Die Bilanzsumme der RBA-Banken, welche über die ihnen gehörende RBA-Holding zusammenarbeiten, nahm im ersten Halbjahr 2010 um 3.0% auf CHF 46.6 Mrd. zu. Die Kundengelder erhöhten sich um 2.1% auf CHF 33.0 Mrd. Die Kundenausleihungen stiegen um 2.5% auf CHF 40.3 Mrd. In ihrem Kerngeschäft, den Hypothekarausleihungen, wuchsen die RBA-Banken in einem hart umworbenen Markt um 2.6% auf CHF 36.8 Mrd. Der im Branchenvergleich hohe Deckungsgrad der Kundenausleihungen durch Kundengelder ging leicht, um 0.4 Prozentpunkte auf 81.8%, zurück.
Ihre traditionell starken Eigenmittel konnten die RBA-Banken im ersten Semester 2010 weiter stärken. Sie stiegen um 3.2% auf CHF 3.5 Mrd.
Wegen des anhaltend hohen Margendrucks und des tiefen Zinsniveaus nahm der Erfolg aus dem Zinsengeschäft gegenüber der Vorjahresperiode um 4.4% auf CHF 323 Mio. ab. Demgegenüber erhöhten sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+7.2%) und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft (+2.5%). Der Betriebsertrag verringerte sich um 3.7% auf CHF 411 Mio. Der Geschäftsaufwand nahm moderat um 1.0% auf CHF 238 Mio. zu. Der Bruttogewinn reduzierte sich um 9.6% auf CHF 172.5 Mio.
Die vorsichtige Risikopolitik der RBA-Banken wirkte sich in tieferen Risikokosten aus: Die Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste bildete sich gegenüber der Vorjahresperiode um 45% auf CHF 6.0 Mio. zurück. Das Halbjahresergebnis sank um 6.1% auf CHF 113 Mio.
Wechsel der Informatiklösung
Die Migration auf die Informatikplattform Finnova rückt für die ersten Banken näher, sie erfolgt zum Jahreswechsel 2010/2011. Die übrigen Institute folgen in fünf Gruppen bis Ende 2012. Die Arbeiten für das Grossprojekt sind auf Kurs. Mit Finnova erhalten die RBA- Banken eine attraktive und kostengünstige Plattform für ein modernes, effizientes Bankgeschäft.
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