Julius Bär: Stabiler Konzerngewinn in anspruchsvollem Marktumfeld

04.02.2019 | von Bank Julius Bär & Co. AG


Bank Julius Bär & Co. AG

04.02.2019, Bernhard Hodler, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, sagte: „Julius Bär schloss 2018 mit einem stabilen Konzerngewinn und einem robusten Netto-Neugeld-Zuwachs ab – und dies in einem für die gesamte Branche herausfordernden Umfeld. Wir werden weiterhin strategische Wachstumsinvestitionen tätigen und haben ein strukturelles Kostensenkungsprogramm lanciert, um allfällige marktbedingte Ertragsschwankungen kurz- bis mittelfristig auszugleichen.

Die neuen finanziellen Zielvorgaben unterstreichen unsere langfristigen Ambitionen, nachhaltiges und profitables Wachstum voranzutreiben und für unsere Aktionäre attraktive Kapitalrenditen zu erwirtschaften. Wir werden eine klare Strategie verfolgen, in deren Zentrum eine durchdachte Marktabdeckung, eine ganzheitliche und personalisierte Beratung und technologischer Wandel stehen - dies mit dem vorrangigen Ziel, ein noch besseres Kundenerlebnis zu bieten sowie die Effizienz und die Erträge zu steigern.

Robuste Nettozuflüsse teilweise kompensiert durch negative Marktentwicklung Die verwalteten Vermögen gingen um 2% oder CHF 6 Mrd. auf CHF 382 Mrd. zurück. Die AuM wurden unterstützt durch Netto-Neugeld von CHF 17 Mrd. und einen Nettoeffekt aus Akquisitionen von CHF 3 Mrd. Diese positiven Beiträge wurden jedoch durch die negative Marktperformance von CHF 22 Mrd. mehr als aufgehoben, verursacht durch eine starke Korrektur der globalen Aktienmärkte im zweiten Halbjahr 2018 und einen negativen Währungseffekt von CHF 5 Mrd., hauptsächlich nach einem Kursrückgang des Euro.

Geringere Kundenaktivität und niedrigerer Kairos-Beitrag beeinträchtigen Bruttomarge Der Betriebsertrag erhöhte sich auf CHF 3’368 Mio. Mit einer Zunahme von 4% wuchs er weniger stark als die durchschnittlichen monatlichen AuM (auf CHF 394 Mrd. bzw. 9% mehr als im Vorjahr), was zu einem Rückgang der Bruttomarge um 4 Bp auf 86 Bp führte.

Rückläufige Bruttomarge und ausserordentliche Aufwendungen führen zu höherer Cost/Income Ratio2 Der Geschäftsaufwand nach IFRS nahm im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5% auf CHF 2’474 Mio. zu, verursacht durch einen um 4% höheren Personalaufwand von CHF 1’621 Mio., eine Zunahme des Sachaufwands um 6% auf CHF 688 Mio., eine Erhöhung der Abschreibungen um 6% auf CHF 126 Mio. und einen Rückgang der Abschreibungen auf Sachanlagen um 9% auf CHF 38 Mio.

Stabile Profitabilität in anspruchsvollem Marktumfeld im zweiten Halbjahr Der IFRS-Gewinn vor Steuern nahm im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf CHF 894 Mio. zu. Die Ertragssteuern gingen um 7% auf CHF 159 Mio. zurück, sodass sich der Konzerngewinn der Gruppe um 3% auf CHF 735 Mio. erhöhte. Unter Berücksichtigung der Minderheitsanteile von CHF 11 Mio. im Jahr 2017 (2018 vernachlässigbar) stieg der den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Konzerngewinn um 4%, und der Gewinn pro Aktie nahm ebenfalls um 4% auf CHF 3.37 zu.

Kostensenkungsprogramm 2019 initiiert Obwohl die strategischen Wachstumsinvestitionen fortgeführt werden, hat Julius Bär auch ein strukturelles Kostensenkungsprogramm eingeführt. Die Gruppe wird die Ausgaben um CHF 100 Millionen senken. Diese Einsparungen sollen durch die fortgesetzte stärkere Fokussierung auf gewisse Märkte sowie entsprechende Priorisierung der Ressourcenverteilung erreicht werden, aber auch durch die Ausschöpfung von Automatisierung und Digitalisierung sowie ein strikteres Performance- Management. Daraus wird bis Ende 2019 eine Reduktion von 2% netto des Personalbestands der Gruppe gegenüber dem Vorjahr resultieren. Die Auswirkungen dieser strukturellen Kostensenkungsmassnahmen dürften im Finanzergebnis 2020 voll zum Tragen kommen, mit dem Ziel, die Cost/Income Ratio2 unter 68% zu senken und damit die neuen mittelfristigen Zielvorgaben im besagten Jahr zu erreichen - vorausgesetzt, dass keine bedeutende Verschlechterung der durchschnittlichen Marktgegebenheiten gegenüber 2018 eintritt.

