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Tausende von Reisenden wählen jedes Jahr Destinationen aus, vor denen trotz ihres Charmes und ihrer Beliebtheit von Behörden wie dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gewarnt wird. Bestimmte Länder oder Regionen können Gesundheits-, Sicherheits- oder Klimarisiken bergen, die berücksichtigt werden müssen. Der TCS empfiehlt allen, sich vor der Abreise gut zu informieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Lateinamerika: Vorsicht in den Grossstädten
Länder wie Brasilien, Mexiko, Kolumbien oder Peru heissen jährlich Millionen Touristen willkommen, darunter auch viele aus der Schweiz. Dennoch gibt es Gebiete mit Gefahrpotenzial. Gerade in grösseren Städten ist die Kriminalität in gewissen Stadtteilen problematisch. In Mexiko ist die Kartellgewalt in mehreren Bundesstaaten des Nordens und des Zentrums nach wie vor hoch. In Kolumbien sind die Regionen in der Nähe der Grenze zu Venezuela oder im Amazonas-Dschungel instabil. Im ebenfalls sehr beliebten Peru kam es in jüngster Zeit zu Strassensperrungen und Demonstrationen, die den Tourismus gestört haben.
Asien: Wachsamkeit, je nach Region
Südostasien wird nach wie vor stark bereist, besonders Thailand, Vietnam, Indonesien und die Philippinen. Die meisten touristischen Gebiete dort sind zwar sicher, doch einige Gegenden sind problematisch. Die philippinische Insel Mindanao ist weiterhin durch die Aktivitäten bewaffneter Gruppen gefährdet. In Indonesien ist die Region Papua instabil, ausserdem besteht auf dem Archipel ein ständiges Vulkanrisiko. In Thailand kann es im Süden des Landes zu Spannungen kommen. Diese Gebiete werden manchmal trotz der Warnungen in touristische Reisen einbezogen.
Maghreb: Vorsicht abseits der üblichen Wege
Marokko und Tunesien gehören zu den beliebtesten Reisezielen von Herr und Frau Schweizer. Die Badegebiete und wichtigsten touristischen Städte sind in der Regel sicher. Dagegen ist in abgelegenen Gebieten, in der Nähe der Grenzen oder der Wüste, mehr Vorsicht geboten. In Tunesien rät das EDA vom Grenzgebiet zu Libyen und von gewissen Gebirgsregionen im mittleren Westen ab. Auch im Süden Algeriens gibt es Restriktionen. Es gilt, abseits der stark frequentierten Routen wachsam zu bleiben.
Afrika südlich der Sahara: beliebte Destinationen mit Risiken
Länder wie Tansania, Kenia, Namibia, Südafrika oder Senegal ziehen jedes Jahr viele Schweizer Touristinnen und Touristen an. Diese Reiseziele bieten unvergessliche Erlebnisse, von Safaris über Strände bis hin zu kulturellen Entdeckungen. Es sind jedoch einige Vorsichtsmassnahmen erforderlich. In Südafrika ist die Kriminalität in mehreren Grossstädten sehr hoch. In Kenia oder Tansania sind die touristischen Gebiete in der Regel sicher, aber grenznahe oder isolierte Regionen können instabil sein. Ausserhalb der grossen Ballungszentren ist der Zugang zu medizinischer Versorgung teilweise eingeschränkt. Eine gute Reiseplanung ist deshalb wichtig, ebenso die Einholung von Informationen über lokale Gegebenheiten vor der Abreise.
Europa: insgesamt sicher, aber nicht ohne Wachsamkeit
Der Grossteil der Schweizer Touristen bleibt in Europa. Es bietet Nähe, Komfort und Abwechslung. Aber auch hier gibt es Risiken, die berücksichtigt werden müssen. In grösseren Städten können Touristinnen und Touristen Taschendieben oder Betrügern zum Opfer fallen. Auch soziale Bewegungen können den Verkehr stören oder zu vorübergehenden Schliessungen von Sehenswürdigkeiten führen. Südeuropa wird im Sommer auch von Waldbränden oder Hitzewellen heimgesucht, etwa Griechenland, Portugal oder Italien. Auch das Reisen in Europa entbindet nicht von der Notwendigkeit, die lokalen Geschehnisse zu beachten.
Naturkatastrophen: ein oft unterschätztes Risiko
Einige Länder, die viel besucht werden, sind grossen Naturgefahren ausgesetzt. Japan, Indonesien oder die Türkei liegen in aktiven Erdbebengebieten. Mexiko, die Karibik oder Südostasien können in der Sommersaison von Wirbelstürmen, Taifunen oder Überschwemmungen heimgesucht werden. Diese Phänomene werden in den Tourismusregionen gut bewältigt, können aber die Reisepläne durcheinanderbringen oder sogar zu Evakuierungen führen. Eine gute Vorbereitung und die aufmerksame Verfolgung der Wetterbedingungen sind deshalb unerlässlich.
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