Das Geschäft im ersten Halbjahr der St.Galler Kantonalbank war geprägt vom anhaltenden Tiefzinsumfeld sowie der Zurückhaltung der Anleger auf den Finanzmärkten. Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg um 5.7 % oder 8.1 Mio. Franken auf 151.8 Mio. Franken. Für diesen Zuwachs verantwortlich waren sowohl der um 6.4 Mio. gestiegene Bruttoerfolg als auch die Auflösung von Wertberichtigungen für Ausfallrisiken im Kreditgeschäft (+1.7 Mio. Franken).
Das Geschäft im ersten Halbjahr der St.Galler Kantonalbank war geprägt vom anhaltenden Tiefzinsumfeld sowie der Zurückhaltung der Anleger auf den Finanzmärkten. Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg um 5.7 % oder 8.1 Mio. Franken auf 151.8 Mio. Franken. Für diesen Zuwachs verantwortlich waren sowohl der um 6.4 Mio. gestiegene Bruttoerfolg als auch die Auflösung von Wertberichtigungen für Ausfallrisiken im Kreditgeschäft (+1.7 Mio. Franken).
Da der Zinserfolg als Hauptertragspfeiler die übrigen rückläufigen Ertragskomponenten nicht ganz wettmachen konnte, verzeichnete die St.Galler Kantonalbank einen tieferen Betriebsertrag von 219.4 Mio. Franken, welcher um 2.3 % bzw. 5.2 Mio. Franken unter dem Vorjahr lag.
Geschäftsaufwand tiefer
Der Geschäftsaufwand lag mit 126.0 Mio. Franken unter Vorjahreshöhe (-0.9 %; -1.2 Mio. Franken). Ursache dafür war der um 4.7 % oder 2.4 Mio. Franken tiefere Sachaufwand von 47.9 Mio. Franken, welcher im Vorjahr Verfahrenskosten des US-Programms sowie einmalige Kosten für die Strategieumsetzung und die Integration der Vadian Bank enthielt. Mit 78.1 Mio. Franken stieg der Personalaufwand nur leicht über Vorjahreshöhe (+1.5 %; +1.2 Mio. Franken).
Geschäftserfolg deutlich verbessert
Der Geschäftserfolg (Betriebsergebnis) verbesserte sich auf 90.0 Mio. Franken (+7.1 %; +6.0 Mio. Franken). Da im Vorjahresergebnis aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung ein ausserordentlicher Ertrag von 18.1 Mio. Franken enthalten ist, liegt der Konzerngewinn des ersten Halbjahres 2016 mit 74.0 Mio. Franken um 12.6 % oder 10.6 Mio. Franken tiefer als im Vorjahr.
Erfreuliche Zuflüsse bei Verwalteten Vermögen
Die Kundenausleihungen erhöhten sich mit einer Zunahme von 270.9 Mio. Franken oder 1.1% per 30. Juni 2016 auf 24.5 Mia. Franken. Im Hypothekargeschäft war eine etwas nachlassende Dynamik festzustellen. Demgegenüber verharrte das kommerzielle Kreditgeschäft in Anbetracht der nach wie vor grossen Unsicherheit (Frankenstärke, Brexit) auf sehr tiefem Niveau. Die Qualität des Kreditportfolios ist unverändert ausgezeichnet, was unter anderem durch die rekordtiefen Rückstellungsneubildungen bestätigt wird.
Die Verwalteten Vermögen legten um 1.1 % oder 383.3 Mio. Franken zu und verzeichneten per Jahresmitte einen Stand von 36.6 Mia. Franken. Ausschlaggebend waren der Netto- Neugeld-Zuwachs (Net New Money) von 550.4 Mio. Franken oder 3.0 % sowie die negative Marktperformance von -0.5 % bzw. -167.2 Mio. Franken.
Ausblick Jahresabschluss 2016
Mit dem vorliegenden Halbjahresergebnis ist die St.Galler Kantonalbank gut unterwegs. Sie hält auch unverändert an ihrer zu Anfang Jahr gemachten Prognose fest, wonach sie per Jahresende 2016 einen leicht höheren Konzerngewinn als 2015 erwartet.
Medienkontakt:
Simon Netzle
Medienstelle St.Galler Kantonalbank AG
St. Leonhardstrasse 25
9001 St. Gallen
071 231 32 18
simon.netzle@sgkb.ch



