27.08.2008 | 16:27 Uhr
| SBB
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27.08.2008, Die Bauarbeiten an der Doppelspur Cham–Rotkreuz gehen in die letzte Bauphase. Dies hat
Auswirkungen auf die Linie «S1» der Stadtbahn Zug. Die Züge Baar–Chämleten verkehren vom
1. September bis 13. Dezember nur bis Cham. Die Bauarbeiten haben zudem Gleisänderungen
in Cham und Zythus zur Folge. Die Haltestelle Chämleten kann während dieser Zeit nicht
angefahren werden.
Diesen Dezember kann die SBB die Doppelspur Cham–Rotkreuz in Betrieb nehmen. In der letzten Bauphase wird das neue Gleis in Betrieb genommen und das bestehende Gleis zwischen Cham–Rotkreuz erneuert. Dies wirkt sich ab 1. September auf die Linie «S1» der Stadtbahn Zug aus.
Aus betrieblichen Gründen kann die heute stündlich verkehrende S1 «Baar–Chämleten» in Chämleten nicht mehr wenden. Daher verkehren diese Züge ab Montag, 1. September, bis Samstag, 13. Dezember, nur noch zwischen Baar und Cham und bedienen die Haltestellen Zythus und Chämleten nicht mehr. Im Bahnhof Cham fahren diese «S1»-Züge mit Abfahrtszeit xx.45 Richtung Zug und Baar ab Gleis 1 statt 2. Die SBB empfiehlt den betroffenen Reisenden, die Busse der Linie 8 der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) zu benutzen.
Änderungen ergeben sich auch für die Züge der S1-Verbindungen Luzern–Baar und Baar– Luzern: An der Haltestelle Zythus fahren ab Sonntag, 14. September, bis Samstag, 13. Dezember, alle «S1»-Züge ab Gleis 2.
Aushänge in den Bahnhöfen weisen die Reisenden auf die erwähnten Änderungen hin. Ausserdem informiert die SBB die Kundinnen und Kunden über Lautsprecher in den Zügen. Die SBB dankt den betroffenen Reisenden bereits heute für ihr Verständnis.
--- ENDE Pressemitteilung SBB: Wegen Bauarbeiten ändert sich S1-Fahrplan ---
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Über Schweizerische Bundesbahnen SBB:
Wir bringen täglich über 1,25 Millionen Reisende und 205'000 Tonnen Güter ans Ziel. Aber wir sind mehr als nur die Eisenbahn: 32'300 leidenschaftliche Mitarbeitende machen uns zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und arbeiten mit uns an unserer Vision für die Mobilität der Zukunft.
Im Jahr 1902 begann die bewegte Geschichte der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Die Züge der Schweizerischen Centralbahn (SCB) verkehrten zwar schon seit 1. Januar 1901 auf Rechnung des Bundes, die gesetzlichen Voraussetzungen zur Gründung der SBB mussten aber erst noch geschaffen werden.
In der denkwürdigen Abstimmung vom 20. Februar 1898 hatten die Stimmberechtigten mit 386 634 Ja gegen 182 718 Nein dem «Bundesgesetz betreffend Erwerbung und Betrieb von Eisenbahnen für Rechnung des Bundes und die Organisation der Verwaltung der Schweizerischen Bundesbahnen» zugestimmt. Der Abstimmungskampf war äussert heftig: Die Befürworter argumentierten unter dem Motto «Die Schweizer Bahnen dem Schweizer Volk» für die Vorteile einer Vereinheitlichung des Bahnwesens unter der Kontrolle des Bundesstaates. Die Gegner der Vorlage warnten vor einem zusätzlichen Beamtenheer, das die Macht des Bundes vergrössern und gleichzeitig seine Finanzen zerrütten würde.
Bereits im Oktober 1900 konstituierte sich der Verwaltungsrat der SBB; er umfasste damals nicht weniger als 25 durch den Bundesrat gewählte Mitglieder, dazu kamen weitere 25 durch die Kantone und Halbkantone gewählte Mitglieder sowie vier durch die Kreiseisenbahnräte gewählte Mitglieder.
Schon im November 1900 kam ein Vertrag über den freihändigen Ankauf der Schweizerischen Centralbahn (SCB) durch den Bund zustande, und am 14. Dezember 1900 gab die Bundesversammlung ihre Zustimmung zu diesem Ankauf. Nun war Eile geboten, denn schon aufs Neujahr 1901 sollte dieser Handel rechtskräftig werden. So kommt es, dass der erste am Neujahrsmorgen 1901 in Bern aus Zürich–Aarau–Olten eingetroffene Zug um 2.00 Uhr vor seiner Weiterfahrt nach Lausanne–Genf festlich begrüsst wurde.
Der Betrieb der SCB-Linien erfolgte aber zunächst noch mit SCB-Personal, aber auf Rechnung des Bundes. Mitte 1901 löste dann die Generaldirektion der SBB das Eidgenössische Eisenbahndepartement als Aufsichtsbehörde der SCB ab.
Da auf den 1. Januar 1902 auch die Schweizerische Nordostbahn (NOB) unter die «Fittiche» der SBB kam, gilt dieser 1. Januar 1902 als «offizielles» Geburtsdatum der Schweizerischen Bundesbahnen.
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