20.05.2011, SIX Securities Services hat mit ihrer Clearingeinheit SIX x-clear AG den Durchbruch geschafft: Sie hat von der Schweizer Nationalbank, der FINMA und der britischen Financial Services Authority (FSA) die Zustimmung zur Erbringung umfassender Clearingdienstleistungen erhalten.
In den vergangenen zwei Jahren führte SIX x-clear AG intensive Diskussionen mit der britischen Aufsichtsbehörde FSA und den Schweizer Regulatoren, der Schweizer Nationalbank und der FINMA, um die Vereinbarung über die Interoperabilität zu erneuern. Die erneuerte Vereinbarung berücksichtigt das Inter-CCP-Risiko und dessen Bewältigung, sodass mehrere Clearing-Provider ihre Dienstleistungen auf denselben Plattformen anbieten können.
Dank der neusten Entwicklung kann die Interoperabilität über die bestehenden Börsen London Stock Exchange und SIX Swiss Exchange hinweg ausgeweitet werden. Dadurch profitieren britische, Schweizer und internationale Finanzinstitute von den zahlreichen Vorteilen eines stärkeren Wettbewerbs. Diese bestehen in grösseren Wahlmöglichkeiten, erweiterten Dienstleistungen und, nicht zuletzt, tieferen Kosten.
Thomas Zeeb, CEO SIX Securities Services: «Alle Beteiligten, seien es Regulatoren, Marktteilnehmer oder Anbieter, standen vor grossen Herausforderungen. Die nun erneuerte Vereinbarung bedeutet einen riesen Schritt vorwärts in der Umsetzung einer der Kernaspekte des 2007 unterzeichneten Code of Conduct on Clearing & Settlement. Die Kunden profitieren von einer grösseren Auswahl und faireren Praktiken im europäischen Clearingumfeld.»
Marco Strimer, SIX x-clear AG: «Dies ist der Höhepunkt einer bemerkenswerten Zusammenarbeit und der harten Arbeit aller Beteiligten. Der britische Markt, wir und – allen voran – unsere Kunden werden profitieren. Es gibt nur Gewinner.»
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