Mit einem breit abgestützten Wachstum von 10.9 Prozent (in CHF wechselkursbedingt 6.2 Prozent) überschritt das Geschäftsvolumen der Helvetia erstmalig die Siebenmilliarden- Marke. Dabei konnten sowohl im Leben- wie auch im Nicht-Lebengeschäft zweistellige Wachstumsraten verzeichnet werden.
Das Jahresergebnis von CHF 288.7 Mio. bekräftigt die starke operative Leistung in einem herausfordernden Marktumfeld. So konnten die technischen Ergebnisse sowohl im Nicht- Leben mit einem Schaden-Kostensatz von 95.6 Prozent als auch im Lebengeschäft auf sehr gutem Niveau gehalten werden. Der um über 40 Prozent höhere Gewinn in der Lebensversicherung von CHF 155.2 Mio. konnte den Rückgang im Nicht-Lebengeschäft von rund 24 Prozent auf CHF 134.3 Mio. mehr als kompensieren. Der Ergebnisrückgang von insgesamt rund 15 Prozent gegenüber Vorjahr ist damit zu einem wesentlichen Teil die Folge geringerer Erträge aus Währungsschwankungen. Dank einer Anlagestrategie, die auf nachhaltigen Erfolg ausgerichtet ist, erwirtschaftete die Helvetia auch inmitten ökonomischer Turbulenzen ein Ergebnis aus Finanzanlagen und Liegenschaften von CHF 878.4 Mio. (- 16.3 Prozent gegenüber Vorjahr). Die Helvetia Gruppe weist eine robuste Anlageperformance von 3.6 Prozent aus (Vorjahr: 2.9 Prozent).
Starke Kapitalausstattung und stabile Dividende
Mit einer Solvenz I von 219 Prozent und dem auf CHF 3.65 Mrd. angestiegenen Eigenkapital hat die Helvetia Werthaltigkeit bewiesen – trotz Schuldenkrise in Europa und volatiler Aktienmärkte. Die Ratingagentur Standard & Poor's bestätigte im vierten Quartal wiederholt das «A-»-Rating der Helvetia mit stabilem Ausblick. Der solide Geschäftsverlauf ermöglicht es, der Generalversammlung wie im Vorjahr eine Dividende von CHF 16.00 pro Aktie vorzuschlagen. Davon sollen CHF 8.00 pro Aktie aus den Kapitaleinlagereserven ausbezahlt werden, die für Privatpersonen in der Schweiz steuerfrei sind.
Erfolgreicher Heimmarkt
Der Heimmarkt Schweiz bleibt mit einem Geschäftsvolumen von CHF 4'110.1 Mio. (+ 18.4 Prozent gegenüber Vorjahr) und einem Ergebnis von CHF 260.6 Mio. ein starker Ertragspfeiler der Gruppe. Das Nicht-Lebengeschäft erreichte mit 86.0 Prozent erneut einen hervorragenden Schaden-Kostensatz (netto). Die Integration der beiden 2010 neu erworbenen Versicherungsgesellschaften Alba und Phenix wurde mit der rechtlichen Fusion der beiden Unternehmen sowie dem Weiterverkauf des nicht zum Kerngeschäft gehörenden Kranken- und Unfall-Portfolios weitgehend abgeschlossen.
Stefan Loacker, CEO der Helvetia Gruppe, kommentiert den Jahresabschluss 2011: «Dynamisches Wachstum, solide operative Ergebnisse sowie eine starke Bilanz beweisen, dass die Helvetia Gruppe auch in einem anspruchsvollen Umfeld gute Leistungen erbringt. Wir werden unsere bewährte Strategie auch in Zukunft konsequent weiterverfolgen.
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