Die Helvetia übernahm im Rahmen der Akquisition von Alba und Phenix im September 2010 auch ein Portfolio im Bereich Kranken- und Unfallversicherung. Bereits vor einigen Jahren hat sich die Helvetia in der Schweiz aus diesem Geschäftsfeld zurückgezogen und bietet seither diese Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern an. Die Helvetia hält an ihrer Strategie fest und hat sich darum für den Verkauf des Portfolios entschieden. Über den Verkaufspreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Mit innova Versicherungen AG und Solida Versicherungen AG hat die Helvetia zwei Käuferinnen gefunden, die an der Weiterentwicklung dieses Geschäfts interessiert sind. Das Portfolio, das ein Prämienvolumen von rund CHF 26.5 Mio. und 22'600 Versicherte umfasst, wird aufgeteilt: Die innova übernimmt das Krankenversicherungs- und die Solida das Unfallversicherungsgeschäft. Die Anteile, welche die Helvetia veräussert, entsprechen 0.8 Prozent des Gesamt-Portfolios der Helvetia Schweiz. Zudem vereinbart die Helvetia mit innova und Solida eine Vertriebskooperation. Damit soll sichergestellt werden, dass die Kunden ihre vertrauten Berater behalten können. Die Kooperation mit der Helsana im Bereich Kranken /Unfall-Geschäft bleibt weiterhin bestehen. Die Bewilligung der zuständigen Behörden vorausgesetzt, wird die Transaktion am 30. Dezember 2011 abgeschlossen. Zum gleichen Zeitpunkt werden die in diesem Bereich beschäftigten Mitarbeitenden zu den Käufer Gesellschaften wechseln.
Das Unfall- und Krankenversicherungsgeschäft ist in der Schweiz nicht Teil unseres Kerngeschäftes. Mit dem Verkauf dieses Portefeuilles an innova und Solida ist Gewähr geboten, dass die Kunden auch künftig optimal durch spezialisierte Gesellschaften betreut werden», erklärt Philipp Gmür, CEO der Helvetia Schweiz.
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