Die temporär installierte Radarfalle an der Zürcher Bahnhofstrasse erfasste Passant*innen, die ein überdurchschnittlich schnelles Gehtempo an den Tag legten. Anstelle einer Busse erhielten die «Temposünder*innen» jedoch einen Strafzettel mit einer freundlichen Ermahnung, im Alltag öfter einen Gang herunterzuschalten. Am besten gelingt dies mit einem Aufenthalt oder Ferien in Graubünden. Die Gehsteig-Rasenden konnten hierzu direkt an einer Verlosung teilnehmen.
Entspannt wie in Graubünden
Ziel der Kampagne war es, den Menschen in der Hektik der Stadt einen Denkanstoss zu geben. «Wir wollten den Menschen auf charmante Art den Spiegel vorhalten», erklärt Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien. «Die Hektik des Alltags lässt uns oft vergessen, wie wichtig Pausen sind. Mit dem Fussgänger*innen-Blitzer bringen wir ein Stück unseres Bündner Lebensgefühls ‹patgific› – das für Gemütlichkeit und Gelassenheit steht – direkt in die Grossstadt.»
Die Aktion basiert auf Studien, die ein anhaltend hohes Stresslevel in der Schweizer Bevölkerung aufzeigen, welches sich besonders in urbanen Gebieten manifestiert. Das nachweislich schnellere Gehtempo in Städten wie Zürich steht im Kontrast zur gelasseneren Lebensart, die in Graubünden gepflegt wird.
«Echt patgific» auch am Sechseläuten
Das Motto «echt patgific» steht auch im Zentrum des Auftritts von Graubünden als Gastkanton am diesjährigen Zürcher Sechseläuten. Es ist die langfristige Strategie, das authentische Lebensgefühl der Region mit «patgific» nachhaltig bekannt zu machen. Der Fussgänger*innen-Blitzer wurde mittlerweile wieder abgebaut. Eine Wiederholung der Aktion in anderen gestressten Schweizer Städten wird von den Verantwortlichen jedoch nicht ausgeschlossen.
Graubünden Ferien
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