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Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 5'679’939 Logiernächte in den Hotel- und Kurbetrieben Graubündens gezählt. Dies ist eine Steigerung gegenüber Vorjahr um 2,8 Prozent, wie die heute publizierte Beherbergungsstatistik (HESTA) des Bundes zeigt. Es ist das beste Ergebnis seit 2010, als 5,8 Millionen Hotelübernachtungen in Graubünden registriert wurden. Gegenüber 2019 – dem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie – beträgt das Wachstum 8 Prozent. Auch im Schweizer Vergleich schneidet Graubünden gut ab; national wurde 2025 das Rekordergebnis mit knapp 44 Millionen Übernachtungen bei einem Plus von 2,6 Prozent gegenüber Vorjahr erreicht.
Ebenfalls auf einem Rekordhoch sind mit 2,21 Millionen die Ankünfte der Gäste. Nicht einmal in den Rekordjahren von 1992 und 1993, als Graubünden annährend 7 Millionen Logiernächte registrierte, wurden nur annährend so viele Gästeankünfte notiert. Dies bedeutet, dass die Aufenthaltsdauer heute mit einem Wert von durchschnittlich 2,57 Nächten deutlich tiefer ist als früher und die Gäste heutzutage mehr, aber kürzere Aufenthalte bevorzugen. «Das fantastische Ergebnis 2025 ist somit das Verdienst unserer Partner und aller Akteure im Tourismus, deren Leistungen und Qualität stetig wachsen», sagt Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien.
Fernmärkte wachsen, Inland weiter top
Die touristische Marketingorganisation fördert die Gästenachfrage für ein qualitatives Wachstum. Dies 2025 unter anderem mit neun Marketingkampagnen in Zusammenarbeit mit 35 Allianzpartnern. Von besonderer Bedeutung ist die gemeinsame Fernmärkte-Initiative mit HotellerieSuisse Graubünden. Das Tourismusjahr 2025 belegt einmal mehr, dass die Fernmärkte gegenwärtig Wachstumstreiber im Tourismus sind. Ungebrochen ist die hohe Nachfrage aus den USA mit einem Plus von 17,1 Prozent gegenüber Vorjahr. Auch die UK (+ 11,7 %), Brasilien (+ 20,5 %), die Vereinigten Arabischen Emirate (+ 16,6 %), China (+ 5,1 %), Japan (+ 29,3 %) und Indien (+ 30,9 %) legen weiter zu.
Den grössten Anteil in Graubünden machen weiterhin die inländischen Gäste aus. 2025 sorgten sie für 3,57 Millionen Übernachtungen in der Bündner Hotellerie (+ 1,5 %). Somit stammen 63 Prozent aller Bündner Gäste aus dem Inland. Laut dem Tourismusmonitor Schweiz ist hierbei Zürich absoluter Spitzenreiter (20 % Gesamtanteil). «Graubünden und Zürich pflegen traditionell tiefe und feste Beziehungen. Wir freuen uns, dass wir als Gastkanton am Zürcher Sechseläuten im April 2026 dies einmal mehr gemeinsam feiern dürfen», so Martin Vincenz.
Engadin und Davos mit Spitzenergebnis
Knapp die Hälfte aller Logiernächte kommt in den beiden Destinationen Engadin St. Moritz und Davos Klosters zustande (Engadin St. Moritz: 1,77 Mio., Davos Klosters: 1 Mio.). Das Spitzenergebnis aus dem Vorjahr konnte nochmals gesteigert werden. Generell legte die grosse Mehrheit der Destinationen in Graubünden im Jahr 2025 an Übernachtungen zu. So zum Beispiel die Destinationen Scuol Samnaun Val Müstair (+ 2,6 %), Flims Laax (+ 3,5 %), Chur (+ 7,3 %), Surselva (+ 8,5 %), Val Poschiavo (+ 8,5 %) und Val Surses (+ 6,7 %).
Die bisherigen Zahlen aus der Wintersaison 2025/2026 sowie die Prognosen für das laufende Jahr sind ebenso positiv. So ist mit einem weiteren leichten Wachstum zu rechnen. Für die nähere und auch mittelfristige Zukunft ist von einer stetig steigenden weltweiten Reiselust auszugehen, was dem Bündner Tourismus zugutekommen wird. Unsicher bleiben indes globale, vor allem wirtschaftspolitische Entwicklungen, die jederzeit starken und direkten Einfluss auf die Reisebranche haben können.
Graubünden Ferien
Luzi Bürkli
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel: +41 81 254 24 35
luzi.buerkli@graubuenden.ch
--- ENDE Pressemitteilung Tourismusbilanz 2025: Rekordjahr mit 5,68 Mio. Logiernächten ---
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