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ACS: Vernünftig bleiben - nachhaltig statt planlos

09.10.2020 | von ACS Automobil Club der Schweiz


ACS Automobil Club der Schweiz

09.10.2020, Bern - Das in der Herbstsession von den eidgenössischen Räten verabschiedete totalrevidierte CO2-Gesetz bringt mehr Bürokratie und hemmt die Innovation. Es ist zudem ungerecht, führt zu einer Umverteilung von Geldern und hilft dem Klima nicht wirklich. Deshalb ist der Automobil Club der Schweiz ACS Mitglied der Gruppe von Wirtschaftsverbänden, die unter dem Motto "vernünftig bleiben - nachhaltig statt planlos" das Referendum ergreift.

Grundsätzlich ist sich der ACS bewusst, dass alle einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten müssen. Deswegen unterstützt der ACS unter anderem auch die Entwicklung neuer Technologien und das Beschreiten neuer Wege. Aus der Sicht des ACS helfen jedoch zusätzliche Abgaben und neue Steuern in Form von massiven Zuschlägen auf den Treibstoffpreisen dem Klima nicht und schaffen nur Ungerechtigkeiten.

Zusätzliche Belastung für Gewerbe und Bevölkerung

Das neue CO2-Gesetz verteuert in erster Linie den Energiekonsum und will damit vor allem unsere Mobilität einschränken. Die vorgesehene Treibstoffpreiserhöhung von 12 bis zu 20 Rappen pro Liter und die happigen CO2-Abgaben auf Öl und Gas belasten sowohl das Gewerbe als auch die breite Bevölkerung massiv. Im momentanen, sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeld aufgrund von COVID-19, mit drohender Arbeitslosigkeit und finanziellen Engpässen, ist es falsch, Unternehmen und Bevölkerung mit zusätzlichen Abgaben und neuen Steuern zusätzlich zu belasten.

Vor allem die Erhöhung der Treibstoffpreise bringt grosse Ungerechtigkeit mit sich, da sie in erster Linie die Bevölkerung ausserhalb der grossen Zentren sowie in den Bergregionen trifft, die auf den motorisierten Individualverkehr angewiesen ist.

Mit der Umverteilung von Geldern gegen den motorisierten Individualverkehr

Mit dem neuen CO2-Gesetz fliessen die Strafzahlungen der Autoimporteure, welche die erlaubten Höchstwerte bei den CO2-Emissionen bei ihren Neuwagen nicht einhalten können, neu zu 50% in einen Klimafonds, anstatt wie bisher vollumfänglich in den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds NAF. Dies wird längerfristig zu einer Unterfinanzierung des NAF und damit zu weiteren Erhöhungen der Treibstoffpreise führen, wodurch der motorisierte Individualverkehr noch stärker belastet wird.

Innovation wird ausgebremst

Wenn die Unternehmen mit zusätzlichen hohen Abgaben und neuen Steuern belastet werden, führt dies zu einem Stillstand bei Innovation, Forschung und Entwicklung, weil keine finanziellen Mittel mehr dafür zur Verfügung stehen. Es wäre aber wichtig, optimale Rahmenbedingungen für die Unternehmen zu schaffen, damit sie durch Innovation umsetzbare Lösungen für einen effizienten Klimaschutz erarbeiten können.

Für weitere Auskünfte:

Thomas Hurter, Zentralpräsident

thomas.hurter@acs.ch, 079 634 51 79



--- ENDE Pressemeldung ACS: Vernünftig bleiben - nachhaltig statt planlos ---

Über ACS Automobil Club der Schweiz:
Am 6. Dezember 1898 in Genf gegründet, bezweckt der ACS den Zusammenschluss der Automobilistinnen und Automobilisten zur Wahrung der verkehrspolitischen, wirtschaftlichen, touristischen und sportlichen Interessen sowie aller weiteren Belange, die mit dem Automobilismus zusammenhängen wie Konsumenten- und Umweltschutz.

Dabei stehen immer auch die Freude und die Leidenschaft im Zusammenhang mit dem Automobil im Zentrum. Das Clubleben hat lange Tradition und wird sowohl mittels Motorsport- und Classic Cars-Events als auch thematisch verwandter Reisen gelebt. Der ACS setzt sich aus 19 Sektionen zusammen.

Die Mitglieder des ACS stammen aus allen Gesellschaftsschichten. Unter ihnen sind alle Geschlechter, Berufe, Altersklassen und Automarken vertreten. Seinen Mitgliedern stellt der ACS eine breite Palette an Mobilitätsdienstleistungen, Angeboten für die Verkehrssicherheit und themenverwandten Versicherungen zur Verfügung.

Politisch vertritt der ACS die Anliegen seiner Mitglieder und der Automobilistinnen und Automobilisten allgemein. Er tut dies sowohl auf kommunaler und kantonaler als auch auf Bundesebene.

Quellen:
  HELP.ch


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