Stiftung für Konsumentenschutz: Ärger 2018: Lieferprobleme und Produktmängel

17.12.2018 | von Stiftung für Konsumentenschutz


Stiftung für Konsumentenschutz

17.12.2018, Am häufigsten ärgerten sich die Konsumentinnen und Konsumenten im Jahr 2018 über Lieferprobleme, Produktemängel und Garantiefragen bei Konsumverträgen, gefolgt von Problemen mit den Telekom- Unternehmen. An dritter Stelle folgen Meldungen von Personen, die von aggressiven Verkaufsmethoden betroffen waren. Die drei grossen Schweizer Konsumentenschutz-Organisationen tragen jährlich ihre Beratungsanfragen, Beschwerden und Meldungen zusammen und erstellen die Ärgerliste der Konsumenten.

Wie jedes Jahr zieht die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (die Stiftung für Konsumentenschutz, die Fédération Romande des Consommateurs FRC und die Tessiner Associazione Consumatrici e Consumatori della Svizzera Italiana ACSI) Bilanz und veröffentlicht die gesamtschweizerische Ärgerliste der Konsumenten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Beschwerdeanzahl 2018 um mehr als 50% kleiner. Grund dafür ist, dass im Vorjahr rund 60% der Meldungen, Beschwerden und Anfragen die unrechtmässig erhobene Billag-Mehrwertsteuer und den VW-Abgasskandal betrafen. Diese gingen 2018 massiv zurück. Ohne die genannten beiden grossen Themen stieg 2018 die Anzahl der Beschwerden im Vergleich zu 2017 um rund 4 %.

Rang 1: Probleme mit Konsumverträgen
Dieses Jahr entstand der grösste Ärger bei den KonsumentInnen wegen Problemen bei Konsumverträgen. Besonders oft gaben Lieferverzögerungen beim Online-Shopping Anlass zur Reklamation. Insbesondere bei Vorauszahlung sind die Kunden bei solchen Verzögerungen der Lieferung verunsichert und fragen sich, ob ihre Bestellung wahrgenommen wurde, ob beim Versand etwas schiefgelaufen ist oder ob man gar einem Fake-Shop aufgesessen ist. Ist die Lieferung mal da, gabe es bei mangelhaften Produkten von den Anbietern oft Widerstand und nicht selten wurden Garantieansprüche bestritten.

Rang 2: Telekom-Anbieter
Auf dem zweiten Platz finden sich die Telekom-Anbieter. Speziell die unfreiwilligen Abo-Wechsel der Swisscom waren dieses Jahr ein grosses Ärgernis. Zur grossen Zahl trugen aber beispielsweise auch nicht nachvollziehbare Roaming-Gebühren, zu kurze Zahlungsfristen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Telekom-Unternehmen bei. AGB von Telekom-Anbietern sind immer wieder für Überraschungen gut - leider nicht für positive.

Rang 3: Aggressive Verkaufsmethoden und unlautere Geschäftspraktiken
Auf dem dritten Platz liegen aggressive Verkaufsmethoden, meist unerlaubte Telefonwerbung, und andere unlautere Geschäftspraktiken wie beispielsweise Konsumfallen bei Streamingdiensten im Internet.

Auf den weiteren Plätzen folgen Probleme mit Versicherungen, unerlaubten Inkassoforderungen, Finanzdienstleistern und viele weitere Meldungen wie beispielsweise über fehlerhafte Deklarationen oder mangelhafte Qualität von Lebensmitteln.


Medienkontakt:
Sara Stalder
Tel: 078 710 27 13
info@konsumentenschutz.ch

Über Stiftung für Konsumentenschutz:
Die Stiftung für Konsumentenschutz vertritt ausschliesslich und unabhängig die Interessen der Konsumentinnen und Konsumenten und ist für alle relevanten Konsum- Themen zuständig.

Sie handelt gemäss ihren sozialen, ethischen und ökologischen Leitlinien.

Weder reiche Stiftung noch am Tropf von Staat oder Wirtschaft.

Die Stiftung für Konsumentenschutz ist eine gemeinnützige Organisation, die den grössten Teil ihrer Mittel selbst erwirtschaftet.


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