Stiftung für Konsumentenschutz: Offener Brief an Pietro Supino

29.05.2019 | von Stiftung für Konsumentenschutz


Stiftung für Konsumentenschutz

29.05.2019, Am 13. Mai druckte der Tages-Anzeiger und weitere Tamedia-Publikationen eine doppelseitige Swisscom- Werbung, getarnt als redaktioneller Beitrag. Der Werbetext ist zwar mit der Rubrikenbezeichnung „Sponsored“ deklariert und ganz unten rechts mit dem Logo der Swisscom und einem kleingedruckten Hinweis gekennzeichnet.

Die Aufmachung als Doppelseite, das praktisch identische Layout, sowie die sachliche Tonalität der «Artikel» zeigen aber worum es wirklich geht: Den Lesern soll nicht auffallen, dass sie eine Werbeanzeige lesen. Der Konsumentenschutz veröffentlicht heute einen offenen Brief an Tamedia- Präsident Pietro Supino.

Leserinnen und Leser erhalten bei der Lektüre der Seiten 8 und 9 des "Tagesanzeigers" vom 13. Mai 2019 den Eindruck, einen sachlich korrekten, ausgewogenen, relevante Artikel vor sich zu haben, der den journalistischen Standards des Tages-Anzeigers entspricht. Auftraggeberin der Artikel ist jedoch die Swisscom.

Tamedia riskiert Vertrauensverlust
Dem Konsumentenschutz ist bewusst, dass Medienhäuser wegen Rückgängen von Abonnenten der Printausgaben und rückläufigen Inserate unter starkem finanziellen Druck stehen.

Dies entbindet Verleger und Journalisten jedoch nicht von der Verantwortung, redaktionelle und werberische Texte strikte voneinander zu trennen.

Tun sie dies nicht, nehmen sie in Kauf, dass die Leser das Vertrauen in diese Publikationen verlieren und keinen Grund mehr sehen, um für Journalismus zu bezahlen. Sara Stalder, Geschäftsleiterin Konsumentenschutz: "Tamedia riskiert einen Vertrauensverlust seiner Leserinnen und Leser.

Wir fordern den Verlag öffentlich dazu auf, bezahlte Artikel in seinen Publikationen so zu kennzeichnen, dass sie unmittelbar und klar als solche erkennbar sind."


Medienkontakt:
Stiftung für Konsumentenschutz
Tel: 031 370 24 24
info@konsumentenschutz.ch

--- ENDE Pressemeldung Stiftung für Konsumentenschutz: Offener Brief an Pietro Supino ---

Über Stiftung für Konsumentenschutz:
Die Stiftung für Konsumentenschutz vertritt seit 1964 engagiert und unabhängig die Interessen der Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Sie nimmt aktiv am politischen Prozess teil.

Bereits im Parlament und in der Gesetzgebung müssen die Rechte der Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber den Ansprüchen und Forderungen der Wirtschaft die Waage halten.

Die Stiftung für Konsumentenschutz versteht sich als Lobbyistin und Anwältin der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten und verhandelt mit der Wirtschaft auf Augenhöhe.

Quelle:
HELP.ch


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