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In der Schweiz hinken die Investitionen in Massnahmen im Bereich der Prävention internationalen Best Practices hinterher. (2) Studien zeigen, dass die Früherkennung von Krebserkrankungen sowohl zur Reduktion der Mortalität als auch der Gesundheitskosten beitragen kann. (3) Dennoch sind die für die nationale Prävention eingesetzten Ressourcen begrenzt. (4) Im Public Health Index 2025, der Länder in Europa hinsichtlich präventiver Massnahmen in den Bereichen Tabak, Alkohol, Ernährung und Bewegung vergleicht, liegt die Schweiz mit 32,4 von 100 Punkten am Ende des Rankings. (2)
Jährlich 48’000 neue Krebsfälle und keine Nationale Strategie gegen Krebs
Gemäss aktuellen Zahlen der Krebsliga «Krebs in der Schweiz: wichtige Zahlen» vom November 2025 (5) erhalten in der Schweiz 21’644 Frauen und 26’496 Männer eine Krebsdiagnose (Quelle: Bundesamt für Statistik (6)), somit entstehen jedes Jahr durchschnittlich 48’140 neue Schweizer «Krebsgeschichten». Seit dem Auslaufen der «Nationalen Strategie gegen Krebs» (NSK) Ende 2020 existiert jedoch keine landesweit koordinierte Strategie zur Bekämpfung von Krebs mehr. (7) Insbesondere der Zugang zur Krebsfrüherkennung variiert zwischen den Kantonen erheblich, was in der gesundheitspolitischen Diskussion zunehmend als Ungleichheit eingestuft wird. (8) Eine nationale Strategie gegen Krebs, die einen einheitlichen Zugang zu Krebsfrüherkennungsprogrammen, wie Brustkrebs-Screening, vorsieht, könnte einen zentralen Beitrag zur Verbesserung der Patientensituation leisten.
Krebsprävention: Rückstand im internationalen Vergleich
International betrachtet verfügt die Schweiz im Bereich der Krebsprävention derzeit über andere strukturelle Rahmenbedingungen. Gemäss dem International Cancer Control Partnership (ICCP), einer Gruppe internationaler Organisationen, die sich für die Krebsbekämpfung engagieren, verfügen mehr als 120 Länder über einen nationalen Krebsplan. (9) Die Europäische Union hat mit dem «Europe’s Beating Cancer Plan» das Ziel verfolgt, bis 2025 90 Prozent der europäischen Bevölkerung den Zugang zu bestimmten strukturierten Früherkennungsprogrammen zu ermöglichen. (10) Eine Zielsetzung, die auch für die Schweiz richtungsweisend sein könnte.
Die Früherkennung von Brustkrebs wird nicht von allen genutzt, weil sie sich einerseits nicht persönlich angesprochen fühlen – sie verspüren keine Symptome und denken, dass sie das nicht betrifft – andererseits haben wir in der Schweiz einen Flickenteppich, was die Früherkennungsprogramme angeht. Stefanie de Borba, Mediensprecherin Krebsliga Schweiz
4. Februar 2026: Weltkrebstag
«Gemeinsam einzigartig» lautet das Motto des Weltkrebstages 2026. Dieses steht für Patientinnen und Patienten mit Krebs, die durch ihre Diagnose miteinander verbunden sind – jede und jeder mit seiner eigenen Geschichte. (1) Als Partner-Organisation der Kampagne setzt sich das Unternehmen MSD (MSD Merck Sharp & Dohme AG) für Vorsorgeuntersuchungen und die Früherkennung von Krebserkrankungen ein.
Krebsversorgung in der Schweiz: Bevölkerung fordert stärkeren Fokus auf Prävention & Aufklärung
Die vierte Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern zur Krebsversorgung in der Schweiz im Auftrag von MSD Schweiz (MSD Merck Sharp & Dohme AG) zeigt eine grosse Lücke zwischen notwendigen Vorsorgemassnahmen gegen Krebs und deren Umsetzung. Die Befragten wünschen mehr Prävention, Aufklärung und eine einheitlichere Gesundheitsversorgung in der Schweiz. (8)
Prävention am Beispiel der Brustkrebsfrüherkennung
In der Schweiz werden Frauen zwischen 50 und 74 Jahren alle zwei Jahre im Rahmen von kantonalen Brustkrebs-Früherkennungsprogrammen aufgeboten, sich auf Brustkrebs untersuchen zu lassen. Organisierte Brustkrebs-Früherkennungsprogramme sind aktuell (Stand: Februar 2026) in 16 Schweizer Kantonen etabliert. Vier Kantone (AG, GL, LU, SH) befinden sich in der Planungsphase. In sechs Kantonen (NW, OW, SZ, UR, ZG, ZH) existieren keine organisierten Brustkrebs-Screening- Programme. (11) In Kantonen ohne Programm liegt die Verantwortung für die Brustkrebsfrüherkennung bei der Frau oder der behandelnden Ärztin, bzw. dem behandelnden Arzt.
MSD: Forschung und Entwicklung im Kampf gegen Krebs
Das Unternehmen MSD blickt auf eine lange Geschichte der Entwicklung innovativer Medikamente zurück. Im Bereich der Onkologie konzentriert sich MSD auf die Immuntherapie, die darauf abzielt, das körpereigene Immunsystem zur Bekämpfung des Tumors zu aktivieren. Ein grosses Engagement in der Forschung und Entwicklung hat es MSD ermöglicht, ein breit angelegtes Forschungsprogramm mit rund 1’600 klinischen Studien aufzubauen. Derzeit umfasst das Portfolio onkologische Medikamente für die Behandlung verschiedener Krebsarten.
Engagement von MSD gegen Krebserkrankungen in der Schweiz
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Seit mehr als 125 Jahren steht MSD im Dienste des Lebens und entwickelt Medikamente und Impfstoffe für viele der weltweit besonders herausfordernden Krankheiten. Damit arbeiten wir an der Verwirklichung unserer Mission, Leben zu retten und zu verbessern.
MSD ist ein Handelsname von Merck & Co. Inc. mit Hauptsitz in Kenilworth, New Jersey, in den USA. Wir stellen unser Engagement für die Patienten und die Gesundheit der Bevölkerung unter Beweis, indem wir durch weitreichende Strategien, Programme und Partnerschaften den Zugang zur Gesundheitsversorgung verbessern.
Heute ist MSD nach wie vor führend im Bereich der Forschung zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, die Menschen und Tiere bedrohen, darunter Krebs, Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola sowie neu auftretende Tierkrankheiten. Wir verfolgen den Anspruch, das weltweit führende forschungsintensive biopharmazeutische Unternehmen zu sein.
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