Beim Arbeitstreffen begrüssten beide Seiten die guten Beziehungen im Bereich Bildung, Forschung und Innovation und tauschten sich besonders intensiv zum Thema Berufsbildung aus. In der Diskussion ging es unter anderem um die Aufgabenteilung der öffentlichen und privatwirtschaftlichen Akteure sowie die langfristige Sicherstellung der Attraktivität des Berufsbildungswegs bei Jugendlichen. Auch bot das Gespräch die Möglichkeit, aktuelle Herausforderungen wie etwa die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Berufsbildung zu besprechen.
Das Treffen mit Generaldirektorin Stauber und ihrer Delegation fand am Rande der in Bern vom 7. bis 11. September durchgeführten SwissSkills statt. Diese zentralen Berufsmeisterschaften ermöglichen inländischen wie ausländischen Interessierten inspirierende Einblicke in die Vielfalt der Schweizer Berufsbildung.
Israel ist seit mehreren Jahren ein wichtiges Partnerland der Schweiz im Bereich Bildung, Forschung und Innovation. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen schweizerischen und israelischen Forschenden ist bedeutend und basiert hauptsächlich auf den EU-Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation. Unter Horizon 2020 (2014 – 2020) wurden knapp 260 Forschungsprojekte, an denen Forschende aus der Schweiz und Israel beteiligt waren, auf Schweizer Seite mit rund 213 Millionen Franken unterstützt.
Seit 2011 finanzierte der Schweizerische Nationalfonds gut 400 Projekte, die Kooperationen mit israelischen Forschenden umfassten. Ausserdem unterstützt das SBFI die Beteiligung von Schweizer Hochschulen an grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Netzwerken und gemeinsamen Bildungsaktivitäten mit Partnerinstitutionen in Israel.
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