Herausragendes Geschäftsjahr für Raiffeisen

02.03.2018 | von Raiffeisen Schweiz Genossenschaft


Raiffeisen Schweiz Genossenschaft

02.03.2018, Die Ertragskraft der Raiffeisen Gruppe ist ungebrochen: Die Bankengruppe weist den höchsten je erzielten Reingewinn aus. Alle Bereiche haben zu diesem herausragenden Ergebnis beigetragen. Ein gewichtiger Meilenstein wurde mit der Fertigstellung des neuen Kernbankensystems und dessen Einführung bei den ersten Raiffeisenbanken Anfang 2018 erreicht.

In einem Markt, der von einem tiefgreifenden Strukturwandel hinsichtlich sich verändernder Kundenbedürfnisse, fortschreitender Digitalisierung und hoher regulatorischer Anforderungen geprägt ist, hat die Raiffeisen Gruppe ein exzellentes Resultat erzielt. Während der Geschäftsertrag durch eine Steigerung in allen Ertragspositionen um 6,5 Prozent auf 3,3 Mrd. Franken stieg, erhöhte sich der Geschäftserfolg sogar überproportional um 29,7 Prozent auf 1,1 Mrd. Franken.

Gruppengewinn so hoch wie nie
Da sich gleichzeitig der Geschäftsaufwand mit 2,0 Mrd. Franken gegenüber dem Vorjahr nur leicht erhöhte, hat sich die Profitabilität der Raiffeisen Gruppe markant verbessert. Die Cost/Income-Ratio hat sich in der Folge um 3,1 Prozentpunkte auf 60,8 Prozent gesenkt. Einerseits hat die operative Ertragskraft der Raiffeisenbanken zu dem ausgezeichneten Gruppengewinn von 917,1 Mio. Franken geführt. Andererseits hat auch der Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligungen von Helvetia und Avaloq sowie weiteren Positionen mit einem ausserordentlichen Ertrag von 119,4 Mio. Franken dazu beigetragen. Aufgrund des hervorragenden Ergebnisses bildet Raiffeisen zusätzliche Reserven für allgemeine Bankrisiken in der Höhe von 80 Mio. Franken. Dr. Patrik Gisel, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz, zeigt sich sehr erfreut über das hervorragende Geschäftsergebnis: «Der ausgezeichnete Jahresabschluss der Raiffeisen Gruppe ist das Resultat einer umsichtigen Geschäftspolitik und eines klaren Geschäftsmodells, das auf drei Pfeilern basiert: der konsequenten Weiterentwicklung unseres Kerngeschäfts ‹Wohnen› sowie dem kontinuierlichen Ausbau der beiden Geschäftsfelder ‹Vermögen› und ‹Unternehmertum›.» Hauptertragspfeiler mit einem Anteil von unter 70 Prozent bleibt das Zinsengeschäft. Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich um 28,8 Mio. Franken bzw. 1,3 Prozent. Das schwierige Negativzins-Umfeld führte zu einer weiteren Verengung der Zinsmarge. Sehr erfreulich und begünstigt durch das Börsenumfeld hat sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 27,6 Mio. Franken bzw. 5,9 Prozent erhöht. Leicht gestiegen ist auch der Erfolg aus dem Handelsgeschäft. Er erhöhte sich um 2,5 Mio. Franken respektive um 1,1 Prozent. Ebenfalls deutlich angestiegen ist der übrige Erfolg mit 142,6 Millionen Franken bzw. 73,4 Prozent. Über diese Position werden die Aufwände in Zusammenhang mit der Erneuerung der Kernbankensysteme bei Raiffeisen und Notenstein La Roche aktiviert. Zukünftig wird di

Hypothekargeschäft bleibt wichtigster Pfeiler
Auch das Bilanzgeschäft hat sich erfreulich entwickelt: Die Hypothekarforderungen sind mit einem Plus von 7,2 Mrd. Franken über dem Markt gewachsen. Der Marktanteil von Raiffeisen bei inländischen Hypotheken beträgt neu 17,5 Prozent – und das bei einer unverändert hohen Qualität des Hypothekarportfolios mit einer sicherheitsorientierten Kreditpolitik als Basis. Positiv haben sich auch die verwalteten Vermögen der Raiffeisen Gruppe entwickelt. Sie sind im 2017 um 6,8 Mrd. Franken bzw. 3,4 Prozent auf 209,6 Mrd. Franken gestiegen – darin berücksichtigt ist auch der Verkauf des Osteuropa-Portfolios von Notenstein La Roche an Vontobel im Umfang von 2 Mrd. Franken.

