Starker Einfluss der Ausverkaufspreise für Sommerbekleidung Der Rückgang des Landesindexes um 0,4 Prozent im Juli 2008 ist hauptsächlich die Folge der Ausverkaufspreise für Sommerbekleidung, welche zur tieferen Indexziffer für Bekleidung und Schuhe (-12,3%) führten. Unter dem Stand der Vorerhebung lagen auch die Indizes für Hausrat und laufende Haushaltsführung (-0,9%), für Sonstige Waren und Dienstleistungen (-0,4%), für Gesundheitspflege (-0,1%) sowie für Freizeit und Kultur (- 0,1%).
Angestiegen sind hingegen die Gruppenindizes für Verkehr (+0,8%), für Wohnen und Energie (+0,3%), für Alkoholische Getränke und Tabak (+0,3%) sowie für Nachrichtenübermittlung (+0,1%). Nur minim gestiegen sind die Indizes für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sowie für Restaurants und Hotels (Veränderung kleiner als +0,05%). Im Bereich Erziehung und Unterricht fanden im Berichtsmonat keine Preiserhebungen statt.
Preisentwicklung für Inland- und Importgüter Wie das Bundesamt für Statistik weiter mitteilt, blieb im Vergleich zum Vormonat das Preisniveau der Inlandgüter praktisch unverändert, während es sich bei den Importgütern, beeinflusst durch tiefere Preise für Bekleidung, um 1,4 Prozent ermässigte. Innert Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine durchschnittliche Preissteigerung um 1,7 Prozent, die Importprodukte eine solche um 6,6 Prozent.