Mittelfristige Zielvorgaben aktualisiert Mit der Aktualisierung ihrer mittelfristigen Zielvorgaben trägt die Gruppe dem veränderten operativen Umfeld Rechnung. Während die Zielvorgabe für das Netto-Neugeld mit 4–6% unverändert bleibt, wurden die Werte für die Cost/Income Ratio2 auf <68% und für die adjustierte Bruttomarge vor Steuern auf 25– 28 Bp angepasst. Die Gruppe strebt einen RoCET1 von >
32% an mit der Absicht, die Profitabilität der Gruppe, ihre Effizienz im Einsatz von Kapital und ihre Kapitalrenditeziele enger zu verknüpfen.

Verhältnis von Ausleihungen zu Einlagen rückläufig Die Bilanzsumme erhöhte sich um 5% auf CHF 103 Mrd. Das gesamte Kreditbuch verringerte sich um CHF 1 Mrd. auf CHF 45 Mrd. Dies entspricht einem Rückgang von 3%, der damit leicht über der Abnahme der verwalteten Vermögen um 2% liegt. Das Kreditbuch umfasste CHF 36 Mrd. an Lombardkrediten (2% weniger als im Vorjahr) und CHF 9 Mrd. an Hypotheken (5% weniger als im Vorjahr). Durch den Anstieg der Einlagen um CHF 4 Mrd. bzw. 6% auf CHF 72 Mrd. ging das Verhältnis von Ausleihungen zu Einlagen auf 63% zurück (Ende 2017: 69%). Das den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Gesamtkapital stieg um 4% auf CHF 6 Mrd.

Solide Kapitalausstattung3 Trotz einer teilweisen Reinvestition des Überschusskapitals der Gruppe in wachstumsorientierte Akquisitionen – namentlich des restlichen 20%-Anteils an Kairos (Italien) im Januar 2018 sowie der Übernahme der Reliance Gruppe (Brasilien) im Juni 2018 – und eines Anstiegs der aufgelaufenen Dividenden stieg das CET1 Kapital um 3% auf CHF 2.7 Mrd. (gegenüber dem vollständig angewendeten CET1 Kapital von CHF 2.6 Mrd. per Ende 2017). Nach der im März 2018 erfolgten Rückzahlung der am 18. September 2012 ausgegebenen unbefristeten Tier 1-Anleihen über CHF 250 Mio.

Antrag auf ordentliche Dividende von CHF 1.50 pro Aktie für 2018, 7% mehr als 2017 Der Verwaltungsrat der Julius Bär Gruppe AG wird der Generalversammlung eine ordentliche Dividende von CHF 1.50 pro Aktie für das Finanzjahr 2018 vorschlagen. Dies entspricht der fünften Erhöhung in Folge und einer Zunahme um 7% gegenüber 2017. Vorbehaltlich der Zustimmung an der Generalversammlung vom 10. April 2019 wird die Dividende aus den gesetzlichen Kapitalreserven bezahlt. Die vorgeschlagene Ausschüttung beläuft sich auf insgesamt CHF 336 Mio. Dies entspricht 41% des den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbaren adjustierten Konzerngewinns und 46% des den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbaren IFRS-Konzerngewinns.


Medienkontakt:
Jan Vonder Muehll
Tel.+41 (0)58 888 8888
communications@juliusbaer.com

Über Bank Julius Bär & Co. AG:
Die neue Julius Bär Gruppe ist der grösste reine Vermögensverwalter der Schweiz. Als unabhängiges, börsennotiertes Unternehmen bieten wir jene Transparenz, die eine zeitgemässe Unternehmensführung auszeichnet - und die von einem Schweizer Blue Chip und Teil des Swiss Market Index zu Recht gefordert wird.

Bei der Betreuung unserer Kundschaft jedoch bauen wir auf die Tradition und Diskretion einer klassischen Vermögensverwaltungsbank, gepaart mit einer ausgereiften Angebotspalette moderner Produkte und Dienstleistungen.

Die wichtigsten operativen Aktivitäten sind in der Bank Julius Bär & Co. AG zusammengefasst. Nebst dem Hauptsitz in Zürich ist Julius Bär an mehr als dreissig Standorten in über einem Dutzend Länder auf vier Kontinenten vertreten. Im Heimmarkt Schweiz verfügt Julius Bär über eine regional stark ausgebaute Präsenz in fast allen Landesteilen. Die Nähe zu unserer Kundschaft ist denn auch ein zentrales Element unserer Beratungsleistung, sowohl in geografischer als auch hinsichtlich ihrer Ansprüche.


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