„Das 3. Quartal und der bisherige Verlauf des Jahres 2011 zeichneten sich durch Konstanz sowohl in den Bilanzrelationen als auch bei Erträgen und Kosten aus“, erläutert David Becher, CEO der GLKB. „Die Glarner Kantonalbank befindet sich auf einem soliden Weg in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.“
Bei den Hypothekarforderungen konnte das bereits im ersten Semester erzielte Wachstumstempo auch im 3. Quartal mit einer Zunahme um CHF 34.8 Mio. (+ 1.4 %) fortgeführt werden. Die übrigen Ausleihungen an Kunden haben sich durch Bilanzbereinigungen um CHF 8.5 Mio. reduziert. Die Kundengelder konnten nach dem leichten Rückgang im ersten Semester im 3. Quartal um rund CHF 27 Mio. (+1.4 %) gesteigert werden. Die Bilanzsumme nahm im 3. Quartal um 1.9 % zu.
Der Betriebsertrag stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1.1 % auf CHF 35.4 Mio. Der leichte Rückgang im Zinserfolg konnte dank einem verbesserten übrigen ordentlichen Erfolg (+CHF 0.7 Mio.) mehr als ausgeglichen werden. Der Kommissionserfolg sowie der Erfolg aus dem Handelsgeschäft entsprachen bei schwierigen Marktbedingungen dem Vorjahr.
Dank strenger und konsequenter Kostenkontrolle auf allen Stufen wurde der Sachaufwand bei CHF 9.2 Mio. unter Ausklammerung der einmaligen Mehrkosten aus der Migration auf ein neues Rechenzentrum im Juni 2011 stabil gehalten. Der Personalaufwand nahm gegenüber dem Vorjahr bei Berücksichtigung der Auflösung einer Rückstellung aufgrund der Wiederbesetzung diverser Vakanzen moderat um 1.2 % auf CHF 14.5 Mio. zu.
Der Bruttogewinn vor Abgeltung der Staatsgarantie per 30. September 2011 lag bei CHF 11.7 Mio., was einem Rückgang von 0.6 Mio. oder 4.5 % entspricht.
Alles in allem zeigt sich die Glarner Kantonalbank aufgrund des für Banken generell herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes mit dem Quartalsergebnis per Ende September zufrieden.
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