Gas- und Dampfkombikraftwerk von ewb steht ab Winter 2026/27 als Reservekraftwerk bereit

12.01.2026 | von Bundesamt für Energie BFE

Uhr Lesedauer: 2 Minuten


12.01.2026, Bern — Das Gas- und Dampfkombikraftwerk (GuD) von Energie Wasser Bern (ewb) mit einer elektrischen Leistung von 50 Megawatt (MW) steht ab dem Winter 2026/27 als Reservekraftwerk bereit. Es ist Teil der Übergangslösung für die Sicherstellung der Versorgungssicherheit der Schweiz im Winter, bis die neuen Reservekraftwerke betriebsbereit sind.


Die Verträge für die bestehenden Reservekraftwerke in Birr (AG), Cornaux (NE) und Monthey (VS) laufen Ende Frühling 2026 aus. Die ersten neuen Reservekraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 583 Megawatt, die vom UVEK im Mai 2025 mit der Projektierung der Anlagen beauftragt wurden, werden jedoch frühestens ab 2030 vollständig zur Verfügung stehen. Bis dahin braucht es eine Übergangslösung. Dazu hat das UVEK im Juli 2025 einen Vertrag mit Ansaldo Energia unterzeichnet für die Bereitstellung ihres Gasturbinen Prüfstands in Birr als Reservekraftwerk mit einer Leistung von 250 MW. Zur Übergangslösung gehören auch die beiden Reservekraftwerke Monthey und Cornaux sowie die Notstromgruppen mit einer Gesamtleistung von 280 MW. Diese Verträge sollen bis 2030 verlängert werden.

GuD von ewb ab Winter 2026/27 als Reservekraftwerk einsatzbereit
Ebenfalls Teil der Übergangslösung ist das GuD Forsthaus. Das UVEK und ewb haben den Vertrag für dessen Einsatz als Reservekraftwerk während vier Jahren bis Frühling 2030 unterzeichnet. Es verfügt über eine elektrische Leistung von 50 MW. Um die Anlage als Reservekraftwerk nutzen zu können, braucht es technische Nachrüstungen, die vor dem Winter 2026/27 durchgeführt werden.

Gesetzliche Grundlagen
Rechtliche Grundlage für die Übergangslösungen ist die Winterreserveverordnung, die vom Bundesrat im Oktober 2025 bis Ende 2030 verlängert wurde. Die Winterreserveverordnung soll per 1. Januar 2027 durch eine Nachfolgeverordnung auf Basis des revidierten Stromversorgungsgesetzes (StromVG) abgelöst werden.


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Leiterin Medien + Politik BFE
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