Konsultationsverfahren abgeschlossen - Umfang des Stellenabbaus unverändert

23.03.2026 | von Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft

Uhr Lesedauer: 3 Minuten


Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft
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23.03.2026, Die SRG muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem weil der Bundesrat eine Reduktion der Medienabgabe beschlossen hat. Dafür ist wie im November 2025 angekündigt neben der grundlegenden Transformation des Unternehmens auch ein Stellenabbau von insgesamt 900 Vollzeitstellen nötig. Das Konsultationsverfahren vom 25. November bis 14. Dezember führte zu keiner Reduktion des Gesamtumfangs des geplanten Stellenabbaus.


Im gesetzlich vorgesehenen Konsultationsverfahren bot sich allen Mitarbeitenden vom 25. November bis 14. Dezember die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen, wie Kündigungen vermieden oder deren Folgen gemildert werden können. Nach sorgfältiger Prüfung der eingegangenen Vorschläge zu den unterschiedlichsten Themenbereichen konnte durch das Konsultationsverfahren insgesamt keine Reduktion des Stellenabbaus erreicht werden. Unter anderem zeigte die Prüfung der Vorschläge, dass viele Vorschläge sich mit den strategischen Stossrichtungen aus dem Transformationsprojekt Enavant decken.

Die Details des Stellenabbaus werden in den kommenden Wochen und Monaten konkretisiert. Dabei kommt der Sozialplan der SRG zur Anwendung. Ein Drittel des Stellenabbaus, also rund 300 der insgesamt 900 Vollzeitstellen, wird im Rahmen des laufenden Kostensparprogramms umgesetzt. Dieser Stellenabbau ist bereits konsultiert und im Gange. Bis 2029 werden nun weitere 600 Stellen abgebaut. Entlassungen sind unumgänglich. Ein Teil der 600 Stellen wird über Fluktuation und Pensionierungen abgebaut.

Die SRG steht vor grossen Herausforderungen. Sie muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem weil der Bundesrat eine Reduktion der Medienabgabe beschlossen hat. Der erste Schritt der Senkung der Medienabgabe erfolgt per Januar 2027. Deshalb muss die SRG bereits bis dahin 125 Millionen einsparen.

Ab dem 1. April arbeiten weitere Bereiche nach dem neuen Organisationsmodell
Im Juni vergangenen Jahres hat die Geschäftsleitung der SRG informiert, wie sie mit Enavant die Transformation angehen will (siehe Medienmitteilung Die SRG stellt sich neu auf und rückt näher zusammen). Im November 2025 hat die SRG einen ersten wichtigen Schritt in der Konkretisierung dieser Pläne vorgenommen: So hat sie u.a. neue Strukturen und Prozesse geschaffen, um die künftige Zusammenarbeit über alle Regionen hinweg zu stärken und die Geschäftsleitung verkleinert (siehe Medienmitteilung SRG konkretisiert Transformationspläne und den geplanten Stellenabbau).

Ab dem 1. April arbeiten weitere Bereiche der SRG nach dem im Sommer angekündigten neuen Organisationsmodell, das aus dem Transformationsprojekt Enavant hervorgeht: Nach der Personal- und Finanzabteilung, die bereits seit Januar 2026 nach diesem Modell organisiert sind, werden künftig auch die Bereiche Angebot, Operationen, Stab sowie Kommunikation & Public Affairs SRG-weit einheitlich geführt. Die Mitarbeitenden dieser Bereiche bleiben in ihren jeweiligen Regionen tätig, arbeiten jedoch als Teil der Gruppe SRG und tragen so zu mehr Kohärenz und Synergien zwischen den Standorten bei.


Medienkontakt:
Medienstelle SRG
Gianna Blum
058 136 21 21
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