TLAC-Anforderungen schon jetzt fast erfüllt
Am 23. Februar 2018 hat das Eidgenössische Finanzdepartement die Vernehmlassung zu den erwarteten TLAC-Anforderungen «Total-Loss-Absorbing-Capacity» für inländisch systemrelevante Banken eröffnet. Dabei handelt es sich um zusätzliche Anforderungen, welche voraussichtlich ab 2025 von der Raiffeisen Gruppe vollumfänglich erfüllt werden müssen. Raiffeisen geht davon aus, diese zusätzlichen Anforderungen allein dank der hohen Gewinnthesaurierung im Genossenschaftsmodell innerhalb der siebenjährigen Übergangsfrist zu erfüllen.

Notenstein La Roche Privatbank fokussiert
Bei Notenstein La Roche stand das vergangene Geschäftsjahr ganz im Zeichen der strategischen Neuausrichtung, die sich positiv wie auch negativ in allen Kennzahlen reflektiert. Insgesamt reduzierten sich die verwalteten Vermögen von 20,3 Mrd. Franken auf 16,8 Mrd. Franken. 2,14 Mrd. Franken entfallen auf das Osteuropa-Geschäft, das im Rahmen der Fokussierung auf den Heimmarkt Schweiz sowie einzelne ausgewählte Zielmärkte verkauft wurde. Dank konsequenter Kostenkontrolle wurde der Geschäftsaufwand um 27 Mio. Franken (- 18 Prozent) gesenkt. Diese Massnahme hat zu einem deutlich höheren Reingewinn von 23,3 Mio. Franken (+ 32,8 Prozent) geführt.

FINMA-Verfahren
Ein Ereignis hat das Geschäftsjahr 2017 besonders geprägt: Das laufende Enforcement-Verfahren der FINMA gegen Raiffeisen Schweiz. Im Zentrum der Untersuchung stehen prozessuale und strukturelle Fragen im Umgang mit Beteiligungen. Im Zuge des Verfahrens ist Raiffeisen Schweiz dabei, die Abläufe und Prozesse zu optimieren sowie Best Practice in der Governance zu schaffen. Dazu wurden Massnahmen eingeleitet, in deren Zentrum die Entflechtung des Beteiligungsportfolios zur Verringerung von Interessenskonflikten steht.

Fokus auf das neue Kernbankensystem
Im Verlauf des Jahres 2018 hat Raiffeisen eine klare Priorität: Die erfolgreiche Einführung des neuen Kernbankensystems bei allen 255 Raiffeisenbanken. Die Migration auf das neue System wird die Basis für Effizienzsteigerungen im Kerngeschäft schaffen und die Grundlage für weitere Digitalisierungsvorhaben bieten. Für das laufende Jahr erwartet Raiffeisen eine sich weiterhin erholende Konjunktur. Aktuell rechnet die Bankengruppe für 2018 mit einem Wachstum des Schweizer Bruttoinlandprodukts in der Höhe von 2,1 Prozent. Entsprechend dürfte das Wachstum im Kerngeschäft in der laufenden Berichtsperiode auf vergleichbarem Niveau wie 2017 ausfallen. Das anspruchsvolle Marktumfeld mit anhaltenden Negativzinsen lässt erwarten, dass das herausragende Resultat 2017 kaum übertroffen wird.


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Über Raiffeisen Schweiz Genossenschaft:
Raiffeisen – eine moderne Bankengruppe mit tiefen Wurzeln.

Raiffeisen ist die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz und führend im Retail-Geschäft. Für einen nachhaltigen Erfolg braucht es eine starke Organisation mit klar definierten Strukturen, zeitgemässe Produkte und Dienstleistungen, engagierte Mitarbeitende und verlässliche Partner – und das Vertrauen unserer Kundschaft.

Unsere einmaligen Stärken: Eine starke lokale Verankerung und der genossenschaftliche Gedanke, der unser Geschäft seit über 100 Jahren täglich prägt. 3,7 Millionen Schweizerinnen und Schweizer setzen auf unsere Beratungskompetenz, unsere bedürfnisorientierte Produkte und in die faire Geschäftspolitik von Raiffeisen.


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