Organspendezahlen halten sich stabil / 185 Menschen haben in der Schweiz 2025 ihre Organe nach dem Tod gespendet

30.01.2026 | von Swisstransplant

Uhr Lesedauer: 3 Minuten


30.01.2026, Damit schliesst das vergangene Jahr fast an das Vorjahr mit 187 Spendenden an. Dank der guten europäischen Zusammenarbeit ist bei der Anzahl transplantierter Spendeorgane eine geringe Zunahme zu verzeichnen.


1325 Menschen standen in der Schweiz am 31.12.2025 auf der nationalen Warteliste für ein lebensrettendes Spendeorgan, 67 starben im vergangenen Jahr. Diese Zahlen sind wie im Vorjahr hoch, damals warteten 1331 Menschen auf ein Spendeorgan und 75 starben. Dank der guten Zusammenarbeit mit europäischen Partnern konnten in der Schweiz letztes Jahr 30 Spendeorgane mehr transplantiert werden: 2024 waren es 539 Organe, 2025 569 Organe (ohne Lebendspenden).

Solidarität über die Landesgrenzen hinweg

Seit 1. Januar 2026 ist PD Dr. med. Franz Immer, CEO und Medical Director von Swisstransplant, Generalsekretär der internationalen Organaustauschplattform FOEDUS (European Organ Exchange Organization), deren Präsident er von 2020 bis 2024 war. Die Plattform umfasst 25 Mitgliedstaaten mit über 500 Millionen Einwohnenden. Mit insgesamt 69 importierten und 25 exportierten Organen über die FOEDUS-Plattform gehört die Schweiz auch 2025 zu einem der aktivsten Mitgliedstaaten. In den letzten fünf Jahren vervierfachte sich die Transplantationsaktivität über die FOEDUS-Plattform. Am häufigsten profitieren Kinder und Jugendliche von diesem lebensrettenden Austausch.

Grafiken zu den Zahlen 2025

Vorbereitung auf erweiterte Widerspruchsregelung

Swisstransplant bereitet sich in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und den Fachpersonen in den Spitälern auf die Einführung der erweiterten Widerspruchsregelung vor. "Die Ablehnungsrate in den Angehörigengesprächen ist im internationalen Vergleich in der Schweiz mit 60 Prozent hoch - trotz positiver Einstellung der Schweizer Bevölkerung zur Organspende", sagt PD Dr. Franz Immer. "Mit dem Systemwechsel auf die erweiterte Widerspruchsregelung frühstens im Frühling 2027 erhoffen wir uns diesbezüglich eine Verbesserung."

Ja oder Nein zur Organspende?

Die Organspende ist und bleibt freiwillig. Die Empfehlung lautet, seinen persönlichen Entscheid - Ja oder Nein zur Organspende - festzuhalten und seinen Angehörigen mitzuteilen. Geeignet sind Organspende-Karte, Patientenverfügung oder elektronisches Patientendossier.

Entscheid festhalten

Pressekontakt:

PD Dr. Franz Immer
Direktor Swisstransplant
Facharzt für Herzchirurgie FMH
T +41 58 123 80 00
media@swisstransplant.org



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Über Swisstransplant:

Swisstransplant ist die Schweizerische Nationale Stiftung für Organspende und Transplantation.

Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ist sie als nationale Zuteilungsstelle für die gesetzeskonforme Zuteilung der Organe an die Empfängerinnen und Empfänger zuständig und führt die entsprechende Warteliste.

Sie organisiert auf nationaler Ebene alle mit der Organzuteilung zusammenhängenden Tätigkeiten. Dabei arbeitet sie eng mit den europäischen Zuteilungsorganisationen zusammen.

Seit 2009 hat Swisstransplant von der Schweizerischen Gesundheitsdirektorenkonferenz den Auftrag, die im Transplantationsgesetz festgehaltenen Aufgaben der Kantone auf dem Gebiet der Organ- und Gewebespende national zu koordinieren, zusammen mit den Spendenetzwerken sicherzustellen und Synergien zu nutzen.


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Quellen:
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