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Von Januar bis März wurden 9'406 leichte und schwere Sachen- sowie Personentransportfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Das entspricht einem Plus von 6,7 Prozent gegenüber 2025 (8'813). Im ersten Quartal 2026 wurden 1'073 schwere Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 15,6 Prozent. Der Anteil rein elektrischer Fahrzeuge (BEV) bei den schweren Nutzfahrzeugen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ist damit weiter gewachsen. Er lag in den ersten drei Monaten 2026 bei 26,8 Prozent. Damit ist bereits mehr als jedes vierte neu zugelassene Fahrzeug in diesem Segment elektrisch unterwegs. Im Segment der schweren Lastwagen über 16 Tonnen: beträgt der Elektro-Anteil rund 25,1 Prozent, was jedem vierten neuen Lastwagen entspricht. Das bisherige Fördersystem erzeugte insbesondere für die letztgenannte Kategorie eine grosse Marktnachfrage, anders als bei den leichten Nutzfahrzeugen, den Lieferwagen und leichten Sattelschleppern bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, die bedeutend langsamer wachsen. Hier beträgt das Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal 4,3 Prozent. Bei den leichten Nutzfahrzeugen beträgt der Marktanteil von BEV 12,2 Prozent und 3,1 Prozent Plug-in- Hybride, ein positiver Trend gegenüber dem Vorjahr.
Bourgeois-Fahrzeuge weiterhin mit angezogener Handbremse unterwegs
Die Zulassungszahlen von schweren Nutzfahrzeugen bis max. 4,25 Tonnen, die sogenannten Bourgeois-Fahrzeuge (siehe unten) stagnieren; sie machen gerade mal fünf Prozent der Neuzulassungen bei Nutzfahrzeugen in der Gewichtsklasse von 3,5 bis 16 Tonnen im ersten Quartal aus. Noch immer wird diese Fahrzeugkategorie von regulatorischen Hürden ausgebremst und die Branche wartet weiterhin auf marktrealistischere Rahmenbedingungen.
"Die Elektrifizierung bei den Nutzfahrzeugen gewinnt an Dynamik - insbesondere im schweren Segment. Das zeigt, dass der Markt in einem stimulierenden regulatorischen Umfeld funktioniert.", sagt Thomas Rücker, Direktor von auto-schweiz. "Gleichzeitig wird deutlich, dass der Hochlauf der Elektromobilität je nach Einsatzbereich unterschiedlich schnell erfolgt. Eine verlässliche Politik, die langfristige Planungs- und Investitionssicherheit bietet, beeinflusst den Markterfolg in entscheidender Weise."
Zusammen mit den 52'982 neuen Personenwagen sind im ersten Quartal 2026 in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein insgesamt 62'388 neue Motorfahrzeuge in Verkehr gesetzt worden. Im Vergleich zum Vorjahreswert von 61'503 stellt dies einen Anstieg um 6'442 Neuimmatrikulationen oder 1,4 Prozent dar.
Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen.
Was sind Bourgeois-Fahrzeuge?
Diese sogenannten Bourgeois-Fahrzeuge verdanken ihren Namen einem politischen Vorstoss von Alt Nationalrat Jacques Bourgeois. Dieser hatte den Bundesrat in einer Motion aufgefordert, das zulässige Gesamtgewicht von Lieferwagen mit emissionsfreiem Antrieb von 3,5 auf 4,25 Tonnen zu erhöhen, soweit die Gewichtserhöhung rein auf das Mehrgewicht des alternativen Antriebs zurückzuführen ist. Die betroffenen Fahrzeuge müssen allerdings die technischen Vorschriften für Fahrzeuge mit einem Gewicht zwischen 3,5 und 12 Tonnen erfüllen. Der Gesetzgeber und die Politik haben erkannt, dass es weitere Hürden abzubauen gilt, um den Wechsel zu emissionsfreien Lieferwagen zu beschleunigen. Vor kurzem wurde die Vernehmlassung über weitere Erleichterungen für "Bourgeois-Fahrzeuge" und ihre Chauffeure abgeschlossen. Derzeit wertet der Bundesrat die Vernehmlassungsantworten aus. Auch auto-schweiz hat sich für weitere Erleichterungen stark gemacht.
Pressekontakt:
Frank Keidel, Mediensprecher
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Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
auto-schweiz ist die Vereinigung der offiziellen Automobil-Importeure. Unsere Mitglieder vertreiben über rund 4’000 Markenhändler in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein Personenwagen und Nutzfahrzeuge (leichte bis 3,5 Tonnen und schwere ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht), Busse sowie Cars im Wert von über 10 Milliarden Franken pro Jahr.
auto-schweiz erbringt Dienstleistungen für die Mitglieder und die Öffentlichkeit, unter anderem in den Bereichen Verkehrs- und Umweltpolitik, Statistik sowie Motorfahrzeugtechnik.
Politisch setzt sich auto-schweiz für die Motorfahrzeugbranche, den motorisierten Individualverkehr sowie für die Automobilistinnen und Automobilisten ein.
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