Patrimoine? L'éloquence des murs - Kulturerbe? Die Beredsamkeit der Mauern

06.01.2026 | von Photobastei Zürich

Uhr Lesedauer: 3 Minuten


Photobastei Zürich
Bildrechte: François Vermot

06.01.2026, In seiner Ausstellung in der Photobastei vom 15. Januar bis zum 22. Februar geht der Fotograf François Vermot der Frage nach: Was ist gebautes Kulturerbe? Was verdient es, erhalten zu werden? Was sind Schönheit und historischer Wert?


Im Auftrag von Patrimoine Grand Chasseral hat der Westschweizer Fotograf ein Jahr lang seine eigenen Antworten darauf gesucht, indem er einen neuen Blick auf eine ihm unbekannte Region geworfen hat.

Bei seinen fotografischen Streifzügen, bei Tag und bei Nacht und bei jedem Wetter, nutzte François Vermot sein Gespür und seine Sensibilität, um das bauliche Erbe der Region zu verewigen. Die Fotografien lassen den Menschen und den Alltag hinter Mauern und Räumen erkennen. Auch wenn die Bilder keine architektonischen Normen festlegen, tragen sie doch dazu bei, das Auge für Kohärenz oder deren Gegenteil zu sensibilisieren. Eine gewisse visuelle Poesie kann sich an Orten verbergen, die durch Gewohnheit banalisiert sind. Architektur der Belle Époque, Uhrmacher-Städtebau, Bürgerhäuser oder Arbeiterwohnungen bildeten unter anderem die Elemente einer Schatzsuche, deren Ergebnis, eine Serie von 80 Fotografien, in der Zeitschrift Intervalles veröffentlicht wurde.

Die Photobastei präsentiert die 80 Bilder präsentiert, darunter 22 grossformatige Abzüge vom 15. Januar bis zum 22. Februar im 3. Stock im Kabinett. Die Bilder zeugen von der manchmal harmonischen, manchmal eklatanten Diskrepanz zwischen der Raumplanung und der Landschaft.

Durch den Blick von François Vermot erwacht das bauliche Erbe des Berner Jura zum Leben und offenbart eine einzigartige Ästhetik und unbestreitbare Poesie, die den Mauern eine einzigartige und intime Ausdruckskraft verleiht.

François Vermot: Ein Blick von aussen

Der autodidaktische Filmemacher und Fotograf François Vermot wurde 1987 in Neuenburg geboren. Parallel zu seinem Geografiestudium an der Universität Freiburg drehte er seine ersten Dokumentarfilme – Porträts, die eine besondere Sensibilität für die Lebensräume der gefilmten Personen zeigen. Er entwickelte ein Interesse für Fotografie und Licht und beobachtete, was passiert, wenn nichts passiert. Als Liebhaber von Architektur und Stadtplanung widmet er sich Umgebungen, die man sich nicht idyllisch vorstellt oder die auf den ersten Blick gewöhnlich erscheinen. So entstanden Werke, die der Banalität eines Ortes, der Realität einer Kulisse oder ihrer Kehrseite Tribut zollen.

Vernissage

Donnerstag, 15. Janaur ab 18.00 Uhr in Anwesenheit des Künstlers

Öffnungszeiten

Mittwoch & Sonntag: 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Donnerstag bis Samstag: 12.00 bis 21.00 Uhr

Eintritt: Prix Libre

Medienkontakte:

François Vermot photographe francois.vermot@gmail.com
079 812 06 11

Pierre-Yves Moeschler historien et président de Patrimoine Grand Chasseral py.moeschler@bluewin.ch
078 818 03 38

Romano Zerbini Verein PhotoCreatives / Photobasteiemail: romano.zerbini@photobastei.ch
T +41 44 240 22 00M +41 79 220 09 84



--- ENDE Pressemitteilung Patrimoine? L'éloquence des murs - Kulturerbe? Die Beredsamkeit der Mauern ---

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: François Vermot


Über Photobastei Zürich:

Die Photobastei: Das Haus der Fotografie im Herzen von Zürich Die Photobastei vereint auf zwei Stockwerken museale Ausstellungen mit dem Können der Berufsfotografie und der Leidenschaft für Fotografie. Diese Quadratur des Kreises macht sie zu einem Laboratorium der gegenseitigen Befruchtung mit einer einzigartigen, offenen Atmosphäre – mitten in der Stadt am Limmatplatz!

Auch die Bar ist nicht in erster Linie die Aufforderung zum Konsum, sondern die Einladung zur Auseinandersetzung. Hier trifft man sich und tauscht sich aus. Hier lässt man sich von über 1000 Fotobücher inspirieren, geniesst einen Bilderabend, einen Vortrag, die vielen Vernissagen oder auch eines der zahlreichen Konzerte. Die kleine Bühne bricht bewusst mit dem Monolog ex cathedra, fordert auf zum Dialog und kreiert zuweilen auch Tumulte im Kampf um die vorläufige Deutungshoheit unserer Weltbilder. Lassen auch Sie sich inspirieren!


Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Quellen:
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