Stiftung für Konsumentenschutz: 5 Fragen an den Arzt, um unnötige Behandlungen zu vermeiden

18.09.2019 | von Stiftung für Konsumentenschutz


Stiftung für Konsumentenschutz

18.09.2019, Bis zu 30% der medizinischen Massnahmen nützen nichts, können aber schaden. Um dies zu vermeiden, ist der Dialog zwischen Arzt und Patient entscheidend. Patienten sollten die richtigen Fragen stellen, um gemeinsam die der Situation angemessene Entscheidung zu treffen. Der Konsumentenschutz unterstützt Patienten dabei, indem er ihnen ein Kärtchen im Kreditkartenformat mit den wichtigsten 5 Fragen zur Verfügung stellt.

Schätzungen zufolge sind in der Schweiz bis zu 30% aller medizinischen Massnahmen unnötig. Sie nützen den Patienten nichts, können aber bei unerwünschten Nebenwirkungen oder Behandlungsfehlern zu Gesundheitsschäden führen. Um dies zu vermeiden, ist eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient unerlässlich.

Nur wenn Patienten alle nötigen Informationen erhalten und verstehen, sind sie in der Lage, gemeinsam mit dem Arzt den für sie persönlich richtigen Entscheid zu fällen. Steht ein Entscheid für oder gegen eine Behandlung oder Untersuchung an, müssen wichtige Fragen geklärt werden. Um Patienten dabei zu unterstützen, bietet der Konsumentenschutz kostenlos ein Kärtchen im Kreditkartenformat an, das die wichtigsten 5 Fragen für diese Situation enthält.

Die 5 Fragen, die Sie Ihrem Arzt stellen sollten:

-Gibt es andere mögliche Behandlungen oder Untersuchungen?

-Was sind die Vor- und Nachteile?

-Wie wahrscheinlich ist es, dass die Vor- und Nachteile eintreten?

-Was passiert, wenn ich darauf verzichte?

-Was kann ich selbst zu meiner Gesundheit beitragen?

Das Kärtchen wurde von der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (Associazione consumatrici e consumatori della Svizzera italiana ACSI, Fédération Romande des Consommateurs FRC, Konsumentenschutz) entwickelt und produziert.


Medienkontakt:
Sara Stalder
Telefon 031 370 24 24
info@konsumentenschutz.ch

Über Stiftung für Konsumentenschutz:
Die Stiftung für Konsumentenschutz wurde 1964 von vier Arbeitnehmer- und Konsum-Organisationen als privatrechtliche Stiftung gegründet mit dem Zweck, die Interessen der Konsumentinnen und Konsumenten zu wahren. Sie hat ihren Sitz in Bern.

Die Stiftung für Konsumentenschutz vertritt seit 1964 engagiert und unabhängig die Interessen der Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Sie nimmt aktiv am politischen Prozess teil.

Bereits im Parlament und in der Gesetzgebung müssen die Rechte der Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber den Ansprüchen und Forderungen der Wirtschaft die Waage halten.

Die Stiftung für Konsumentenschutz versteht sich als Lobbyistin und Anwältin der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten und verhandelt mit der Wirtschaft auf Augenhöhe.

Der Konsumentenschutz bewahrt stets seine Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit und nimmt weder von der Wirtschaft noch von der Politik Spenden an.


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