"Mit dem demografischen Wandel steigt die Zahl der hochaltrigen Menschen und damit auch der Bedarf an faktenbasierter Information zu Themen wie Gesundheit, Digitalisierung oder gesellschaftlichem Wandel", erklärt Eveline Widmer-Schlumpf, Stiftungsratspräsidentin von Pro Senectute Schweiz. Die Gefässe der SRG zahlen massgeblich auf diesen Bedarf ein und sind daher für ältere Menschen unverzichtbar. Sie geben ihnen eine Stimme und vermitteln zwischen den Generationen, was in Zeiten einer zunehmenden medialen Polarisierung zwischen Alt und Jung wichtig ist. Für Pro Senectute ist daher klar: Ein Service public, der alle erreicht, ist keine Selbstverständlichkeit - sondern ein Wert, den es zu schützen gilt. Aus diesem Grund engagiert sich Pro Senectute gegen die Halbierungsinitiative.
Informationsgerechtigkeit sicherstellen
Laut der
Lokale Verankerung und kulturelle Vielfalt stärken
Gerade für ältere Menschen ist eine lokale Verankerung der Berichterstattung wichtig, damit sie sich mit ihrer Region verbunden zu fühlen. "Eine massive Budgetkürzung der SRG würde lokale Programme und verbindende Formate in den Bereichen Kultur, Bildung und Gesundheit besonders hart treffen", sagt Widmer-Schlumpf. Darüber hinaus stellt die SRG sicher, dass Informationen niederschwellig und über Radio, Fernsehen sowie online für alle zugänglich sind. Aus diesem Grund begrüsst Pro Senectute auch den jüngsten Entscheid der SRG, ihre Radioprogramme wieder über UKW zu verbreiten.
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