IGSU: Raststätte Würenlos - Mit Comics gegen Littering auf der Autobahn

10.07.2020 | von Verein IGSU - IG saubere Umwelt


Verein IGSU - IG saubere Umwelt

10.07.2020, Mit der Entspannung der Corona-Situation hat auch der Verkehr in der Schweiz wieder zugenommen. Das zeigt sich auch an den Autobahn-Böschungen, wo wieder vermehrt Abfall liegen bleibt, der aus Autos geworfen wird. Deshalb führen die Nationalstrassen Nordwestschweiz (NSNW AG) und die IG saubere Umwelt (IGSU) auch dieses Jahr gemeinsame Anti-Littering-Aktionen durch.

Am 10. und 11. sensibilisieren die IGSU-Botschafter an der Shopping Raststätte Würenlos für die Littering-Problematik.

«Während Littering in der Regel vor allem in den Sommermonaten zum Problem wird, sind die Autobahnen während des ganzen Jahres davon betroffen», weiss Thomas Leuzinger, Leiter Betrieb bei der NSNW AG. «Doch diesen Frühling konnten wir aufgrund der vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen auch auf den Autobahnen einen starken Anstieg des Litterings beobachten.» Gemäss dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) landet jedes Jahr rund eine Tonne Abfall pro Fahrkilometer auf der Autobahn. Die damit verbundenen Reinigungskosten werden auf rund zwei Millionen Franken pro Jahr geschätzt. Deshalb führen die Nationalstrassen Nordwestschweiz (NSNW AG) und die IG saubere Umwelt (IGSU) bereits zum fünften Mal gemeinsame Anti-Littering-Aktionen an Raststätten durch.

Aus dem Fenster, aus dem Sinn

Am 10. und 11. Juli 2020 sprechen die IGSU-Botschafter an der Shopping Raststätte Würenlos die Autofahrerinnen und Autofahrer auf ihren Umgang mit Abfall an und sensibilisieren sie für die Littering-Problematik. Sie verteilen handliche «Abfallsäckli-Boxen» fürs Auto und ermuntern die Autofahrenden dazu, sich mit einer Unterschrift, einem Comic oder einem Spruch auf einem Plakat gegen Littering zu bekennen. Diese lassen sich gerne auf ein Gespräch ein, bevor sie wieder ins Auto steigen. «Viele werfen den Abfall aus dem Auto, ganz nach dem Motto ‹Aus dem Fenster, aus dem Sinn›», ärgert sich ein Mann. Und eine junge Frau gibt sogar zu: «Ich habe auch schon ein Papier mit Essens-Resten aus dem Fenster geworfen, weil ich nicht wusste, wo ich es im Auto deponieren soll. Ich habe nicht darüber nachgedacht, dass es dann von Reinigungsmitarbeitern mühsam wieder eingesammelt werden muss.»

Langjährige Erfolgsgeschichte

Die IGSU-Botschafter- Teams ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Mit Workshops und Pausenaktionen werden zudem Schülerinnen und Schüler für die Littering- Problematik sensibilisiert. Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 11. und 12. September stattfinden wird. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

Die IGSU-Botschafter sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen:

www.igsu.ch/de/igsu-botschafter/die-tour-2020

Medienkontakt

- Medienstelle IGSU, Telefon 043 500 19 91- Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78- Thomas Leuzinger, Leiter Betrieb und Mitglied der Geschäftsleitung NSNW AG, Telefon 061 975 46 60- Simon Baumgartner, Dr. Borer Consulting, Telefon 043 500 00 14- Gwendoline Bloch, Center Manager, BOVIDA Real Estate AG, Telefon 056 424 39 60

IGSU, Naglerwiesenstrasse 4, 8049 Zürich
Tel +41 43 500 19 99 mailto:info@igsu.ch
http://www.igsu.ch/



--- ENDE Pressemeldung IGSU: Raststätte Würenlos - Mit Comics gegen Littering auf der Autobahn ---

Über Verein IGSU - IG saubere Umwelt:
Die IGSU ist die im Mai 2007 gegründete Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt. Dahinter standen am Anfang die privatwirtschaftlich organisierten Recyclingunternehmen IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling und PRS - Verein PET-Recycling Schweiz - welche sich bereits seit 2004 gemeinsam gegen das Littering engagieren.

Eine offene Plattform im Kampf gegen das Littering ist entstanden und weitere Partner aus konsumnahen Gebieten sowie der Recyclingwirtschaft konnten gewonnen werden, um gemeinsame Massnahmen umzusetzen.

Quellen:
  HELP.ch


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