FMH und der Stiftung Dialog Ethik: Neue Qualitätskriterien für Patienteninformationen und Beratungen im Gesundheitswesen

18.12.2018 | von FMH Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte


FMH Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte

18.12.2018, Die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) und das Interdisziplinäre Institut für Ethik im Gesundheitswesen der Stiftung Dialog Ethik (Dialog Ethik) haben in einem gemeinsamen Pionierprojekt umfassende Qualitätskriterien für Patienteninformationen und Beratungen im Gesundheitswesen erarbeitet.

Die FMH strebt an, dass diese Qualitätskriterien die Entwicklung von hilfreichen Patienteninformationsmaterialien und Beratungsinstrumenten fördern und unterstützen sollen, und zwar von der Vorsorge und Früherkennung über die Behandlung, Pflege und Betreuung von Menschen mit unterschiedlichen Krankheiten. Die Entwicklung dieser breit abgestützten Qualitätskriterien erfolgte im Rahmen der Umsetzung des interprofessionellen und sektorübergreifenden Behandlungspfads des Kolorektalkarzinoms, den zwanzig ärztliche und nichtärztliche Organisationen inzwischen verabschiedet haben.

Informationsmaterialien für Patientinnen und Patienten
Für eine fundierte Entscheidung brauchen Patientinnen und Patienten Informationsmaterialien in einer einfachen, zielgruppenspezifischen und leicht verständlichen Sprache. Diese sollen alle Behandlungsoptionen nennen und deren Vor- und Nachteile erklären. Patientinnen und Patienten sind darauf angewiesen, Sachinformationen so zu bekommen, dass sie ihre Lebensweise entsprechend anpassen können. Insbesondere in komplexen Behandlungs-, Pflege- und Betreuungssituationen benötigen sie Unterstützung. Damit sie sich informiert und gut orientiert für oder gegen Vorsorgemassnahmen, Behandlung, Pflege und Betreuung entscheiden können, enthalten Patienteninformationsmaterialien daher auch Fragen, welche mit der jeweiligen Fachperson besprochen werden können.

Beratungsinstrumente für Fachpersonen
Patientenberatungsinstrumente unterstützen Fachpersonen bei ihren Gesprächen mit Patientinnen und Patienten. Hierzu haben die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) und das Interdisziplinäre Institut für Ethik im Gesundheitswesen der Stiftung Dialog Ethik (Dialog Ethik) eigens ein Referenzmodell entwickelt, den «partnerschaftlich unterstützenden Patientencoach». Dieses unterstützt eine gegenseitig respektvolle Vertrauensbeziehung und respektiert den Autonomie- und Fürsorgeanspruch der Patientinnen und Patienten. Das Modell berücksichtigt die Patientinnen und Patienten mit ihren individuellen Bedürfnissen und ihrer Lebenswelt und bezieht auch andere Beteiligte wie Angehörige und verschiedene Gesundheitsfachpersonen mit ein. So kann der Patientencoach einen wertvollen Beitrag zur integrierten Versorgung im Gesundheits- und Sozialwesen leisten.


Medienkontakt:
Charlotte Schweizer
Tel. 031 359 11 50
kommunikation@fmh.ch

Über FMH Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte:
Die FMH ist der Berufsverband der Schweizer Ärzteschaft und die Dachorganisation der kantonalen und fachspezifischen Ärztegesellschaften. Ihr gehören über 36'000 Mitglieder an –was gut 95% der berufstätigen Ärztinnen und Ärzten der Schweiz entspricht.

Als zentrale Akteurin im Gesundheitswesen setzt sich die FMH für ein qualitativ hochstehendes und finanzierbares Gesundheitssystem ein, auf das sich die Bevölkerung der Schweiz heute und auch in Zukunft verlassen kann. Sie engagiert sich auf politischer Ebene für eine nachhaltige medizinische Versorgung, die sich durch Qualität und Wirtschaftlichkeit auszeichnet. Und sie vertritt als Standesorganisation die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Behörden und Öffentlichkeit.

Das Tätigkeitsspektrum der FMH ist breit, es trägt den Bedürfnissen des gesamten Berufstands Rechnung. Zu den wichtigsten Aufgaben zählen das Reglementieren und Überwachen der ärztlichen Weiterbildung – die FMH hat dafür das Schweizerische Institut für ärztliche Weiterbildung und Fortbildung SIWF geschaffen. Als Berufsverband beteiligt sich die FMH auch massgeblich an der Gestaltung und Pflege der Tarifstrukturen, erarbeitet wichtige Grundlagen in der Versorgungsforschung und übernimmt eine proaktive Rolle in der medizinischen Qualitätssicherung. Sie engagiert sich zudem stark im Bereich der Prävention und der Gesundheitsförderung.


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