigen Sicherheitsingenieure in ihrer Diplomarbeit mit technischen Aspekten der Sicherheit auseinandergesetzt hat, stand selbstverständlich immer der Mensch im Mittelpunkt ihrer Bemühungen, sei dies durch das Festlegen von Verhaltensregeln oder organisatorischen und methodischen Massnahmen.
Nach Aussagen von Beat Arnet, Leiter der Abteilung Präventionsdienste bei der Suva, kommt den Sicherheitsingenieuren innerhalb ihrer Betriebe eine Schlüsselrolle als Multiplikatoren zu im Bereich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes. Dank ihrer Erfahrung in der Prävention, der Versicherung und der Rehabilitation – einer für die Schweiz einmaligen Kombination – ist die Suva in der Lage Kurse zu erteilen, die sich auf die realen Alltagsverhältnisse der Betriebe abstützen. Seit 1996 hat sie bereits über 2'378 Spezialisten der Arbeitssicherheit (Sicherheitsverantwortliche und - ingenieure) ausgebildet, deren Aufgabe in der Gewährleistung der körperlichen Integrität und der Sicherheit der Mitarbeitenden besteht.



