Im aktuellen, zunehmend instabilen geopolitischen Kontext ist es aus Sicht beider Seiten zentral, dass enge Partner gute und stabile Beziehungen pflegen. Mit Blick auf die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU erörterte die Bundespräsidentin den Stand der Verhandlungen. Zur Sprache kamen auch die noch offenen Fragen. Erforderlich seien ausgewogene Lösungen, um die bilateralen Beziehungen zum beidseitigen Nutzen zu stabilisieren und weiterzuentwickeln und dafür die innenpolitische Unterstützung in der Schweiz und in der EU zu erlangen, betonte Bundespräsidentin Amherd. Präsident Duda legte im Gespräch die geplanten Schwerpunkte der polnischen EU- Ratspräsidentschaft im ersten Semester 2025 dar.
Der Austausch über die Sicherheitslage war insbesondere dem Krieg in der Ukraine gewidmet und der gleichentags in Lausanne eröffneten Ukraine Mine Action Conference (UMAC2024), wo die Bedeutung der Minenräumung als Bestandteil des Wiederaufbaus der Ukraine zur Sprache kommt. Die Konferenz in Lausanne folgt auf die Ukraine Recovery Conference (URC) im Juli 2022 in Lugano und die Konferenz zum Frieden in der Ukraine im Juni 2024 auf dem Bürgenstock. Das Gespräch in Warschau galt der Solidarität beider Länder mit der Ukraine und den erforderlichen Schritten auf dem Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden.
Weitere Themen waren geopolitische Entwicklungen und hierbei insbesondere die Lage im Nahen Osten, der Zustand des Multilateralismus sowie die zweite Schweizer Präsidentschaft des UNO- Sicherheitsrates in diesem Monat. Am Freitag, 18. Oktober, wird die Bundespräsidentin Gespräche führen mit Szymon Holownia und Malgorzata Kidawa-Blonska, die den beiden Parlamentskammern vorstehen.
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