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"Unter 'Digitaler Zahlungsverkehr' versteht die Untersuchung von Statista durch Konsumenten veranlasste Online-Transaktionen. Nicht enthalten sind Transaktionen zwischen Unternehmen, online ausgelöste Banküberweisungen, die nicht im Zusammenhang mit im Internet erworbenen Produkten und Dienstleistungen stehen sowie Bezahlvorgänge am Point-of-Sale, die über mobile Kartenlesegeräte abgewickelt werden", schreibt die "Handelszeitung".
Das Transaktionsvolumen im digitalen Zahlungsverkehr der Schweiz werde sich 2015 auf rund 12 Milliarden Franken belaufen, heisst es bei Statista. Davon entfiele das Gros auf den Onlinehandel zwischen Geschäften und Konsumenten (B2C). Peer-to- Peer-Überweisungen oder mobile Bezahlungen am Point-of-Sale (POS) über Smartphone-Apps spielten dagegen noch kaum eine Rolle.
Wenn es nach den Anbietern digitaler Zahlungsmöglichkeiten gehe, solle sich das allerdings bald ändern. Sowohl mit Twint als auch mit dem Konkurrenzprodukt Paymit seien inzwischen Überweisungen zwischen Privatpersonen möglich. Zudem solle in der Schweiz das Zahlen mit dem Smartphone und der Twint-App bis Ende Jahr bereits an rund 5000 Kassen möglich sein. Die Anbieter schienen überzeugt, dass der digitale Zahlungsverkehr hierzulande noch Steigerungspotenzial habe.
Schweiz insgesamt weit zurück
In absoluten Zahlen ist der digitale Zahlungsverkehr in China und den USA der mit dem am Abstand grössten Volumen, und die Schweiz verblasst daneben. Gemessen an der Bevölkerungszahl geben Schweizer heute allerdings vergleichsweise viel Geld im Internet aus. So sagen die Analysten für das laufende Jahr beispielsweise im eCommerce ein durchschnittliches Transaktionsvolumen von fast 2'200 CHF pro Nutzer voraus. In Deutschland sind es dagegen nur 1'550 CHF.
Die Liste der grössten Digitalzahlungsvolumen von Statista (in CHF):
China (520 Mrd.)
USA (409 Mrd.)
Grossbritannien (153 Mrd.)
Japan (102 Mrd.)
Deutschland (84 Mrd.)
Frankreich (63 Mrd.)
Russland (22 Mrd.)
Italien (15 Mrd.)
Schweiz (12 Mrd.)
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